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Petrosian und Gumennik Russische Meister
Adelia Petrosian, Petr Gumennik, Alexandra Boikova/Dmitri Kozlovski und Alexandra Stepanova/Ivan Bukin sind die Russischen Meister 2026. Petrosian scheiterte in St. Petersburg am 4T, aber setzte sich vor Alisa Dvoeglazova und Maria Zakharova durch, die jeweils Vierfachsprünge zeigten. Gumennik konnte Jevgeni Semenenko in Schach halten. Ihm gelangen vier der geplanten fünf Vierfachsprünge. Semenenko war ebenfalls sehr stark mit vier Vierfachen. Kondratiuk sprang vom zehnten Platz im KP noch aufs Treppchen. Im Dauer-Duell der zwei Spitzenpaare hatten diesmal Boikova/Kozlovski die Nase vor Anastasia Mishina/Alexander Galliamov vorn, auch dank eines sauberen vierfachen Wurfsalchows. Bronze ging an Ekaterina Tchikmareva/Matvei Ianchenkov. Alexandra Stepanova/Ivan Bukin sicherten sich ihren fünften Russischen Meistertitel vor Vasilisa Kaganovskaia/Maxim Nekrasov und Elizaveta Pasechnik/Dario Chirisano, die beide erst ihre zweite gemeinsame Saison bestreiten. Insgesamt war das Niveau der Russischen Meisterschaft wieder sehr hoch. Ein ausführlicher Bericht mit weiteren Photos erscheint in der Januar-Ausgabe der Pirouette und hier auf Steady online.
Ergebnisse Russische Meisterschaft 2026 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Kagiyama und Sakamoto bei Japanischer Meisterschaft vorn
Yuma Kagiyama und Kaori Sakamoto haben sich bei der Japanischen Meisterschaft in Tokio durchgesetzt. Kagiyama führte nach dem KP, musste sich aber in der Kürwertung Shun Sato geschlagen geben, der vom fünften Platz kam und Zweiter wurde. Bronze ging an Kao Miura. Sakamoto dominierte bei den Damen mit zwei exzellenten Programmen vor Mao Shimada, die in KP und Kür einen 3A zeigte. Mone Chiba holte Bronze, während Ami Nakai auf den vierten Rang zurückfiel. Den Paarlauf-Titel gewannen Yuna Nagaoka/Sumitada Moriguchi, nachdem die nach dem KP führenden Weltmeister Riku Miura/Ryuichi Kihara wegen Miuras Schulterverletzung zur Kür nicht antraten. Das Eistanz-Gold sicherten sich Utana Yoshida/Masaya Morita vor dem neuen Team Ikura Kushida/Koshiro Shimada. Rika Kihira/Shingo Nishiyama belegten den vierten Platz hinter Ayano Sasaki/Yoshimitsu Ikeda. Im Anschluss gab der Japanische Verband das Olympia-Team bekannt. Hier gab es keine Überraschungen – die top drei Herren, Sakamoto, Chiba und Nakai sowie die zwei Paare wurden nominiert und das beste Tanzpaar darf beim Team-Wettbewerb starten.
Ergebnisse Japanische Meisterschaft (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) 2026 (auf Japanisch) und bei Skating Scores (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) auf Englisch
Lukas Britschgi zum sechsten Mal Meister
Lukas Britschgi hat sich in Lugano seinen sechsten Schweizer Meisteritel geholt. Er gewann mit fast 58 Punkten Vorsprung vor Ean Weiler und Georgii Pavlov. Leandra Tzimpoukakis wurde erstmals Meisterin vor Livia Kaiser und Anastasia Brandenburg. Tzimpoukakis riskierte in der Kür einen 3A, aber stürzte fast. Kimmy Repond, die schon seit Saisonbeginn verletzt war, startete nicht. Im Paarlauf gewannen Oxana Vouillamoz/Tom Bouvart im Alleingang. Der Eistanz-Titel ging an Gina Zehnder/Beda Leon Sieber vor Ariana Sassi/Luca Morini. Bei den Junioren gewannen Gion Schmid, Valeriya Ezhova, Seraina Tscharner/Laurin Wiederkehr (Eistanz) und Laura Gauch/Linus Mager (Paarlauf).
Ergebnisse Schweizer Meisterschaften 2026 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Favoritensiege bei Italienischer Meisterschaft
Bei der Italienischen Meisterschaft in Bergamo haben die Favoriten dominiert. Daniel Grassl glänzte vor allem im KP und siegte vor Matteo Rizzo. Nikolaj Memola und Gabriele Frangipani traten wegen Verletzungen nicht an. Lara Naka Gutmann feierte einen klaren Sieg vor der Ex-Schweizerin Sarina Joos und Ginevra Negrello. Charlène Guignard/Marco Fabbri tanzten überlegen zu Gold, gefolgt von Victoria Manni/Carlo Röthlisberger und den Juniorenweltmeistern Noemi Tali/Noah Lafornara. Im Paarlauf hatten Sara Conti/Niccolo Macii klar die Nase vor Rebecca Ghilardi/Federico Ambrosini vorn. Lucrezia Beccari/Matteo Guarise traten nicht an. Damit dürfte die Olympianominierung klar sein, wurde aber noch nicht offiziell bekannt gegeben.
Ergebnisse Italienische Meisterschaft (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) 2026
Aymoz siegt bei Französischer Meisterschaft
Kevin Aymoz schwimmt weiter auf der Erfolgswelle und schlug Adam Siao Him Fa bei der Französischen Meisterschaft in Briancon. Allerdings verzichtete er in der Kür auf Vierfache, lief dafür sauber mit Dreifachen, während Siao Him Fa einige Fehler machte. Luc Economides sicherte sich Bronze. Stefania Gladki, die zu jung für die internationale Meisterklasse ist, verteidigte ihren Titel bei den Damen vor Lorine Schild und Lea Serna. Im Eistanz dominierten erwartungsgemäß Laurence Fournier Beaudry/Guillaume Cizeron vor Evgeniia Lopareva/Geoffrey Brissaud und Loicia Demougeot/Theo Le Mercier. Das Ehepaar Camille und Pavel Kovalev wurde Meister im Paarlauf.
Ergebnisse Französische Meisterschaft 2026 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Kai Jagoda erklärt Rücktritt
Kai Jagoda (25) hat wenige Tage nach der Deutschen Meisterschaft seinen Rücktritt vom Wettkampfsport erklärt. „Nach dieser sehr guten nationalen Meisterschaft habe ich entschieden, dass ich mit dem Wettkampfsport aufhören werde,“ schrieb er auf Instagram. „Diese letzten Jahre waren voller Höhen und Tiefen, für mich als Person, aber auch als Sportler war es eine Wahnsinns-Reise. … Dennoch kann ich dieses Kapitel mit einem breiten Lächeln beenden und freue mich auf die nächsten Schritte,“ teilte der Berliner per Instagram mit.
Jagoda war bei der Deutschen Meisterschaft knapp Dritter hinter Nikita Starostin geworden. Er gehörte viele Jahre zu den besten deutschen Eisläufern und war 2024 Deutscher Meister.

Quelle: Kai Jagoda auf Instagram (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Nordebäck für die Olympischen Spiele nominiert
Das als besonders streng bekannte schwedische Olympische Komitee hat Andreas Nordebäck für die Olympischen Spiele nominiert. Dies teilte der schwedische Verband am Dienstag (16.12.) mit. „Als ich die Nachricht erhielt, war ich sowohl erleichtert als auch glücklich. Die Olympia-Qualifikation war den ganzen Herbst über in meinem Hinterkopf, und jetzt kann ich mich entspannen und mich stattdessen darauf konzentrieren, dass ich in Mailand meine beste Leistung zeigen kann“, sagte Nordebäck dem Verband zufolge. Er hatte bei der WM in Montreal einen Startplatz gesichert. Weitere Startplätze hatte Schweden nicht, aber das Tanzpaar Milla Ruud Reitan/Nikolaj Majorov rückte nach, nachdem Finnland seinen zweiten Startplatz zurückgegeben hat. Damit könnte Schweden bei Olympischen Spielen erstmals im Eistanz vertreten sein. Ob Reitan/Majorov noch nominiert werden und ob Reitan inzwischen die schwedische Staatsbürgerschaft hat, war zunächst nicht bekannt.
Quelle: Pressemitteilungen des schwedischen Verbandes zu Nordebäck (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und zu Reitan/Majorov (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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25.-28. Dezember Chinesische Meisterschaft (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) in Harbin