Jaaaaa, es ist leider nicht mehr rechtzeitig zum Juni rausgegangen. Entschuldigt bitte! Der Juni war aus privaten Gründen ein riesiges Chaos. Hiermit melde ich mich mit dem neuesten Queermed Newsletter und hoffe es geht euch gut. <3
Steady Support
Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen.
Aktuell haben wir 58 Newsletter-Abonennt*innen und 69 Steady-Mitglieder, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Leider sind die Mitgliedschaften im letzten Monat zurückgegangen. Natürlich habe ich Feedback eingeholt, weil ich gerne wissen möchte, was besser gemacht werden könnte. Aber es war in allen Fällen ein finanzielles Thema. Was absolut verständlich ist. Schaut immer zuerst auf eure Bedarfe. Umso mehr bin ich dankbar, wenn Menschen Queermed auf irgendeine Weise unterstützen möchten.
Kleiner Hinweis: Aktuell gibt es noch eine Menge an Kinderstark- / Teenstark Magazinen, die neue Mitglieder zusätzlich zu allen bisherigen Dankeschöns erhalten. Dies würde bis Ende Monat laufen. Ansonsten würde ich, weil die Magazine natürlich auch älter werden, die Magazine an alle aktuellen Mitglieder verlosen.

Happy Pride Month?

Der Pride Month hat letzten Monat offiziell begonnen (wobei die CSDs deutschlandweit seit Mai bis in den Spätsommer gehen) und natürlich ist das Thema Rainbow-Washing wieder mehr in den Vordergrund gerückt.
In diesem Sinne habe ich auch sehr lange überlegt ob ich überhaupt Firmenkooperationen ein gehen möchte. Vor allem, weil ich in der Vergangenheit noch bevor jemals etwas öffentlich wurde bereits sehr schlechte Erfahrungen im Kontakt mit Firmen hatte. Denn natürlich sind sehr viele Firmen danach aus, viele Vorteile aus diesen Kooperationen zu ziehen. Damit sie am Ende des Tages besser dastehen als zuvor. Deshalb gehört vor der Veröffentlichung einer Kooperation mit einer kommerziell agierenden Firma sehr viel Vorbereitungsarbeit. Irgendwie ironisch, dass ich direkt damit ins nächste Thema überleiten werde.
Die erste offizielle Firmenkooperation

Vielleicht haben einige es schon bereits mitbekommen, aber Queermed und Doctolib haben vergangenen Monat eine Kooperation gestartet. Bisher wurde über einen Monat lang Werbung über deren Desktop-Startseite gemacht und auf ihrer App. Darüber hinaus kam ein Blogartikel für ihren B2B-Bereich raus, wo nochmal auf sensibilisierte Gesundheitsversorgung eingegangen wurde. Seit gestern ist auch das Interview mit mir draußen, was ihr euch bei Youtube in voller Länger (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)und auf Social Media in den kommenden Wochen in kleinen Reels anschauen könnt.
Was die Kampagne bisher gebracht hat? Queermed hat einen starken Anstieg an Website-Besuchenden gehabt. Dementsprechend gab es auch einen Anstieg an Empfehlungen. Sehr viele mussten aber wieder gelöscht werden, weil sie den im FAQ erwähnten Kriterien nicht entsprachen.
Zusätzlich wurde ich auch von Freund*innen als auch Menschen über Social Media darauf angesprochen. Was darüber hinaus feststellbar war? Eigentlich gar nichts mehr.
Mein Wunsch, dass vielleicht auch mehr Spenden reinkommen würden, hat sich leider nicht bestätigt. Aber es können nicht alle Ziele über solche Kampagnen erreicht werden, zumal der Spendenaufruf seitens Doctolib auch in keinem Wort eigenständig erwähnt worden ist. Dennoch muss ich erwähnen, dass die Ansprechpersonen den Fokus stark auf Queermed gelegt haben und ich auch einen sehr respektvollen Umgang erfahren habe. Die Leute waren interessiert, dazu zu lernen und vor allem, dass ich am Ende glücklich damit war, was veröffentlicht werden sollte.
Nach dieser Erfahrung bleibt es weiterhin für mich eine sehr individuelle Entscheidung, wann und welche Kooperationen eingegangen werden können. Denn ich weiß, dass Firmen sich auch gerne Organisationen aussuchen, die einfach Ja zu allem sagen, ohne wirklich zu schauen, was am Ende dabei raus kommt. Denn wenn Firmen auf gemeinnützige Organisationen zukommen kann das natürlich auch eine Art von Wertschätzung sein. Aber zu welchem Preis? Ich weiß, dass Queermed das Vertrauen von sehr sehr vielen Menschen genießt. Ein Vertrauen, was sich in keinster Weise mit Reichweite, Geld oder sonstigem aufwiegen lassen könnte. Und gerade Vertrauen finde ich ist absolut wichtig in aktuellen Zeiten. Denn wenn wir nicht anderen vertrauen können, wie können wir zusammen halten? Natürlich ist absolutes, nie hinterfragtes Vertrauen auch gefährlich. Aber ich denke jeden Tag daran, wenn ich für Queermed Entscheidungen treffen möchte. Denn ohne die Menschen da draußen, die auf sowas wie Queermed angewiesen sind, ist Queermed nichts wert. Erst ihr alle da draußen, die ihr Queermed nutzt, weiter empfehlt, Feedback gebt, spendet, und und und…. erst ihr sorgt dafür, dass Queermed zu dem geworden ist, was es heute nach mehr als drei Jahren ist. Und dafür bin ich unendlich dankbar.
Recap: Preisverleihung beim Aktiv-Wettbwerb der BPB
Einige von euch mögen es vielleicht schon über Social Media gesehen haben, aber Queermed wurde nun auch von der Bundeszentrale für Politische Bildung offiziell ausgezeichnet. Im Zuge des Aktivwettbewerbs des Jahrgangs 2023 hat Queermed eine einmalige Förderung von 8.000 ,-€ (bereits letztes Jahr) erhalten. Nun folgte die offizielle Preisverleihung und ein Workshop über ein Wochenende. Den gesamten Recap könnt ihr im Queermedblog lesen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
📸 © bpb/bundesfoto/Frank Sonnenberg

Pressemitteilung: Queermed Teil der Kampagne "Gerade jetzt!"
#GeradeJetztFuerAlle - Queermed Teil des Offenen Briefs für eine starke Demokratie ✊🏻
Wir befinden uns in einer entscheidenden Phase für die Zukunft der Demokratie in Deutschland. In den aktuellen Haushaltsverhandlungen drohen drastische Kürzungen, die demokratisches Engagement massiv gefährden.
Mehr als 180 zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützen deshalb den offenen Brief des Bündnisses "Gerade-jetzt-für-Alle" an Bundeskanzler Olaf Scholz und die Abgeordneten des Bundestages. Der Appell: Die Förderung der politischen Bildung, der Kinder- und Jugendarbeit, der Freiwilligendienste und der Demokratieförderung darf nicht gestrichen, sondern muss verstetigt und ausgebaut werden.
Unsere Demokratie steht vor großen Herausforderungen. Gerade jetzt, wo das Erstarken rechtsextremer Kräfte unsere demokratischen Werte bedroht, brauchen wir diese Angebote mehr denn je. Die Folgen von Kürzungen wären verheerend: Demokratieprojekte in Feuerwehren und Sportvereinen würden eingestellt, Präventionsprojekte an Schulen gestrichen und Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus geschlossen. Das würde die Zivilgesellschaft auf Jahrzehnte schwächen und unsere demokratische Kultur gefährden. ⚠
Die Finanzierung des Kinder- und Jugendplans des Bundes, der Freiwilligendienste, der politischen Bildung und der großen Förderprogramme „Demokratie leben!“ und „Zusammenhalt durch Teilhabe“ muss sichergestellt und ausgebaut werden – jetzt und in Zukunft.
Macht mit, teilt den offenen Brief und unterschreibt die Petition! (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)🚀
#GeradeJetztFürAlle wurde von HateAid zusammen mit der Amadeu Antonio Stiftung, der Bildungsstätte Anne Frank, dem Bundesverband Mobile Beratung, Bundesverband RIAS, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V., Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) Bundesverein e.V. und Neue deutsche Medienmacher:innen e. V. initiiert. Die zugehörige Petition wurde bereits von über 80.000 Personen unterschrieben.
Gesuch: ehrenamtlicher Social Media oder Presse - Support für Queermed
In den drei Jahren ist Queermed so groß geworden, dass ich immer häufiger schauen muss, dass ich Aufgaben entsprechend (teil-) abgeben muss um mich auf andere Bereiche der Organisation konzentrieren zu können.
Transparenterweise kann ich keinen Lohn zahlen, aber ich suche dennoch Unterstützung ab sofort für die Bereiche Social Media & Presse
Aufgabenbereich für Social Media wird so aussehen:
Erstellung eines Contentplans für alle Social Media Kanäle (Instagram, Linkedin, bluesky) in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung
Erstellung von Social Media Inhalten anhand des vorgegebenen CIs innerhalb von Canva bzw. innerhalb Asana
Besprechung der erhaltenen Daten aus den Social Media Kanälen um nächste Optimierungen der zukünftigen Kampagnen zu ermöglichen
Kontaktsuche mit potentiellen Accounts für gemeinsame Content Creation (sehr starker NGO - Fokus)
Voraussetzungen:
Kenntnisse in Social Media - Arbeit eine Voraussetzung
Kenntnisse in Videoschnitt für Social Media von Vorteil
Aufgabenbereich für Pressearbeit wird so aussehen:
Kontaktaufnahme mit Presse (Magazine online / offline, Podcast, (Tages)-Zeitungen)
Unterstützung bei der Instandhaltung des Pressebereichs von Queermed auf der Website
Unterstützung der Erstellung von Pressemitteilungen & Stellungnahmen für die Website
Voraussetzungen:
Kenntnisse in Pressearbeit eine Voraussetzung
Falls ihr das vorstellen könnt, meldet euch gerne per E-Mail an info@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und wir können im Detail darüber sprechen. Es ist von vornerein klar, dass das Arbeitspensum sich im Rahmen halten soll.
Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!

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