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April, April

Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).

Der April hat gerade erst seine Mitte erreicht und es scheint nicht enden zu wollen. Sowohl politisch als auch pensumstechnisch passieren tagtäglich Dinge, die einem etwas die Luft rauben. Hoffentlich könnt ihr gut auf euch acht geben.

In diesem Sinne, steigen wir ein:

Queermed bei ZDF Volle Kanne:

Vor knapp 3 Wochen durfte ich als Gründer*in von Queermed Deutschland gUG (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) anlässlich der LGBTQIA* Health Awareness Week bei ZDF Volle Kanne etwas zur Notwendigkeit einer sensibilisierten Gesundheitsversorgung sagen.

🍀 Es ist gut zu wissen, dass sich mittlerweile immer größere Medien mit dem Thema beschäftigen und Raum dafür öffnen. Was es aber auch braucht: Konsequenzen und Handlungen in Form von Gesetzen und einer patient*innenorientierten Gesetzgebung & Rechtssprechung. Denn nur mit einer strukturellen und gesellschaftlichen Wandel können wir eine respektvolle Gesundheitsversorgung für alle ermöglichen.

📺 Wer den Beitrag sehen möchte, er beginnt ab etwa 1:02 und irgendwann tauche ich auf 😆

https://www.zdf.de/video/magazine/volle-kanne-104/volle-kanne---dennenesch-zoude-florian-gallenberger-vom-17-maerz-2025-100 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Leitfaden zum sensibilisierten Umgang 2.0 - Euer Feedback wird gebraucht!

Wie in der letzten E-Mail als auch auf Instagram freuen wir uns über euer Feedback zum bisherigen Leitfaden.

Falls ihr konstruktives Feedback zum Leitfaden habt, könnt ihr dieses gerne an info@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) formulieren. Idealerweise auch mit Seitenangaben.

Credits: Jana Rodenbusch

Erneuter Aufruf: Queermed braucht Ehrenamtliche

Wie bereits in vorangegangenen E-Mails hier ein erneuter Aufruf, dass Queermed Ehrenamtliche sucht, die sich vorstellen können, die Organisation in regelmäßigen Abständen zu unterstützen.

Aktuelle Bedarfe liegen hierbei:

  • Menschen, die bereits Erfahrungen haben mit Kooperations- Partner*innenmanagement auf Vereins- /NGO-Ebene

  • Menschen mit Erfahrung zum Thema Fundraising / Spendenkampagnen / Förderanträge 

  • Menschen mit Erfahrung in Social Media

  • Menschen, die bei Events unterstützen möchten (bspw. Abendkasse, Ansprechperson am Infotisch, Fotos & Videos für Social Media während des Events) —> im Raum Köln

Falls ihr Leute kennt, die Kapazitäten dafür hätten oder ihr selbst solche Kapazitäten habt, meldet euch gerne über info@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) , idealerweise mit den bisherigen Erfahrungen im besagten Bereich.

Geteiltes Gesuch:

“(…) mein Name ist Tamara Saidi, ich bin Psychologiestudentin und schreibe derzeit meine Masterthesis zum Thema „Transkulturelle Dynamiken und Barrieren in der Psychotherapie von BiPoC-Klienten“.

Dafür suche ich 10–12 Interviewteilnehmer, die sich als BiPoC (Black, Indigenous, and People of Color) identifizieren und bereits eine Psychotherapie in Anspruch genommen haben. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir bei der Suche nach den Interviewteilnehmern behilflich sein könnten.

Mein Forschungsziel ist die Analyse der Herausforderungen und kulturellen Einflüsse in der psychotherapeutischen Versorgung von BiPoC-Klienten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, bessere und bedarfsgerechtere Unterstützungsangebote in diesem Bereich zu entwickeln.”

Im Gespräch: Diskriminierung beim Arzt: Wie finde ich die richtige Praxis

Mit der Radiomoderatorin und Podcast-Host Catrin Altzschner habe ich in ihrem Podcast Intimbereich über die Suche nach einer sensibilisierten Praxis gesprochen und wieso dies eigentlich alle Menschen betreffen kann.


Ich bedanke mich herzlich bei Catrin für diese tolle Möglichkeit, über diese Themen sprechen zu können und lade alle dazu herzlich ein, mal reinzuhören und dem Podcast zu folgen. 🎧

https://open.spotify.com/episode/2biNKegIW2B1szxE8NkgN1?si=20695b05b99c4c61 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Queermed liest

Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchhempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.

Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:

Gilda Sahebi - Wie wir uns Rassismu beibringen. Eine Analyse deutscher Debatten

Was bedeutet es, Rassismus nicht nur zu erleben, sondern auch erklären zu müssen? Und wer wird eigentlich gefragt, wenn es um gesellschaftlichen Wandel geht?

Die alltäglichen Bilder, Worte, Strukturen – sie prägen uns, sie sozialisieren uns. Und sie wiederholen sich. Wer profitiert davon? Wer wird systematisch übersehen, abgewertet, ausgeschlossen?

In Wie wir uns Rassismus beibringen zeigt Gilda Sahebi eindrucksvoll, dass Rassismus kein Randphänomen ist, sondern tief im Inneren unserer Gesellschaft verankert. Mit analytischem Blick und persönlicher Erfahrung entwirft sie ein Bild davon, wie sich Macht und Ausgrenzung in Medien, Politik, Sprache und Alltagswahrnehmung einschreiben – und was das für Menschen bedeutet, die nicht in das „weiße Wir“ passen.

Dabei geht es nicht nur um das Erkennen von Strukturen, sondern auch um Verantwortung. Darum, wer sprechen darf. Wer gehört wird. Und wer immer wieder erklären muss, was längst offensichtlich ist. Ein kluges, berührendes und notwendiges Buch darüber, was sich ändern muss – und warum es nicht reicht, sich nicht rassistisch zu nennen.

(Dieses Buch ist privat erworben worden)

Geteiltes Gesuch:

“(…)mein Name ist Romy [sie/ihr] und ich studiere an der Hochschule
Merseburg Angewandte Sexualwissenschaft (M.A.). Im Rahmen meiner
Masterarbeit führe ich qualitative Interviews durch. Ich interessiere
mich für die psychosoziale Versorgungslage von trans*- und nicht-binären
Personen mit Kinder-/Elternwunsch, insbesondere dafür, welche
Erfahrungen trans*- und nicht-binäre Personen während ihres
individuellen Kinderwunschprozesses machen, welchen Weg der Elternschaft
sie gehen (wollen), welche Unterstützung sie erfahren und welche
Zugangsbarrieren zur Versorgung sie möglicherweise erleben. Bist du
zwischen 20 und 50 Jahren als und hast dich in deiner Biografie mit dem
eigenen Kinder-/Elternwunsch bzw. Familienplanung beschäftigt und
möchtest mich mit deinen Erfahrungen und deiner Perspektive bei meinem
Forschungsvorhaben unterstützen? Dann melde dich gern bei mir:
romy.nitzsche@stud.hs-merseburg.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Kommende Termine

Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:

    1. April 2025 – Online-Vortrag für Endokrinolog*innen, Psychotherapeut*innen und anderen medizinischen Fachkräften zum Thema „Queere Lebensrealitäten im Gesundheitswesen: Bedarfe, Barrieren und Handlungsspielräume“

    1. April 2025 - Queermed liest: Lesung mit Hengameh Yaghoobifarah und dem neuen Roman Schwindel, in der wohngemeinschaft in Köln. (AUSVERKAUFT)

    1. Mai - 14. Mai 2025 - Teilnahme an den Deutschen Antidiskriminierungstagen, Berlin 

    1. Mai 2025 - Teilnahme zum Thema TBA , TinCon, Berlin

    1. Juni 2025 - Vortrag zu “Intersektionalen Gesundheitsbedarfen” an der Universität zu Köln im Zuge der Diversity Week

    1. Juni 2025 - Online-Vortrag zum Thema “Gesundheitsbedarfe intersektional gedacht” für die Hochschule Osnabrück

    1. Juni 2025 - Firmeninterner Vortrag

    1. September 2025 - Multiplikator*innenworkshop für die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V, Bremen  (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

    1. September 2025 - Save the Date. 3. re:Respekt in Köln

Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:

Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:

  • Vorstellung und Funktionalität von Queermed

  • Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen

  • Sensibilisierte Gesundheitsversorgung

  • Medical Gaslighting

  • Patient*innenempowerment

  • Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen

  • Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens

  • Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen

  • Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen

  • Empowerment von Kindern und Jugendlichen / "Das erste Mal allein beim Arzt"

  • (mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen

Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: info@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) )

Credits: Jana Rodenbusch

Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!

Solidarische Grüße

Euer Samson

Steady Support

Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Denn dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.

Aktuell haben wir 162 (+13) Newsletter-Abonennt*innen und 72 (-) Steady-Mitglieder, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!

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