Passer au contenu principal

Die Sonne geniessen und Rathuus lesen

Hallo liebe Politikfans, hier ist das Neuste von Rathuus – die ideale Lektüre für einen Nachmittag auf dem Liegestuhl.

Nun wollen wir über unser heutiges Hauptthema sprechen.

Treibstoff für den Innovationsmotor

Die Schweiz ist innovativ. Wir führen mit Schweden, den USA und Südkorea die Rangliste des Global Innovation Index 2025 der Weltorganisation für geistiges Eigentum an. Der Kanton Zürich zählt zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Europas. Kein Wunder, haben sich hier viele Tech-Unternehmen angesiedelt. Ein wichtiger Faktor dürften neben der hohen Lebensqualität die ETH Zürich und die Universität Zürich sein.

Mit dem Innovationspark Zürich auf dem Areal des Flugplatzes Dübendorf möchte man eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schlagen. Vorbilder sind etwa der Cambridge Science Park in England oder Gebiete wie das Silicon Valley in der San Francisco Bay Area in den USA.

In Dübendorf befindet sich zum Beispiel der Space Hub der Universität Zürich (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), die Akademische Raumfahrt Initiative Schweiz (ARIS) (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) oder das Startup Dufour Aerospace (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), das Transportdrohnen für medizinische Zwecke entwickelt.

Der Regierungsrat will mit einer langfristigen Strategie den Kanton Zürich als Innovationsstandort stärken. “Wir setzen nicht auf kurzfristige Einzelmassnahmen oder einzelbetriebliche Förderungen, sondern auf starke und verlässliche Rahmenbedingungen”, liess sich Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (FDP) kürzlich in einer Mitteilung zitieren (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Die Strategie stützt sich unter anderem auf attraktive Entwicklungsperspektiven dank wettbewerbsfähiger Rahmenbedingungen, den Zugang zu Schlüsseltechnologien und einen erleichterten Zugang zu Risikokapital.

Fördern will der Kanton in der ersten Etappe für die Jahre 2027 bis 2030 etwa Halbleitertechnologien – den Bereich rund um Mikrochips –, die Raumfahrt oder Innovationen für nachhaltige Mobilität.

“Wenn der Standort Zürich bei Schlüsselindustrien wie Halbleitern oder der Space Economy nicht dabei ist, dann war es das. Das lässt sich kaum mehr korrigieren”, so Walker Späh gegenüber der NZZ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Doch kostenlos gibt es das natürlich nicht: Der Regierungsrat beantragt für das Vorhaben einen Rahmenkredit über 23 Millionen Franken. Ob das Geld gesprochen wird, entscheidet der Kantonsrat.

Damit wäre unser Exkurs zu Ende – und es bleibt uns nur noch, euch ein erholsames Pfingstwochenende zu wünschen.

Liebe Grüsse

Lorenz Steinmann und Pascal Turin

Sujet Newsletter

0 commentaire

Vous voulez être le·la premier·ère à écrire un commentaire ?
Devenez membre de Rathuus et lancez la conversation.
Adhérer