Ehrlichkeit muss sein: Es ist ja auch nicht immer alles fluffig in der Nüchternheit. Wir haben aktuell jedenfalls jede Menge Probleme.
Mika muss sich aus lebensweltlichen Gründen einen Job suchen, dabei hat sie schon viel zu viele Projekte, ein anspruchsvolles Basilikum und ein teures Hobby. Mia hat sich deprimierende Zahlen angeguckt und würde sich gerne sozialistisch radikalisieren, aber muss feststellen, dass die Revolution grottenschlecht bezahlt ist.
Wir reden außerdem über: Besorgte Eltern, die Abstinente in Berlin aus ihrem Kiez raus mobben (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) wollen, über Grüne Politiker, die verzweifelt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ein neues Männerbild suchen, und über Mikas Flirt mit dem New York Times Bot.
Viel Spaß mit dieser Bonusfolge!
Recovery Walk: Machen wir trotzdem!
»Historisch gesehen erscheint mir das Schweigen über die Sucht als eine Überlebensstrategie, die bis ins Jetzt hineinwirkt und nicht als Ausdruck der »Unehrlichkeit von Suchtkranken«. Entsprechend wenig Übung haben wir als Gesellschaft und als Einzelpersonen darin, über Sucht zu sprechen. Nicht zu vergessen, dass uns Stigmatisierung – je nach sozialem Status, Geschlecht, Beruf und Schwere der Abhängigkeit – unterschiedlich hart trifft. Warum also überhaupt drüber reden?«