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Streamline Sunday ✍🏼 #7

Veränderung ist anstrengend- da sind sich irgendwie alle einig. Und ja, teilweise stimmt es, aber anders als ich früher dachte.

Ich war davon überzeugt, dass ich mich in die Veränderung reindisziplinieren muss, weil sie sonst nicht passiert.

Dass ich mich “aufraffen” muss, mich eine Zeit lang “zwingen” muss, habe mit Belohnungen und Verzicht gearbeitet, nur um festzustellen, dass keine auf diese Weise erzeugte Veränderung nachhaltig war.

Also habe ich Analyse- Nerdin🤓 mich natürlich gefragt, was ich übersehe.

Denn wenn ich die Veränderung doch so sehr will, warum ist es dann so schwer? Das ergibt doch keinen Sinn.

Dann dachte ich mir:

Was ist, wenn ich es mir an der falschen Stelle schwer mache.

Was passiert, wenn ich weniger Disziplin auf den Weg verschwende und mehr in die Sache an sich stecke?

Was ist, wenn ich mir erlaube, es mir einfacher zu machen?

Wenn ich eine Gewohnheit aufbaue, die mir leicht fällt, brauche ich meine Disziplin plötzlich nicht mehr für die Gewohnheit selbst.

Ich brauche sie nur dafür, daran zu denken, sie zu machen.

Wenn ich abends zu müde bin, um joggen zu gehen, aber mir leichtes Yoga gut tut, dann mache ich eben Yoga.

Wenn ich an einem Tag eher Lust auf einen Spaziergang oder Pilates habe, mache ich das.

Denn es geht nicht darum, mich zum Joggen zu zwingen, es geht um die Gewohnheit, Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Das ist das Ziel und alles, was ich mache, zahlt darauf ein. Disziplin sorgt nur dafür, dass ich an diesem Ziel arbeite.

Und plötzlich wird Veränderung einfach, denn es geht mehr um den Fortschritt und weniger darum, es jeden Tag perfekt zu machen.

Wie fühlt sich das für dich an?

Sujet Streamline Sunday ✍🏼

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