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artechock 04.-10.06.2026

Wim Wenders auf allen Kanälen. Wir haben wie immer eine etwas differenzierte Meinung zu einem Brennpunkthema wie diesem und arbeiten dies sowohl über einen Podcast als auch ein Cinema Moralia heraus. Und wir rufen dem großen Edgar Morin nach und haben wie jede Woche ein paar gute Empfehlungen für die Starts der Woche im Angebot. Viel Spaß beim Sehen und natürlich Lesen!

Nachruf:

Neue Kritiken:

  • Dao (Si apre in una nuova finestra) (F/SN/GNB 2026)
    Eine echte falsche Familie: Alain Gomis lässt ein dreitägiges Totenritual in Guinea-Bissau und eine exzessive Hochzeitsfeier in der Nähe von Paris in einem intensiven Strom von Emotionen und Energien jenseits von Spiel und Authentizität ineinander aufgehen – Kritik von Wolfgang Lasinger

  • Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes (Si apre in una nuova finestra) (PL/GB 2025)
    Die Pädagogik des Kellers: Jan Komasa untersucht die Grenzen von Freiheit, Verantwortung und sozialer Formbarkeit. Ein ebenso verstörendes wie kluges Gedankenexperiment über die Frage, ob der Mensch besser werden kann – Kritik von Axel Timo Purr

Neue Videokritik:

Neuer Podcast:

  • Wim Wenders, Nastassja Kinski und die Freiheit der Kunst – ein Streitgespräch (Si apre in una nuova finestra)
    Die gegenwärtige Debatte um einen alten Film von Wim Wenders berührt Grundsätzliches: Das Verhältnis von Kunstfreiheit und rückwirkenden Schutzrechten, Zeitgeist gestern und heute, und die Folgen, die es hat, wenn man Beteiligten an Filmen nachträgliche Einspruchsrechte zugesteht. In einem freundschaftlichen Streitgespräch sprechen die Regisseurin, Autorin und Produzentin Saralisa Volm und artechock-Filmkritiker und Regisseur Rüdiger Suchsland im neuen artechock-Podcast über diese Aspekte der »Wenders-Debatte«, über eine neue Lust an Moral und Zensur, über die Rolle von Medien als Kampagnentreiber und den digitalen Mob und was das alles für die Zukunft bedeutet.

Cinema Moralia:

Festival:

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