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artechock 27.11. - 03.12.2025

Neben einer Kinowoche mit einem gesunden Gleichgewicht aus Topps und Flopps erinnern wir an Udo Kier und daran, dass Andres Veiels Riefenstahl-Film noch bis Mai 2026 in der ARD Mediathek läuft. Wir haben Andreas Prochaska interviewt und die Filmfestivals in Kairo und Mannheim-Heidelberg besucht und wünschen uns natürlich, dass das lateinamerikanische Kino, das im Rahmen von LAFITA 2025 in den nächsten Tagen in München gezeigt wird, gut besucht sein wird.

Cinema Moralia:

Festivals:

  • Zwischen den Trümmern der Bilder (Si apre in una nuova finestra)
    Das 46. Cairo International Film Festival zeigte ein widerständiges arabisches Kino, das trotz Krise seine Stimme behauptet. Die Filme machen unsichtbare soziale Risse sichtbar und spiegeln eine Region im Wandel. In Kairo beweist Kultur ihre Überlebenskraft. – von Axel Timo Purr

  • Blick in die Zukunft (Si apre in una nuova finestra)
    Das 74. internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg zeigt in konzentrierter und hochkarätiger Auswahl die Stimmen des Kinos von morgen — von Dunja Bialas

  • Von Dichtern, Tieren und Menschen (Si apre in una nuova finestra)
    LAFITA 2025 führt ein weiteres Mal lateinamerikanisches Kino in seiner kreativen Vielfalt vor: zwischen Poesie und Experiment, Fiktion und Dokumentation, Engagement und Unterhaltung bietet auch die diesjährige Ausgabe dabei wieder Gelegenheit, vielen der Filmschaffenden direkt zu begegnen. – von Wolfgang Lasinger

Neue Kritiken:

Neue Videokritik:

  • Zone 3 (Si apre in una nuova finestra)
    Wish you were here Cédric Jimenez' dystopisches Paris überrascht zwar nur selten, ist aber dennoch ein sehenswerter Thriller, finden Christoph Becker und Roderich Fabian.

In der ARD Mediathek:

  • Riefenstahl (Si apre in una nuova finestra) (D 2024)
    Eine Frau von heute: Andres Veiel gelingt es in seiner Dokumentation über Leni Riefenstahl tatsächlich zu überraschen und dabei virtuos mit Ambivalenzen zu spielen – von Axel Timo Purr
    Keine Fragen an Riefenstahl: Biedere Nacherzählung und eine Mogelpackung: Andres Veiels »Riefenstahl« zeigt die Grenzen der Methode des Regisseurs – es gibt zu viele Antworten und Selbstgerechtigkeit, aber keinen Moment der Überraschung, des Innehaltens, der Demut vor dem Sujet – von Rüdiger Suchsland

Interview:

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