Praxis

Du interessierst Dich für Dich selbst und Deine Beziehungen. Deshalb liest Du diesen Newsletter bei »Aufklärung tut Not«. Überlasse Deine Kommunikation nicht mehr dem Zufall!
Hallo, bei »Aufklärung tut Not«,
vielleicht hast Du es bereits mitbekommen. Ein wesentlicher Fokus von »Aufklärung tut Not« ist die Kommunikation in Beziehungen.
Ich betreibe meine Aufklärung, weil ich selbst erfahren musste, wie gravierend die Art und Weise, wie wir mit unserem Partner1 kommunizieren, den Verlauf unserer Beziehung (negativ) beeinflussen kann.

Je eher Du damit beginnst, Deine eigene Kommunikation zu »gestalten«, desto wahrscheinlicher wird, dass Deine Beziehung stabil bleibt.
Was ist so schwierig?
Sinn und Zweck unserer Kommunikation ist, unsere Mitmenschen zu verstehen. Und zwar nicht (nur) auf der logischen Ebene, sondern vor allem auf der Gefühlsebene.
Gefühle begleiten uns Tag für Tag, auch, wenn wir sie gar nicht wahrnehmen, und damit beeinflussen sie nur zu schnell unbewusst unser Handeln.
Wir handeln auch, wenn wir sprechen, wenn wir kommunizieren. Sobald wir mit unserem Partner sprechen, haben Gefühle eine andere Qualität, sie sind unter anderem intensiver.
Was ist mit »Kommunikation gestalten« gemeint?
Damit meine ich, bewusster zu kommunizieren. Wie das geht?
Deinem Partner gelingt es eher und öfter als anderen Mitmenschen, bei Dir intensive Gefühle zu erzeugen, ob gewollt oder ungewollt.
Wir neigen dazu, Gefühle zu verdrängen, und nutzen dafür verschiedene Techniken. Lies dazu folgende Briefings, damit Du in die Praxis einsteigen kannst.
Verstehen: Ja oder Nein
Deshalb solltest Du damit beginnen, Dir nach einer Aussage Deines Partners Zeit zu nehmen, indem Du beispielsweise still bis zehn zählst und Dich Folgendes fragst:
Habe ich verstanden, was mein Partner sagt? (4 Ohren Modell (Si apre in una nuova finestra))
Habe ich verstanden, warum er es sagt? (Motivation)
Musst Du mindestens eine der beiden Fragen mit Nein beantworten, solltest Du wachsam sein, da Du unter anderem dazu verleitet bist, das Wort Deines Partners zu interpretieren und damit Missverständnisse zu produzieren.
Versuche dann bei Dir zu bleiben und Dich mitzuteilen!
»Ich glaube, ich verstehe Dich nicht.«
»Ich bin nicht sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe.«
Und dann beobachte, was passiert!
Hört Dein Partner Dich?
Begreift er, dass Du ihn nicht verstehst?
Versucht Dein Partner, sich anders auszudrücken?
Herzlichen Dank, für Dein Interesse an meinem Newsletter (Si apre in una nuova finestra)!🙂
Bis zum nächsten Mal
Freundliche Grüße
Michael
Partner meint auch Partnerin, Ehemann und Ehefrau ↩