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Kümmern Sie sich um dynamische Tarife. Das war erst der Anfang.

Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Sonntag ist im deutschen Stromsystem etwas passiert, das womöglich die Energiewende-Debatte für die nächsten Monate prägen wird. Acht Stunden lang lag der Großhandelspreis für Strom im Minus. Um 14 Uhr fiel er auf minus 480 Euro pro Megawattstunde, das entspricht minus 48 Cent pro Kilowattstunde. Es war einer der tiefsten Werte, die der deutsche Strommarkt je gesehen hat.

Bei Anbietern dynamischer Tarife landete dieser Marktpreis direkt auf der Stromrechnung. Octopus-Kunden bekamen über mehrere Stunden Geld dafür, dass sie ihren Strom verbrauchten, in der Spitze über 40 Cent pro Kilowattstunde gutgeschrieben. Wer in dieser Zeit das E-Auto an die Wallbox hängte, fuhr mit einer Gutschrift von mehreren Euro vom Hof. Auf BlueSky kursierten Screenshots, eine Userin nannte es den Schnäppchen-Sonntag.

Über genau diesen Sonntag sind in den letzten Stunden drei Texte erschienen, die exemplarisch für die deutsche Energie-Debatte stehen. Sie zeigen, wie unterschiedlich man dieselben Daten erzählen kann. Und sie zeigen, warum dynamische Tarife die wichtigste Verbraucherentscheidung der nächsten Jahre sein werden.

Drei Texte, drei Wirklichkeiten

Der Spiegel (Si apre in una nuova finestra) brachte am Montagabend, 22 Uhr, einen sauberen Erklär-Artikel von Henning Jauernig und Benedikt Müller-Arnold. Titel: "Warum private Stromkunden am Wochenende Geld geschenkt bekamen." Der Text beschreibt nüchtern, was passiert ist, zitiert Octopus, Tibber, Rabot Charge und 1Komma5°, ordnet die Smartmeter-Lücke ein und stellt fest: Der deutsche Strommarkt funktioniert nicht optimal, weil nur eine Minderheit von Verbrauchern flexibel auf Marktsignale reagieren kann. Deutschland hat einen Smartmeter-Ausbau von 5,5 Prozent. Frankreich, Italien, Skandinavien liegen über 90 Prozent.

Der Spiegel benennt auch eine berechtigte Schwäche des aktuellen Systems. Solange Bestands-EEG-Anlagen weiter Vergütung bekommen, auch wenn der Börsenpreis im Minus ist, trägt der Bundeshaushalt einen Teil der Kosten. Das sei ökonomisch nicht sinnvoll, schreibt der Spiegel. Stimmt. Wir kommen weiter unten darauf zurück.

Heute morgen, am Dienstag, hat Philipp Schröder (Si apre in una nuova finestra), Gründer und CEO von 1Komma5°, auf LinkedIn die volkswirtschaftliche Logik nachgeschoben. Sein Punkt: Negative Preise sind keine Verschwendung, sondern eine Chance mit Milliarden-Einsparpotenzial. Wenn Verbrauch gezielt in Erzeugungs-Spitzen verschoben wird, entstehen fünf konkrete Effekte. Schröder zählt sie auf, ich entfalte sie hier in voller Länge, weil jeder einzelne ein eigenes Argument ist.

Erstens: Erneuerbare müssen weniger abgeregelt werden. Jede Kilowattstunde Solar oder Wind, die in einer Negativpreis-Stunde sinnvoll abgenommen wird, muss nicht abgeschaltet werden. Das verbessert die Wirtschaftlichkeit der Anlagen und macht zukünftige PV- und Windprojekte rentabler.

Zweitens: Es fallen weniger Redispatch-Entschädigungen an. Das entlastet den Steuerzahler unmittelbar und reduziert die Netzkosten für alle Verbraucher.

Drittens: Es fällt weniger Verbrauch in den Spitzenzeiten an. Wer mittags lädt, statt abends, drückt die Spitzenpreise im Markt nach unten. Davon profitieren alle, auch die Haushalte ohne dynamischen Tarif.

Viertens: Strom wird regional und national verbraucht statt großräumig transportiert. Das reduziert Übertragungsverluste und entlastet die Netze, die ohnehin bereits am Limit laufen.

Fünftens: Die fossile Grundlast wird durch bessere Synchronisierung von Erzeugung und Verbrauch verdrängt. Genau dort, wo flexible Verbraucher mittags Erneuerbaren-Strom nutzen, müssen Kohle- und Gaskraftwerke nicht hochfahren.

Schröders Schlussbild: Die Flexibilität ist bereits da, in Millionen E-Autos, Wärmepumpen und Speichern. Sie muss nur erschlossen werden. Es braucht dafür keinen Cent Steuergeld.

Heute morgen um 09:06 Uhr ist außerdem ein dritter Text erschienen - bei BILD (Si apre in una nuova finestra). Redakteur Philip Fabian behauptet: "Wir zahlen dem Ausland jetzt dicke Strom-Prämien." Drei Redaktionen, dieselben Daten, dasselbe Wochenende. Der Spiegel sah eine Effizienzlücke. Schröder sah ein volkswirtschaftliches Geschenk. BILD sah einen Skandal.

Wie BILD aus Schnäppchen-Sonntag eine Steuerzahler-Lüge konstruiert

Ich habe den BILD-Artikel im Detail zerlegt. Neun Befunde, von denen drei reichen, um zu zeigen, wie das Empörungs-Narrativ funktioniert.

Erstens, die "Steuerzahler"-Lüge. BILD behauptet, der "deutsche Steuerzahler" überweise eine "Prämie" ans Ausland, weil der Strompreis ins Minus fällt. Das ist erfunden. Negative Börsenpreise tragen die Verkäufer am Spotmarkt, also Direktvermarkter und Erzeuger. Der Bundeshaushalt überweist hier nichts ans Ausland. Was tatsächlich aus dem Bundeshaushalt fließt, ist die EEG-Festvergütung an Bestandsanlagen, und die fließt an deutsche Anlagenbetreiber, nicht an österreichische Pumpspeicher. BILD vermischt zwei Geld-Quellen, um den emotionalen Eindruck zu erzeugen, deutsche Steuerzahler subventionierten ausländische Versorger. Das ist Konstruktion, nicht Berichterstattung.

Zweitens, der 88-Cent-Trick. BILD rechnet vor: 40 Cent EEG-Vergütung plus 48 Cent negativer Börsenpreis ergibt 88 Cent "Kosten für Strom, der überhaupt nicht gebraucht wird". Diese Summe existiert in keinem realen Cashflow. Die 40 Cent gab es nur ein einziges Mal in der EEG-Geschichte: für Anlagen, die 2009, 2010 oder 2011 ans Netz gegangen sind. Aktuelle Vergütung Anfang 2026: 7,86 Cent pro Kilowattstunde.

Diese teuren Altanlagen aus dem Solar-Boom 2009 fallen ab 2029 schrittweise aus der 20-Jahre-Förderung. BILD nimmt also einen Tarif aus 2010 und kombiniert ihn mit Marktbedingungen aus 2026, um eine Zahl zu erzeugen, die in der Realität nicht vorkommt. Selbst wenn man großzügig zu Frondels Gunsten rechnet: Die wenigen verbliebenen Anlagen mit 40-Cent-Tarifen erhalten ihre Vergütung getrennt vom negativen Börsenpreis, der eine andere Logik und einen anderen Empfänger hat. Drei Quellen, drei Empfänger, drei Zeiten, eine Zahl. Es ist ein Zeitreise-Trick.

Drittens, was BILD verschweigt. 2025 ist die Erdgasverstromung in Deutschland um 20 Prozent gestiegen. Das ist exakt derselbe Prozentsatz, den der von BILD befragte RWI-Ökonom Manuel Frondel beim PV-Zubau als Skandal markiert. Die teuersten Stromstunden 2025 waren nicht die mit minus 48 Cent am sonnigen Sonntag. Es waren die mit plus 30 Cent an dunklen Wintertagen, getrieben von LNG-Gaspreisen.

Dazu schweigt der "Energie-Experte" Prof. Manuel Frondel, dazu schweigt BILD. Eine Stimme, die seit Jahren in BILD, Welt und NIUS dieselbe Logik vertritt: Erneuerbare schlecht, Gas und Atom gut.

Was wirklich teuer ist: das fossile System

Wer wissen will, wo die deutschen Steuermilliarden im Strommarkt tatsächlich verschwinden, muss nicht zur Solaranlage auf dem Nachbardach schauen. Er muss zu den Kohlekraftwerken in Boxberg und Niederaußem.

Die Bundesnetzagentur hat für 2025 die Redispatch-Kosten mit insgesamt 3,1 Milliarden Euro beziffert. Wer von dieser Summe was bekommen hat, ist die eigentliche Geschichte. Anlagenbetreiber von Erneuerbaren, die wegen Netzengpässen abgeregelt werden mussten, erhielten 433 Millionen Euro Entschädigung, das sind 14 Prozent der Gesamtsumme. Die übrigen 86 Prozent flossen an fossile Kraftwerke, die hochgefahren werden mussten, um die Lücke zu schließen, sowie an Reservekraftwerke, die für solche Fälle vorgehalten werden. Allein die Vorhaltekosten der fossilen Reserven betrugen 952 Millionen Euro.

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat dieselbe Zahl, drei Milliarden Euro Redispatch-Kosten, vor einigen Wochen in einem LinkedIn-Video als "weggeworfener Strom" bezeichnet. Es war eine grobe Falschdarstellung um den Faktor fünf, die ich in einem ausführlichen Faktencheck auf Cleanthinking (Si apre in una nuova finestra) widerlegt habe. Was Reiche, BILD und Frondel gemein haben: Sie schieben die Kosten der fossilen Strukturen den Erneuerbaren in die Schuhe.

Das ist die Mechanik, die hinter "Strom-Geschenk ans Ausland" und "drei Milliarden weggeworfen" steht. Wer die Aufschlüsselung kennt, sieht die Erzählung in Sekunden zusammenbrechen.

Die EEG-Bestandsanlagen-Frage

Bleibt die Spiegel-Anmerkung: Solange Bestandsanlagen weiter Festvergütung bekommen, auch in Negativpreis-Stunden, ist das ökonomisch nicht sinnvoll. Stimmt. Aber hier ist eine wichtige Differenzierung nötig, die BILD bewusst übergeht.

Für PV- und Windanlagen, die vor dem 1. Januar 2021 in Betrieb gingen, gilt die alte 6-Stunden-Regel. Erst wenn der Börsenpreis sechs Stunden durchgehend negativ ist, entfällt die Marktprämie. Für Anlagen ab 500 Kilowatt aus den Jahren 2021 bis Februar 2025 greift die 4-Stunden-Regel. Für alle Neuanlagen ab dem 25. Februar 2025 gilt unter dem Solarspitzengesetz die Viertelstunden-Regel: Bereits ab der ersten Viertelstunde mit negativem Preis entfällt die Vergütung. Ab 2027 soll diese Verschärfung auch auf größere Bestandsanlagen ausgedehnt werden, dann reicht eine einzige Stunde negativer Preise.

Bedeutet konkret: Eine kleine Aufdachanlage aus dem Jahr 2018 mit 9,8 Kilowattpeak bekommt ihre Festvergütung von rund 8 Cent pro Kilowattstunde weiter, völlig unabhängig vom Börsenpreis. Eine große Bestandsanlage ab 500 Kilowatt aus dem Jahr 2022 verliert ihre Vergütung erst, wenn die negativen Preise vier Stunden durchgehend anhalten. Eine Neuanlage ab Februar 2025 verliert sie bei der ersten Viertelstunde.

Das System steht also nicht still. Es ist seit 2021 schrittweise verschärft worden und wird 2027 die nächste Stufe erreichen. Wer also wie BILD so tut, als gäbe es keine Reform, ignoriert vorsätzlich vier Gesetzesnovellen.

Die teuren Altanlagen mit 40 Cent EEG-Vergütung machen 2026 nur noch einen kleinen Anteil der installierten 117 Gigawatt PV-Leistung aus. Sie laufen ab 2029 schrittweise aus der Förderung. Bis 2030 werden 76 Prozent der dann installierten Leistung entweder unter 10 Cent EEG-Vergütung oder bereits ausgefördert sein. Der Spiegel-Hinweis ist berechtigt, aber er beschreibt ein Auslaufmodell. Was uns bleibt, ist die Frage, ob wir den verbleibenden Strukturschaden weiter passiv begleiten oder die Verbrauchsseite endlich flexibel machen.

Was Sie jetzt konkret tun können

Genug Analyse. Wenn Sie nach diesem Sonntag eine Lehre ziehen wollen, dann diese: Das Strom-Schlaraffenland kommt, mit oder ohne Sie. Die Frage ist, ob Sie dabei sind oder nicht.

Heute, mit moderatem Aufwand:

Der erste Schritt ist die Wahl eines dynamischen Tarifs. Octopus, Tibber, Rabot Charge, 1Komma5°, aWattar, Ostrom haben jeweils eigene Profile bei Marge, App-Qualität, Smartmeter-Service und Rückspeisemodellen. Vergleichen Sie nicht nur die Preise, sondern auch, ob der Anbieter den Smartmeter-Einbau übernimmt, wie die App funktioniert und welche Optimierungs-Funktionen für Wallbox und Wärmepumpe integriert sind.

Der zweite Schritt ist der Smart Meter. Hier wird häufig falsch beraten. Sie müssen den Smart Meter nicht über Ihren grundzuständigen Messstellenbetreiber, also typischerweise den lokalen Netzbetreiber, einbauen lassen. Im Gegenteil: Wer einen dynamischen Tarif nutzen will, sollte einen wettbewerblichen Messstellenbetreiber wählen.

Octopus, 1Komma5° und einige andere Anbieter sind selbst als wettbewerbliche Messstellenbetreiber aktiv und übernehmen den Einbau im Paket mit dem Tarif. Das ist meist schneller, kundenfreundlicher und auf die dynamische Tarifnutzung ausgerichtet. Der grundzuständige Betreiber erfüllt typischerweise nur das gesetzliche Pflichtprogramm, mit oft langen Wartezeiten.

Der dritte Schritt ist die Bestandsaufnahme im eigenen Haushalt. Welche großen Verbraucher haben Sie? Wallbox, Wärmepumpe, Boiler, Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner, Pool, Gartenbewässerung. Welche davon können Sie zeitlich verschieben?

Mittelfristig, mit Investition:

Eine Wallbox mit Tarif-Steuerung ist der größte Hebel für die meisten Haushalte. Moderne Modelle wie go-e, Easee oder cFos lassen sich an Smartmeter und dynamische Tarife koppeln und laden automatisch in den günstigsten Stunden. Investition zwischen 700 und 1.500 Euro plus Installation, Amortisation oft unter zwei Jahren bei aktivem Pendler-Profil.

Eine Wärmepumpe mit Smart Meter-Anbindung verschiebt Ihren größten Stromverbraucher in die günstigsten Phasen. Heizen genau dann, wenn der Strom geschenkt wird. Pufferspeicher und Fußbodenheizung machen das System noch flexibler.

Hier wird es interessant: Auch ohne eigene Photovoltaikanlage kann sich ein Heimspeicher mit intelligentem Energiemanagementsystem rechnen. 1Komma5° beispielsweise vermarktet seinen "Heartbeat AI"-Speicher genau für dieses Modell. Sie kaufen Strom in Negativpreis-Phasen ein, speichern ihn und nutzen ihn in den teuren Abendstunden selbst. Bei Spreizungen von 60 bis 80 Cent zwischen Tagestief und Abendspitze, wie wir sie am Sonntag gesehen haben, trägt sich das Modell auch ohne eigenes Solardach.

Wer keinen Platz für eine PV-Anlage hat, in einer Mietwohnung lebt oder das Dach nicht selbst nutzen kann, hat hier einen Einstiegspfad in die Energiewende, der vor zwei Jahren noch undenkbar war.

Strategisch, in den nächsten zwei bis drei Jahren:

Bidirektionales Laden, also Vehicle-to-Home und Vehicle-to-Grid, wird Mainstream. Das E-Auto wird vom Verbraucher zum rollenden Speicher. Bei einer 70-Kilowattstunden-Batterie haben Sie das Äquivalent von sieben Heimspeichern in der Garage stehen. Modelle wie Hyundai Ioniq 5, Kia EV6, Volvo EX90, der neue Renault 5, Polestar 3 und 4 sind bereits V2L- oder V2H-fähig oder werden es per Update.

Wer noch tiefer einsteigen will

Die volkswirtschaftliche Tiefenanalyse habe ich bereits am Sonntag selbst auf Cleanthinking veröffentlicht (Si apre in una nuova finestra). Der Energieökonom Lion Hirth hat dort sechs konkrete Hebel benannt, mit denen das deutsche Stromsystem aus der Negativpreis-Falle herausfindet: dynamische Tarife für Haushalte, schneller Smartmeter-Rollout, Hochlauf von Großspeichern, Reform der Industrie-Netzentgelte, dynamische Verteilnetzentgelte und regionale Großhandelspreise. Die Liste ist seit Jahren bekannt.

Jeder Sonntag wie der vergangene zeigt, was uns der Stillstand kostet.

Das war erst der Anfang

Die Negativpreis-Stunden werden nicht weniger. 2025: 575 Stunden im Minus. Prognosen für 2026: 700 bis 900 Stunden. Pfingsten am 24. und 25. Mai wird das nächste große Negativpreis-Ereignis. Der Sommer wird voll davon sein. Mit jedem Solarpark, mit jedem Windrad verschiebt sich die Strompreis-Mathematik weiter in Richtung Strom-Schlaraffenland.

Wer einen dynamischen Tarif und einen Smart Meter hat, ist dabei. Wer beim Festpreis bleibt, schaut zu.

Während Deutschland zögert, redet die Welt schon weiter

Das Tempo der Disruption im Energiesektor ist schwindelerregend. Die Bundesregierung versucht parallel, fossile Benzinpreise gegen den Weltmarkt herunter zu subventionieren, um Wähler zu beruhigen. Im selben Moment dringen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und IEA-Chef Fatih Birol auf eine deutlich schnellere Elektrifizierung. Das manager magazin titelt diese Woche "Die Fossile" und zitiert die Chefs von EnBW, Vattenfall und RWE mit Worten wie "absurd", wenn es um die Bremspolitik des Wirtschaftsministeriums geht.

Drei Texte über einen Sonntag. Drei Wirklichkeiten. Eine davon, die BILD-Frondel-Reiche-Variante, ist die Wirklichkeit, in der Deutschland seit Jahren feststeckt. Die anderen beiden, Spiegel und Schröder, beschreiben die Wirklichkeit, in der die Welt bereits lebt. Wie lange wird das Merz-Klingbeil-Reiche-Drama noch weitergehen? Wie viele Schnäppchen-Sonntage müssen noch vergehen, bis die Bundesregierung erkennt, dass das System bereits an ihr vorbeizieht?

Bis nächste Woche!

Martin Jendrischik

Datenquellen:

Bundesnetzagentur · Fraunhofer ISE · Energy-Charts · EEX · BMWK · Agora Energiewende · ZfK · Spiegel · 1Komma5° · Octopus Energy

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