Spinnen, Dämonenbiber und das Café Calavera
Unsere Reise durch das Reich der Toten führt uns diesmal tief in den versteinerten Wald. Zwischen knarzenden Bäumen und giftiger Stille müssen wir Glotis’ Herz aus den Fängen fliegender Spinnen befreien – ein grotesker Auftakt, der direkt zeigt, wie bizarr Grim Fandango wirklich ist.
Doch damit nicht genug: Um weiterzukommen, legen wir kurzerhand ein ganzes Kraftwerk lahm, nur um an ein dringend benötigtes Ersatzteil zu gelangen. Danach wartet eine der absurdesten Prüfungen der Reise – eine Rotte brennender Dämonenbiber, deren Knochendamm der einzige Weg aus dem Wald zu sein scheint.
Mit dem Auto durchqueren wir schließlich die endlose Wüste und erreichen die Hafenstadt Rubacava. Unsere Hoffnung, Mercedes dort wiederzufinden, zerschlägt sich jedoch. Stattdessen vergeht ein ganzes Jahr, in dem Manny und Glottis aus einem heruntergekommenen Pier ein florierendes Kasino machen: das legendäre Café Calavera.
Am Ende der Folge folgt der bittere Moment: Mercedes taucht wieder auf – doch nur, um vor unseren Augen auf die SS Lambada entführt zu werden. Wir sehen das Schiff ablegen.
Und bleiben zurück.
Eine Folge über Stillstand, Zeit, Hoffnung – und darüber, wie nah man dem Ziel sein kann, ohne es erreichen zu dürfen
Viel Spaß wünschen Fabian und Tim