Wir brauchen eine Herangehensweise an das Wissen, die das Imaginative und das Rationale, das Quantifizierbare und das Unermessliche, das Intellektuelle und das Emotionale synthetisiert. Ohne Gefühl wird das Wissen schal, ohne Vernunft wird es roh. Sinnliches Wissen ist ein Wissen, das Verstand und Körper mit Lebendigkeit erfüllt und seine Wirkung hinterlässt wie die Duftnote eines Parfüms.
- Minna Salami
Wir alle wünschen uns Ruhe, innere Ausgeglichenheit, vielleicht sogar inneren Frieden. Und doch scheint es gerade zu brodeln wohin man schaut. Gefühle werden in unserer Gesellschaft seltsam stiefmütterlich behandelt. Insbesondere die, die wir als negativ erachten. Wut z.B. ist ungewollt, wird als erschöpfend und destruktiv erachtet. Wir spüren, dass das, was um uns herum gerade passiert, uns wütend macht und gleichzeit wissen wir, dass wir erstmal nichts daran ändern können. Sollen wir sie dann unterdrücken, wegatmen, wegmeditieren? Mit Ratio und Vernunft wegrationalisieren? Oder tun wir der Intelligenz unserer Gefühle damit Unrecht?
Ich dieser Märchendeutung spüre ich diesen Fragen nach und teile die Antworten, die ich für mich gefunden habe mit euch.
Ich wünsche euch viel Spaß, mit meinen Gedanken zum Märchen “Fundevogel”!
P.S: Falls du das Experiment zur Geschichte noch nicht gemacht hast, es aber noch tun willst, dann empfehle ich das vor dem Anhören meiner Deutung zu tun. Du findest das Experiment hier (Si apre in una nuova finestra).
Viel Spaß!