Passa al contenuto principale

Treppen- und Mutterwitze

I’m obsessed with the mess that’s America
(Marina & The Diamonds)

176/∞

Good evening, Europe!

Die letzte Ausgabe (Si apre in una nuova finestra) dieses Newsletters ist noch keine zwei Wochen her und schon wieder hat sich ein halbes Jahrzehnt ereignet: In Minneapolis ist eine zweite Person, der Krankenpfleger Alex Pretti, von Donald Trumps Sturmtruppen erschossen (Si apre in una nuova finestra) worden. Bruce Springsteen hat darüber und über die anderen besorgniserregenden Ereignisse in den USA einen neuen Song geschrieben: „Streets Of Minneapolis“ (Si apre in una nuova finestra) ist das vielleicht expliziteste, politischste Lied seiner über 50-jährigen Karriere — und eines seiner wichtigsten.

Es liegt eine bittere Ironie darin, dass nun das, was die USA für mich (und sicherlich auch viele andere Menschen) so besonders macht - die Popkultur, die Offenheit, die klare Haltung -, auf das reagieren muss, was die USA eben immer schon auch waren: rassistisch, gewalttätig, paranoid.

Oder, wie es Natalie Portman mal wieder sehr treffend zusammengefasst (Si apre in una nuova finestra) hat:

I could not be prouder to be American right now, by the way the Americans are acting. And I could not be sadder to be American right now with the way the government is behaving.

Unterdessen nahm die ganze Geschichte um den „unangemessenen“ Tanz von Victoria Beckham bei der Hochzeit ihres Sohnes Brooklyn mit Nicola Peltz richtig Fahrt auf und wurde inzwischen aus ungefähr allen denkbaren soziologischen, psychologischen und kulturtheoretischen Blickwinkeln beleuchtet.

„Haben wir denn nichts Wichtigeres zu tun?“, rufen da die Kulturpessimisten, die ja seltsamerweise immer noch die Zeit finden, zu fragen, ob wir denn nichts Wichtigeres zu tun hätten, und eine Antwort lieferte Richard Osman im Podcast „The Rest Is Entertainment“ (Si apre in una nuova finestra), den er gemeinsam mit Marina Hyde betreibt:

The reason that we care is because it doesn't matter. The reason you're saying we shouldn't care that this is trivial, it doesn't matter, that's the reason why we do care. There are an awful lot of things in the world at the moment that really, really, really matter and are terrifying.

This one, it's got this interesting sociological and psychological sides to it. But in the final analysis, like all sport ever and almost all gossip, it doesn't matter.

Die Zerwürfnisse einer fremden, aber weltberühmten Familie als Eskapismus — das sagt natürlich auch viel über unsere Gegenwart. Gleichzeitig widerlegt der Fall Beckham ganz nebenbei einen der berühmtesten Sätze der Literaturgeschichte: „Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich“, hatte Leo Tolstoi ja gleich zu Beginn von „Anna Karenina“ geschrieben, aber wenn man die Geschichte der Beckhams jetzt mal neben die der britischen Königsfamilie legt (und auch den unbedingten Willen mancher Kommentator*innen, ausgerechnet die Schwiegertöchter Nicola bzw. Meghan als Störfaktor ausmachen zu wollen, hinzuzieht), bemerkt man, was auch schon Max Goldt festgestellt hatte:

Die unglücklichen Familien sind meist auch auf sehr typische, ja: musterhafte Weise unglücklich.

In San Francisco hat die San Francisco Centre Mall geschlossen (Si apre in una nuova finestra). Sie war einst das größte Einkaufszentrum der Stadt und im Herbst 2006, als ich in der Gegend lebte, war ich fast jeden zweiten Tag in der Mall, die damals Westfield San Francisco Centre hieß und nach einem großen Umbau frisch wiedereröffnet hatte.

Dort kam ich mit Marken wie Hollister in Kontakt, deren Läden und vor allem Parfüms ich bis heute mag, obwohl sie so ein Disneyland-Südkalifornien repräsentieren (und die halbnackten Muskelmänner vor den Filialen in deutschen Einkaufszentren wirklich lächerlich waren). Dort entwickelte ich meine Begeisterung für leicht überdurchschnittliche shopping malls, die sich selbst eine Spur zu wichtig nehmen, weil sie eben gar nicht die richtigen Luxusmarken beherbergen, sondern das, was oberflächliche Tourist*innen dafür halten sollen.1 Es war der erste (und bisher einzige Ort), an dem ich Rolltreppen gesehen habe, die eine Kurve beschreiben.

Die Schließung ist eine logisch erscheinende Folge des Niedergangs des Stationären Handels, aber in San Francisco ist sie natürlich besonders metaphorisch aufgeladen: Jetzt können die Teenager-Kinder jener Leute, die in der South Bay oder im Silicon Valley für die Tech-Giganten arbeiten, nicht mehr im food court rumhängen (was amerikanische Jugendliche ja bekanntlich ausschließlich machen), weil ihre Eltern (und sie selbst mit ihrem Online-Shopping) die real existierenden Geschäfte in den Ruin getrieben haben.

Am Ende gab es mehr Leerstand als im Bochumer City Point (und das will echt was heißen!) und die finale Schließung ging angemessen rumpelig und würdelos über die Bühne: Zunächst wurde der Zugang aus der U-Bahn-Station geschlossen, dann war das ganze Gebäude früher dicht als ursprünglich angekündigt. Jetzt diskutiert (Si apre in una nuova finestra) die Stadtgemeinschaft, was mit den mehr als 110.000 Quadratmetern passieren soll.

Deutschland ist Vize-Europameister im Herrenhandball geworden und weil ich jetzt Teil einer Handball-Familie bin, habe ich das Turnier einigermaßen aufmerksam verfolgt. Ich verstehe immer noch nicht, was genau erlaubt ist und was nicht (für mich sieht alles entlang der Kreislinie aus wie griechisch-römisches Ringen oder zumindest die Vorstufe zu einer amtlichen Kneipenschlägerei), ich finde es auch ein bisschen zu schnell und unübersichtlich (dann lieber Basketball!), aber ich mag die Bodenständigkeit und Kartoffeligkeit dieses Sports. Wenn Darts das Vereinigte Königreich repräsentiert, tut Handball (vielleicht gemeinsam mit Biathlon) das Gleiche für Deutschland.

Handball ist ein Sport der Mittelstädte, ohne große Stars und die mit Werbelogos zugekleisterten Trikots und Sporthallen symbolisieren lustigerweise eher das Gegenteil von Kommerzialisierung, weil sie andeuten: „Wir sind auf jeden Euro angewiesen!“ Im Vergleich zum Fußball, wo schon die Minikicker in (übertrieben teuren) Trikots von Real Madrid, FC Barcelona, Manchester City oder Bayern München rumlaufen und die performativ männlichen (und deshalb objektiv betrachtet nahezu zwangsläufig lächerlichen) Jubelgesten eines Cristiano Ronaldo nachahmen, bevor sie das erste Mal einen Ball so getroffen haben, wie es der Trainer will, wirkt hier alles etwas unaufgeregter. Da weckt Handball eher Assoziationen zum Schraubenfabrikanten Würth, zum Trigema-Affen und zur Rockband PUR. Mithin: Deutschland ganz bei sich, auf eine okaye, nicht-nationalistische Art.

Und während ich schon wieder alles holzschnittartig metaphorisieren wollte, Chuck Klosterman im Podcast (Si apre in una nuova finestra) der „New York Times Book Review“ über sein neues Buch „Football“ und die Bedeutung der gleichnamigen Sportart für die amerikanische Gesellschaft und Kultur reden hörte, verlief ich mich irgendwo in Gedanken zu David Foster-Wallace und Tennis, zu einem Uni-Seminar über Nick Hornby, Peter Handke, Thomas Brussig und Fußball.

Gibt es eigentlich Literatur über Handball? (Oder Darts?)

Das vergangene Wochenende war eingerahmt von den Todesnachrichten zweier sehr unterschiedlicher, aber sehr bedeutsamer Frauen: Catherine O’Hara und Rita Süssmuth.

Die Schauspielerin, die im Alter von 71 Jahren starb, war mir vor allem in Erinnerung als Mutter in „Kevin – Allein zu Haus“ und in „Schitt’s Creek“, einer Serie, von der ich nur drei oder vier Folgen geschaut habe — dann war ich mir sehr sicher, dass es die beste Serie ist, die ich je gesehen hatte, und konnte das mit der weiteren Rezeption lassen, weil ich es ja jetzt wusste. Auf diese beiden - Achtung, Modewort! - ikonischen Rollen geht auch Kathryn VanArendonk in ihrem Nachruf auf Catherine O’Hara bei Vulture (Si apre in una nuova finestra) ein, die sie als „Everyone’s Mom“ betitelt:

Without ever turning her own family into public figures, O’Hara became Ur-mother for an entire generation of kids who never before had a cultural model that so closely reflected their own experience of childhood. She was not the perfect June Cleaver, nor was she a nightmarish, self-absorbed Mommy Dearest. She was flawed, she was stretched thin, and she made mistakes. Then, full of fury and self-recrimination and exhaustion, she asked her son for forgiveness, and she told him how much she loved him.

Rita Süssmuth, wiederum, habe ich als Kind der 1980er Jahre natürlich zunächst durch den Zerrspiegel der Satire kennengelernt: als Puppe bei „Hurra Deutschland“, als leidliche Parodie irgendwelcher Kabarettisten, die sich lieber über Sprechweisen lustig machten als über Inhalte.

Aber sie war, wie ich erst sehr viel später begriff, die Frau, die die AIDS-Aufklärung in Deutschland vorangebracht hatte — der menschliche Gegenentwurf zu Horst Seehofer und Nancy Reagan.2 Sie war die Frau, die als Bundestagspräsidentin die Verhüllung des Berliner Reichstaggebäudes durch Christo und Jeanne-Claude erst möglich gemacht (Si apre in una nuova finestra) hatte. Und sie war - wie auch aus dem Nachruf (Si apre in una nuova finestra) auf sie von Simone Schmollack in der „taz“ hervorgeht - die Frau, die die Union quasi im Alleingang aus einem Männergesinnungsverein in eine - zumindest vorübergehend - pluralistische Partei mit gewissen weiblichen und/oder progressiven Stimmen verwandelt hatte.

Der Unterschied zwischen ihr und Julia Klöckner war in etwa wie der zwischen Joni Mitchell und Sidney Sweeney.

Was hast Du veröffentlicht?

Im Blog habe ich das Mixtape für den Monat Januar gedroppt (Si apre in una nuova finestra) — und natürlich die entsprechenden Playlisten bei Apple Music (Si apre in una nuova finestra) und Spotify (Si apre in una nuova finestra). Anders als bisher sind nicht mehr ausschließlich neue Songs dabei, sondern auch ein paar ältere, denn wenn ich gute Musik hören und fühlen will (und möchte, dass Ihr das auch könnt), mache ich das unabhängig vom Erscheinungsdatum!

Stephan Kochs, dessen Newsletter „Kreativ Kurativ“ (Si apre in una nuova finestra) ich gerne lese und weiterempfehle, hat mich in seinen Podcast „Kreativ Korner“ (Si apre in una nuova finestra) eingeladen (es ist quasi der Gegenbesuch zu unserem Gespräch bei „Woher kennen wir uns?“ (Si apre in una nuova finestra)). Wir sprechen über unsere jeweiligen Arbeitsweisen, Social Media, den Eurovision Song Contest, die 1990er Jahre — und weil die Aufzeichnung schon über ein Jahr her ist, bin ich genauso gespannt wie Ihr, was ich dort wohl erzählt habe!

Was hast Du gehört?

Ich habe beruflich bedingt sehr viel Zeit in Zügen verbracht (einige davon fuhren sogar) und entsprechend viele Podcasts gehört:

Bei „Past, Present, Future“ sind schon im November zwei (Si apre in una nuova finestra) Folgen (Si apre in una nuova finestra) erschienen, in denen sich David Runciman mit dem Historiker Christopher Clark („Die Schlafwandler“) über deutsche Politiker der Vergangenheit unterhält, deren Verhalten gewisse Ähnlichkeiten zu dem Donald Trumps aufweist — namentlich Kaiser Wilhelm II., über den ich überhaupt nichts wusste, und Reichskanzler Otto von Bismarck, dessen Wirken mir ähnlich diffus bekannt war wie das der meisten Bewohner*innen des Dschungelcamps. Ich habe also viel über Deutschland erfahren und weiß jetzt auch, dass Christopher Clark zu sensationellen Trump-Parodien in der Lage ist.

Bei „All Songs Considered“ (Si apre in una nuova finestra) haben Robin Hilton, Ann Powers und Stephen Thompson (eh drei meiner Lieblings-Popkulturjournalist*innen) aus Anlass der letzten auf MTV gezeigten Musikvideos über dieses Medium und seine Blütezeit in den 1980er und 90er Jahren gesprochen. Es ist ein ganz zauberhafter Nerd-Talk mit einer schönen Dynamik und irgendwann werde ich sicherlich auch noch über die für mich persönlich wichtigsten und besten Musikvideos schreiben.

Bei „Fresh Air“ (Si apre in una nuova finestra) war schließlich die Historikerin Ann Thompson zu Gast, die ein Buch über den Zwischenfall geschrieben hat, bei dem ein weißer Mann im Dezember 1984 in einer New Yorker U-Bahn auf die vier afroamerikanischen Teenager Barry Allen, Troy Canty, James Ramseur und Darrell Cabey geschossen hat, von denen er sich „bedroht fühlte“. In der Rückschau wirken die Ereignisse fast wie ein Scharnier zwischen den Rassenspannungen der 1960er Jahre und jenen, die auch heute wieder weithin sichtbar sind. Thompson gibt auch noch mal einen kurzen Überblick, wie die Republikaner unter Ronald Reagan den liberalen Sozialstaat abgewickelt und rassistische Vorurteile genutzt haben, um eine knallharte Austeritätspolitik durchzusetzen — eine Kampagne, die bis heute ein wunderbares Vorbild für reaktionäre Kräfte in aller Welt ist. (Was wirklich niemanden mehr überraschen wird: Auch Rupert Murdoch kommt in dem Gespräch vor.)

Außerdem: Die neuen Alben von Maro (Secca Records; Apple Music (Si apre in una nuova finestra), Spotify (Si apre in una nuova finestra), Amazon Music (Si apre in una nuova finestra), Tidal (Si apre in una nuova finestra), YouTube Music (Si apre in una nuova finestra), Deezer (Si apre in una nuova finestra)), Emily Scott Robinson (Oh Boy; Apple Music (Si apre in una nuova finestra), Spotify (Si apre in una nuova finestra), Amazon Music (Si apre in una nuova finestra), Tidal (Si apre in una nuova finestra), YouTube Music (Si apre in una nuova finestra), Deezer (Si apre in una nuova finestra), Bandcamp (Si apre in una nuova finestra)) und Meet Me @ The Altar (Lab; Apple Music (Si apre in una nuova finestra), Spotify (Si apre in una nuova finestra), Amazon Music (Si apre in una nuova finestra), Tidal (Si apre in una nuova finestra), YouTube Music (Si apre in una nuova finestra), Deezer (Si apre in una nuova finestra), Bandcamp (Si apre in una nuova finestra)). Sie sind alle gut.

Was hast Du gesehen?

Bei Netflix läuft die Doku „Breakdown: 1975“ (Si apre in una nuova finestra), die das politisch turbulente Jahr 1975 durch das Prisma von Kinofilmen und Fernsehserien betrachtet. Es ist eine klassische Netflix-Doku aus dem Setzkasten mit vielen prominenten talking heads, einer berühmten Off-Sprecherin (hier: Jodi Foster) und reichlich Archivmaterial, bei der man sich zumindest nicht dümmer fühlt, nachdem man sie gesehen hat.

Was hast Du gelesen?

Bei Übermedien (Si apre in una nuova finestra) hat Mareice Kaiser über ihr journalistisches Vorbild Karla Kolumna geschrieben und sich dafür mit deren Erfinderin Elfie Donnelly ausgetauscht. Seitdem grüble ich darüber, welche Rolle die fiktive rasende Reporterin aus dem Bibi-Blocksberg-Benjamin-Blümchen-Extended-Universe wohl für meine Berufswahl gespielt hat.

Während manche deutschen Leitartikel immer noch das angebliche 4D-Schach des vermeintlich genialen Deal-Machers Donald Trump analysieren, widmet sich Susan B. Glasser im „New Yorker“ (Si apre in una nuova finestra)  einmal mehr dem zusammenhanglosen Gebrabbel des US-Präsidenten (und Thomas Manns „Zauberberg“). Wenn der Mann einfach weiter Reality-TV machen würde, wäre es vielleicht noch halbwegs unterhaltsam (und man hätte nur Mitleid mit seinem engsten Umfeld), aber angesichts seiner Macht und seiner Anhänger ist die Erkenntnis gar nicht so lustig: Da sitzt eine Art Dittsche im Weißen Haus.

Was hast Du zum ersten Mal gemacht?

Mit einer PR-Agentur die Vermarktung eines Produkts besprochen, das ich geschaffen habe. Wenn Ihr noch Ideen habt, wie man meinem Buch (Si apre in una nuova finestra) zum Release ordentlichen medialen Wums angedeihen lassen kann: Immer her (Si apre in una nuova finestra) damit!

Was hast Du gelernt?

Das gotische Wort „gistradagis“ (Si apre in una nuova finestra), auf dem unser „gestern“ und das englische „yesterday” basieren, bedeutete „morgen“.

Was hat Dir Freude bereitet?

Der VfL hat den FC Schalke 04 im Straßenbahnderby mit 2:0 besiegt.

Und jetzt: Musik!

https://www.youtube.com/watch?v=Sfely3T5Zdk (Si apre in una nuova finestra)

Wenn Dir mein Schaffen (Newsletter (Si apre in una nuova finestra), Blog (Si apre in una nuova finestra), Musik (Si apre in una nuova finestra)) Freude bereitet, teile es doch gerne mit Personen in Deinem Umfeld, denen es auch gefallen könnte! Bis das Buch rauskommt, muss ich mein Publikum vergrößern!

Und wenn Du meine Arbeit auch finanziell unterstützen magst und kannst: Das geht per PayPal (Si apre in una nuova finestra) oder als Bezahl-Abo:

Habt ein schönes Wochenende!

Always love, Luki

  1. Mit anderen Worten: Ich bin so gerne in der Mall of Berlin, weil sie mich auf eine brutal unbedarfte Art ans San Francisco Centre und meine gute Zeit dort erinnert.

  2. Ich hab erst kürzlich gelernt, dass Hella von Sinnen im legendären Aufklärungs-Spot (Si apre in una nuova finestra) zunächst „Rita, wat kosten die Kondome?“ gebrüllt hatte, weil eine Person am Set im Supermarkt zufällig Rita hieß, der Name in der Nachvertonung aber auf „Tina“ geändert werden musste, weil Mitarbeiter*innen des Bundesgesundheitsministeriums Angst hatten, der Vorname der Ministerin sei in diesem Zusammenhang unangemessen. Süssmuth soll, als sie später davon erfuhr, gesagt haben: „Das hättet Ihr aber auch so lassen können!“

0 commenti

Vuoi essere la prima persona a commentare?
Abbonati a Post vom Einheinser e avvia una conversazione.
Sostieni