So fresh! Die Ausgabe 1/2026 ist da. Jetzt lesen

Wir sind der Wandel
2026 startet wie ein Fiebertraum. Gewalt – nicht nur gegen Frauen – scheint nicht mehr diffus durch, ist nicht mehr subtil, sondern kommt grotesk, ohne Maske und mit stolz geschwellter Brust daher. Das Entsetzen erreicht uns täglich ungebremst auf kleinen Screens und schleicht sich in den Alltag. Menschen sterben auf den Straßen im Iran für ihren Mut im Kampf um eine freiheitliche Zukunft. Frauen (und Männer) sterben – im Sudan, in Syrien, im Kongo, weltweit. In den USA sind Menschen vor Vergewaltigungen in Abschiebehaft und der Ermordung auf den Straßen nicht mehr sicher. Wir spüren instinktiv, wir stehen auf einem schmalen Grat zwischen Faschismus und einer neuen Zukunft. Wie das endet, wissen wir nicht, aber es liegt mit an jeder und jedem von uns. Auch die Letzten müssen begreifen: Nie war Demokratiearbeit wichtiger als jetzt. Feministische Politik, die Gleichstellung von Frauen und Männern ist kein Nice to have, sondern gerade in Zeiten wie diesen, die Basis für eine Zukunft ohne Machtmissbrauch und Gewalt.
Das noch sehr neue free.fem.minds MAGAZIN ist das erste
Magazin, bei dem Gewalt gegen Frauen im Mittelpunkt steht.
Ohne Redeverbote, ohne Parteiinteressen, ohne Tabus. Gewalt gegen Frauen passiert jeden Tag. Überall. Gewalt gegen Frauen geht uns alle an. Wer Gewalt gegen Frauen bekämpft, muss auch Rassismus, Ableismus und Klassismus den Kampf ansagen.
Eine gewaltfreie, gleichbehandelte Gesellschaft bildet die demokratische Basis für ein tragfähiges Miteinander. Das ist kein Privileg. Das ist unsere Verantwortung
Die erste Ausgabe 2026 startet randvoll mit wertvollen Service-Tipps für von Gewalt betroffene Frauen, mit politischen Analysen, Fundstücken, betroffenenspezifischen Perspektiven und kritischen Auseinandersetzungen. Über Gewalt zu sprechen ist unbequem? Lasst uns jetzt unbequem sein. Lasst uns bewegt und angefasst und kontrovers sein. Denn wir wollen alle nicht erleben, was passiert, wenn wir auch hier aufhören müssen, über Gewalt an Frauen zu sprechen.
In diesem Sinne: Lesen und laut bleiben. Teilen und Solidarität zeigen. Sprechen und Zuhören. Es kommt auf uns alle an.
Herzlich, Tina Steiger
Herausgeberin free.fem.minds MAGAZIN
Ausgabe 1/26
Eine gute Zeit mit dieser frischen Ausgabe unter anderem mit diesen Themen:
Debatte – kein Recht auf Teilzeit?
Coercive Control – Jetzt als ständige Serie
Glossar – B wie Belastungseifer
Wenn Gewalt ignoriert wird: Das sind die Folgen
5 hartnäckige Mythen über Opfer von Gewalt
The Good News – Trotz allem: Gute Nachrichten zu Frauenrechten, Feminismus und Gleichstellung
Argumentationshilfe bei Entfremdungs-Vorwürfen –
Service: 3 aktuelle Referenzurteile für Mütter nach GewaltWenn das Liebe ist – Viele (junge) Frauen wissen nicht,
dass sie Gewalt erlebenSind wir eine gewaltvolle Gesellschaft?
Hall of truth – Wahre Fundstücke, die wir lieben
Arm. Und bedroht. Wie die neue Grundsicherung gewaltbetroffene Alleinerziehende besonders gefährdet
Das doppelte Dunkelfeld. Und was passiert,
wenn Frauen sich wehren?Wenn der Kinderschutz versagt
Bounce back – Mini-Trampolin für die Trauma-Heilung
Echt jetzt? Antifeministische Meldungen, die zuletzt
fast untergegangen wären