Samstag, 22.11.2025
Hallo liebe Good News-Community,
meine Haare und ich – das war lange eine schwierige Beziehung. Als Kind mochte ich meinen Afro nicht. Sprüche wie „Das sieht aus wie ein Vogelnest“ taten ihr Übriges. Erst ein Besuch in einem Hair Salon zeigte mir, wie vielfältig und besonders mein Afro ist. Haare – ob auf dem Kopf, der Brust oder im Intimbereich – sind weit mehr als ein ästhetisches Merkmal. Sie sind wahre Alleskönner und ein vielschichtiges kulturelles und soziales Phänomen – genau das zeigt unsere heutige Ausgabe.
Viel Freude beim Lesen, Selina

(Si apre in una nuova finestra)Nachhaltige Kunsthaar-Alternative entwickelt
Kynd Hair ist ein Bio-Haarlabel aus Berlin, das pflanzenbasiertes Kunsthaar entwickelt. Anders als reguläres Kunsthaar ist es schadstofffrei, wiederverwendbar und biologisch abbaubar. Dafür wurde Gründerin Cosima Richardson 2024 mit dem Deutschen Ecodesign Award ausgezeichnet. Quelle: DEUTSCHE WELLE
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Stevia könnte Mittel gegen Haarausfall verstärken
Ein Forschungsteam hat herausgefunden, dass der Pflanzenstoff Steviosid die Wirkung des gängigen Haarausfall-Medikaments Minoxidil verbessern kann. In Labortests zog das Mittel durch Steviosid schneller in die Kopfhaut ein und zeigte deutlich stärkere Effekte. Quelle: DEUTSCHLANDFUNK NOVA
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Haare gegen Karies: Neue Zahnpasta aus Keratin
Wissenschaftler:innen haben eine Zahnpasta auf Basis von Keratin entwickelt. Sie repariert Zahnschmelz, stoppt frühe Karies und versiegelt Schmerzkanäle. Das Protein wird aus Haaren oder Wolle gewonnen und bildet zusammen mit Speichelmineralien eine schützende Schicht. Quelle: WDR COSMO
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Ein Friseursalon, in dem so gut wie kein Abfall anfällt
In Zürich hat der erste Zero Waste Coiffeursalon der Schweiz eröffnet – das Ground Hair Studio von Gründerin Corinne Stricker. Das Konzept: Statt Chemikalien werden rein natürliche Haarwasch- und Färbemittel verwendet. Abgeschnittene Haare werden recycelt und zu Ölbindematten für die Industrie verarbeitet. Quelle: SRF
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Chile: Weniger gießen dank Haar-Matten
Ein Projekt in Chile sammelt abgeschnittene Haare aus Friseur-Salons und webt daraus feste Matten für Felder und Gewächshäuser. Diese schützen den Boden vor dem Austrocknen und verringern laut der Stiftung „Matter of Trust Chile“ die Verdunstung um bis zu 70 Prozent. Quelle: DEUTSCHLANDFUNK NOVA
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Bärte für die Männergesundheit
Beim „No Shave November“ lassen sich Männer weltweit den Bart wachsen, um Spenden für die Krebsforschung zu sammeln und auf Männergesundheit aufmerksam zu machen. Die Aktion hat sich von Australien aus in alle Welt verbreitet – auch nach Deutschland. Quelle: RND
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Viele Grüße,
Bianca Kriel, Selina Mahoche & Sophie Seyffert