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Crowdfunding für meine Hörbücher und E-Books?

Bald ist das Hörbuch zu Kein Grab so tief (Si apre in una nuova finestra) fertig. 57 von 66 Kapiteln habe ich inzwischen vertont. Mehr dazu, wie und warum ich das mache, findet ihr in meinen Beiträgen in der Rubrik Hörbuch (Si apre in una nuova finestra).

Jetzt stehe ich vor der Frage: Wie und wo soll ich das Hörbuch zum Kauf anbieten?

Mein erster Gedanke: Crowdfunding.

Was danach kommt, ist noch offen. Spotify wäre denkbar, Audible eher nicht.

Warum Crowdfunding?

Ich verfolge damit zwei Ziele.

Erstens möchte ich die Produktionskosten einspielen. Diese liegen rein finanziell im unteren dreistelligen Bereich. Zwar wird der Text sozusagen von einer menschlichen Stimme gesprochen, aber das Audiobook entsteht mithilfe von KI (mehr dazu hier (Si apre in una nuova finestra)). Dadurch bleiben die Kosten überschaubar.

Hinzu kommt meine Arbeitszeit, weil ich die Aufnahmen intensiv nachbearbeite. Doch die soll bei diesen Überlegungen außen vor bleiben.

Zweitens ist das Ganze ein Experiment, um zu testen, ob sich Crowdfunding als zusätzlicher Vertriebsweg eignet. Für Hörbücher, aber auch für E-Books.

Denn es gibt einige Leute, die – aus verständlichen Gründen – nicht bei Amazon kaufen mögen. Und ich bin bemüht, es so einzurichten, dass möglichst viele Menschen meine Thriller kennenlernen können.

Deshalb produziere ich jetzt eine Hörbuchversion von “Kein Grab so tief” (und bei Interesse eurerseits in Zukunft auch von weiteren Büchern), nämlich für diejenigen, die Audiobooks bevorzugen. Und deshalb denke ich über einen neuen Vertriebsweg nach.

Ganz ohne Amazon wird es für mich zumindest im E-Book-Bereich nicht gehen. Ein großer Teil meiner Einnahmen entsteht dort, etwa über Kindle Unlimited. Und Letzteres kann ich nur nutzen, wenn das betreffende E-Book exklusiv bei Amazon erhältlich ist.

Daher plane ich, meine Thriller auf absehbare Zeit weiterhin dort anzubieten. Aber vielleicht könnte ich die E-Books der nächsten Bücher zuerst für eine gewisse Zeit im Crowdfunding verkaufen und erst anschließend bei Amazon veröffentlichen.

Wenn der Test mit dem Hörbuch von „Kein Grab so tief“ gut funktioniert, könnte ich schon bei meinem nächsten Thriller (Sunset sehen und sterben (Si apre in una nuova finestra)) das E-Book ebenfalls per Crowdfunding anbieten. Das wäre interessant für alle, die Amazon bewusst meiden oder mich direkter unterstützen möchten.

Eigentlich ist das Ganze also kein klassisches Crowdfunding. Ich gehe in Vorleistung – sowohl finanziell als auch mit meiner Arbeit. Sodass das Hörbuch (oder später gegebenenfalls das E-Book) schon fertig ist, wenn ich die Aktion starte.

Für euch hat das einen klaren Vorteil:
Ihr bekommt das Hörbuch nach Ende der Crowdfunding-Kampagne sicher und sofort.

Für mich ist dieser Ansatz spannend, weil er eine Möglichkeit bietet, digitale Inhalte halbwegs direkt zu verkaufen, ohne gleich einen eigenen Online-Shop aufbauen zu müssen.

Jetzt seid ihr gefragt:

Welche Crowdfunding-Plattform soll es denn sein? Ursprünglich hatte ich Kickstarter im Blick. Inzwischen habe ich aber den Eindruck, dass Startnext in Deutschland vielen vertrauter ist.

Deshalb wüsste ich gerne von euch:

Würdet ihr meine Hörbücher oder E-Books prinzipiell über Crowdfunding erwerben?

Und wenn ja:

Bevorzugt ihr Kickstarter oder Startnext?

Ich freue mich auf eure Rückmeldungen in den Kommentaren.

Argomento Hörbuch

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