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NaziCrimesAtlas: Jetzt aktualisiert – 10.000 Datensätze in der App

Zum Jahresende erreichen wir einen wichtigen Meilenstein: Der NaziCrimesAtlas dokumentiert nun über 10.000 freigeschaltete Datensätze zu NS-Verbrechen in Deutschland. Damit schließen wir die geförderte Projektphase durch die EVZ erfolgreich ab. Der Verein dieKunstBauStelle e.V. begleitet den Atlas als Träger weiter.

Mit weiteren Karten und Verbrechenskomplexen umfasst der „NaziCrimesAtlas” nun über 10.000 Daten zu Justizakten.
Mit weiteren Karten und Verbrechenskomplexen umfasst der „NaziCrimesAtlas” nun über 10.000 Daten zu Justizakten.

Neue Themenkarten erweitern den Atlas

Ab sofort stehen Karten zu weiteren zentralen Verbrechenskomplexen zur Verfügung, darunter Pogrome, der Röhm-Putsch, Verbrechen gegen politische Gegner, Endphasenverbrechen, Krankenmorde und „Euthanasie“, Todesmärsche sowie Verbrechen in Konzentrationslagern. Weitere Themenkarten folgen im kommenden Jahr.

Insgesamt haben wir über 20.000 Datensätze redaktionell aufbereitet. Für die Verbrechenskategorie Denunziation mit rund 10.000 Fällen wird derzeit eine eigene Darstellungsform entwickelt. Die starke räumliche Bündelung insbesondere in Großstädten erfordert hierfür eine spezifische kartografische Lösung.

So geht es 2026 weiter

Ein kleineres technisches und redaktionelles Team führt den NaziCrimesAtlas fort. Wir setzen uns aktiv für eine institutionelle Unterstützung ein. Diese soll die kontinuierliche Erweiterung und Aktualisierung der Inhalte sichern.

Der Schwerpunkt ab 2026 liegt künftig auf der systematischen Einarbeitung vorhandener Materialien. Ergänzend entstehen vertiefende Artikel und Fachbeiträge zu bereits dokumentierten Orten.

Lesen Sie die Beiträge im NaziCrimesAtlas-Magazin zur digitalen Erinnerungskultur!
Lesen Sie die Beiträge im NaziCrimesAtlas-Magazin zur digitalen Erinnerungskultur!

Das Magazin jetzt auch als Download

Ab sofort steht Ihnen das NaziCrimesAtlas-Magazin als Online-Ausgabe zur Verfügung. Laden Sie die PDF-Version herunter und lesen Sie vertiefende Artikel zur Erinnerungsarbeit in Deutschland.

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Das Vermächtnis fortführen

Mit dieser Arbeit setzen wir das Werk von Dr. Edith Raim fort. Die wissenschaftliche Leiterin des Projekts verstarb im Juli 2025. Gemeinsam mit Dr. Andreas Eichmüller schuf sie die Grundlage für die Sichtbarkeit der NS-Verbrechen in Deutschland. Ihr systematischer Ansatz prägt den NaziCrimesAtlas bis heute.

Vielen Dank!

Wir danken Ihnen für Ihre Begleitung im Jahr 2025. Ihre Rückmeldungen, Hinweise und Ihr Interesse tragen dazu bei, die Erinnerung an die Opfer lebendig zu halten. Der NaziCrimesAtlas bleibt ein Werkzeug für Bildung, Forschung und Gedenken.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr.

Ihr Team von dieKunstBauStelle e.V.

Förderung

Das Projekt NaziCrimesAtlas wurde im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert (Förderzeitraum 2024–2025).

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NaziCrimesAtlas (Si apre in una nuova finestra)
Argomento NS-Geschichte