
Heute schreiben dir: Jana Rogmann und Leoni Bender

Liebes Netzwerk,
wird Sprit jetzt billiger? (Si apre in una nuova finestra) Das scheint aktuell die Frage zu sein. Redaktionen zeigen Spritpreis-Kurven, die über zwei Euro steigen, begleitet von verzweifelten Verbrenner-Fahrenden und Tipps, wie Sprit gespart werden kann. In einem Instagram-Video (Si apre in una nuova finestra) rät die Tagesschau, Preise zu vergleichen und zur passenden Uhrzeit zu tanken. Der Klimawandel bleibt meist unerwähnt. Dabei zeigen Krisen wie der Iran-Krieg, wie abhängig wir von fossilen Rohstoffen sind. Und je nachdem, mit welchen Mitteln wir in Deutschland darauf reagieren, könnten wir die Weichen für eine klimaneutrale Zukunft stellen.
Der Bundestag beschloss am 24. April als Reaktion auf die steigenden Sprit-Preise den sogenannten Tankrabatt. Auf der Website des Bundestags (Si apre in una nuova finestra) heißt es, man gehe davon aus, dass der Verbrauch fossiler Energien dadurch vorübergehend zwar steige – sehe aber die Klimaziele bis 2030 “nicht gefährdet”. Abgesehen davon, dass die Wirkung so eines Rabatts fragwürdig ist (Si apre in una nuova finestra), ignoriert die Bundesregierung wissenschaftliche Tatsachen: Die Folgen des Klimawandels verstärken sich mit jedem Zehntel Grad Erwärmung (Si apre in una nuova finestra), der Verkehrssektor ist das deutsche Klima-Sorgenkind und verfehlt seine Klimaschutzziele regelmäßig (Si apre in una nuova finestra). Diese Aspekte der “Tank-Debatte” dürfen in der medialen Berichterstattung nicht ignoriert werden. Der Klimawandel verschwindet schließlich nicht, wenn das Tanken teurer wird. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, dass wir als Journalist*innen die Aussagen der Bundesregierung hinterfragen und die Erderhitzung mitdenken.
Es geht nicht darum, die Sorgen der Verbraucher*innen zu ignorieren, sondern darum, Fragen zu stellen, die über “Wird tanken wieder billiger?” hinausgehen. Einige journalistische Beiträge zeigen bereits, dass sich die Debatte auch anders führen lässt:
“Warum wird Zugfahren nicht billiger?”, könnte eine dieser Fragen lauten. Das ist keine unrealistische Utopie: Unter anderem bieten zwei australische Bundesstaaten als Reaktion auf die steigenden Spritpreise tatsächlich kostenlosen öffentlichen Nahverkehr an (Si apre in una nuova finestra). Für Deutschland ist der Youtuber Doktor Whatson dieser Frage im Kleinen nachgegangen (Si apre in una nuova finestra) und hat verglichen, wie viel der Bund für zwei Monate Tankrabatt bezahlt – im Vergleich zum Deutschlandticket.
Eine andere Frage ist: “Wie können wir in Zukunft verhindern, dass Tankpreise explodieren?” Dieser Frage geht Michael Bauchmüller in einem Kommentar bei der SZ (Si apre in una nuova finestra) nach. Nicht nur die Tankstelle, sondern das gesamte deutsche Energiesystem ist davon betroffen, dass die Preise steigen. Der Öl- und Gasanteil beträgt mehr als 60 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland. 90 Prozent davon müssen importiert werden. Spiegel-Journalistin Susanne Götze hat das als Anlass genommen, zu analysieren, welche Länder ihre Energieversorgung nun anders organisieren (Si apre in una nuova finestra).
Apropos: In Kolumbien haben sich im April mehrere Staaten zur “Fossil Fuel Phase-Out“-Konferenz getroffen (Si apre in una nuova finestra), um genau diese Frage in den Mittelpunkt zu stellen: wie der Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle konkret organisiert werden kann – von nationalen Ausstiegsplänen bis hin zu Finanzierungs- und Umsetzungsfragen.
🔥 Netzwerk News
🏆Deutscher Preis für Klimajournalismus: Bis 15. Mai bewerben!
Noch bis Ende kommender Woche könnt ihr hier (Si apre in una nuova finestra) eure Beiträge für den Deutschen Preis für Klimajournalismus 2026 einreichen. In diesem Jahr vergeben wir den Hauptpreis gleich dreimal – als ersten (dotiert mit 2.000 Euro), zweiten (1.500 Euro) und dritten (1.000 Euro) Platz. Der Preis in der Kategorie “Lokal” wird auch dieses Mal mit 2.000 Euro prämiert. Außerdem vergeben wir den undotierten Ehrenpreis an einen Menschen, der sich um guten Klimajournalismus besonders verdient gemacht hat – und freuen uns über Vorschläge dafür!
👥Lust auf Austausch? Kommt zum Kollegialen Check-In am 28. Mai!
In unseren Kollegialen Check-Ins (Si apre in una nuova finestra) ist Platz für das, was euch aktuell bewegt – von Recherche- und Arbeitsthemen über ethische Abwägungen und Karrierefragen bis hin zu dem Druck, den viele von uns in der Klimaberichterstattung erleben. Ihr könnt mit einem konkreten Anliegen kommen, euch einbringen, zuhören oder einfach erst einmal reinschnuppern. Weil sich das beim letzten Mal viele von euch gewünscht hatten, lassen wir den Zoom-Raum für einen tieferen Austausch im Anschluss einfach offen. Also, schnappt euch einen Tee oder eine Limo und kommt vorbei!
Wann und wo? Donnerstag, 28. Mai, 18.00–19.30 Uhr, via Zoom (Si apre in una nuova finestra)
Meeting-ID: 673 1083 4795
Kenncode: 391941
Wir möchten einen sicheren Raum bieten, in dem ihr Emotionen sortieren, Unterstützung erfahren und euch untereinander austauschen könnt. Eine Übersicht mit Angeboten rund um (Klima-)Journalismus und (Klima-)Emotionen findet ihr hier (Si apre in una nuova finestra) weiter unten auf der Seite.
🔎Recherche-Stipendien wirken: Veröffentlichungen zu Aalen und Big Oil
In den vergangenen Tagen wurden gleich mehrere Recherchen veröffentlicht, die mit Recherche-Stipendien gefördert wurden: Mit Unterstützung des Netzwerk Klimajournalismus Österreich hat sich Céline Weimar-Dittmar die Frage angeschaut, warum in Europa Aal weiter auf der Speisekarte steht, obwohl der Europäische Aal vom Aussterben bedroht ist und die Bestände seit 1980 um über 90 Prozent eingebrochen sind. Die Reportage “Europäischer Aal: Zu lecker, um ihn zu schützen? (Si apre in una nuova finestra)” hört ihr bei Deutschlandfunk Kultur.
Zusammen mit Philipp Lemmerich und Alexandre Nhampossa ist Céline, gefördert vom Netzwerk Klimajournalismus Deutschland und dem Netzwerk Recherche, außerdem der Frage nachgegangen, wie ernst es der Öl- und Gasmulti TotalEnergies mit der Energiewende meint. Denn der Konzern ist mittlerweile zum größten Spieler im deutschen Offshore-Windmarkt aufgestiegen. In Mosambik treibt er zeitgleich ein Gasprojekt voran, das von Gewalt und Vertreibung begleitet ist. Veröffentlicht wurde das Feature “TotalEnergies und die Energiewende: Doppeltes Spiel (Si apre in una nuova finestra)” beim Deutschlandfunk.
🎬Volles Haus bei den 5vor12 Klima-Briefings live
Wir haben zum ersten Mal das 5vor12 Klima-Briefing in Wien und Berlin auf die Bühne gebracht und mit Kolleg*innen und der interessierten Öffentlichkeit diskutiert. Kriegen wir noch die Kurve? Unsere Learnings zum neuen Forschungsfeld “Climate Overshoot” lest ihr hier (Si apre in una nuova finestra) im Newsletter von 5vor12.

🚒 Neues vom brandmelder

brandmelder ist ein Projekt des Netzwerk Klimajournalismus Deutschland. Er beobachtet die Klimaberichterstattung in deutschen Medien, ordnet sie ein und macht wiederkehrende Muster sichtbar.
“Systemfrage: Warum Klimajournalismus mehr braucht als Mut (Si apre in una nuova finestra)”: 20 Jahre ORF, Wirtschaftsressort, Millionenpublikum – und dann der Ausstieg. Nadja Hahn wollte das Klima-Thema strukturell im größten Medienhaus Österreichs verankern. In dieser Kolumne analysiert sie, warum das nicht gelungen ist.
“Warum ein verirrter Wal mehr Schlagzeilen macht als ein sterbendes Riff (Si apre in una nuova finestra)”: Während Deutschland gebannt auf Buckelwal “Timmy” starrt, verwüstet Zyklon “Narelle” die bedeutendsten Riffe Australiens. Anna-Lena Janzen erklärt, warum unsere Nachrichtenlogik bei ökologischen Katastrophen versagt – und welche Lehren wir daraus ziehen.
“Tödliche Gefahr oder nur ein bisschen Schnupfen? (Si apre in una nuova finestra)”: Eine internationale Studie warnt vor einem massiven Anstieg von Hitzetoten und Tropenkrankheiten in Europa. Die ARD macht daraus eine Nachricht über Heuschnupfen, kritisiert Jürgen Döschner.
Alle Text des brandmelders findet ihr hier (Si apre in una nuova finestra), den Newsletter des Projekts könnt ihr hier (Si apre in una nuova finestra) abonnieren. 📩
💡 Klimajournalismus: Unsere Empfehlungen
In unserem Netzwerk-Slack sammeln wir aktuelle Recherchen und Empfehlungen aller Mitglieder. Einmal im Monat stellen wir hier im Newsletter eine Auswahl vor, gemeinsam mit persönlichen Fundstücken.
Deutsche Welle: Schmuggel von Klimagasen in die EU
Kältemittel sind sehr starke Treibhausgase und teilweise tausendfach klimaschädlicher als CO₂. Daher reduziert die EU ihren Verkauf drastisch, bis 2050 sollen die sogenannten F-Gase komplett verboten werden. Trotzdem können die Gase per Klick zu einem günstigen Preis gekauft werden. Dahinter steckt organisierte Umweltkriminalität, die ähnlich lukrativ wie Kokain sein soll. In einer investigativen Recherche für “Planet A (Si apre in una nuova finestra)” geht Reporter Tim Schauenberg dem Kältemittel-Schmuggel nach.
Saarbrücker Zeitung: Vater der Energiewende kritisiert Katherina Reiche
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) leitete im Jahr 2000 die Energiewende ein. Einer der Urheber des Gesetzes war Hans-Josef Fell, 15 Jahre lang Grünen-Abgeordneter im Bundestag. Reporterin Aline Pabst hat ihn interviewt, sein Fazit: “Katherina Reiche will ausschließlich den Erneuerbaren schaden (Si apre in una nuova finestra)”. Fell spricht darüber, was nötig ist für eine schnelle Energiewende und wie Reiche schon 2012 beeinflusst habe, wie sich die Erneuerbaren entwickeln. Ein spannendes Gespräch über die damaligen Gegner*innen des EEG, die fossile Wirtschaft und seine Meinung zur aktuellen Politik.
ARD Klima Update: Klimafreundlich fliegen?
Kondensstreifen sollen mindestens genauso schädlich sein wie Kerosin. Das zeigt eine neue Analyse der Umweltschutzorganisation Transport & Environment. Reporterin Judith Kösters hat mit einem Piloten gesprochen, der Umwege fliegt, um Kondensstreifen zu vermeiden. Die Folge “Kondensstreifen: Umweg fliegen, Klima schützen (Si apre in una nuova finestra)” geht der Frage nach, was das fürs Klima bringt.
Doktor Whatson: Wie sieht der Worst Case aus?
4 Grad Erwärmung. Was wie ein Horrorszenario klingt, ist laut IPCC wahrscheinlich, wenn die globale Politik nicht zusammenarbeitet. Doch wie sieht die Erde dann aus? Was sind mögliche Konflikte und Szenarien? Doktor Whatson betrachtet den Worst Case und zeigt, “worauf wir vorbereitet sein sollten (Si apre in una nuova finestra)”. Und warum alles irgendwie Mögliche getan werden sollte, um das zu verhindern.
Kinofilm: Das Gewicht der Welt
Welche Verantwortung tragen Wissenschaftler*innen, wenn die Ergebnisse ihrer Forschung alarmierend sind und dennoch nicht durchdringen? “Das Gewicht der Welt (Si apre in una nuova finestra)” erzählt sachlich und überraschend ruhig von einer sich rasant verändernden Welt und der Suche dreier Forschender danach, wie ihre Rolle darin aussieht. Die Dokumentation macht die Hoffnung und die Zweifel, die Selbstkritik und den Mut der Glaziologin Maria, des Chemikers Sebastian und der Molekularbiologin Nana sichtbar, die unterschiedliche Wege gehen, sich aber alle drei über ihre Labore und die herkömmliche Jobbeschreibung hinaus engagieren. Ab 7. Mai im Kino, mit Kinotour der Protagonist*innen und des Filmemachers in vielen deutschen Städten.
🗓️ Wichtige Termine diesen Monat
Was passiert im Mai rund um Klima, Umwelt und Energie? Wir empfehlen spannende Termine für die Berichterstattung. Ihr habt Tipps? Schreibt uns unter netzwerk@klimajournalismus.de (Si apre in una nuova finestra).
6. und 7. Mai: Der Bundeskongress Grün in der Stadt (Si apre in una nuova finestra) will den Mehrwert grüner, wassersensibler Städte sichtbar machen und Ansätze zur Umsetzung stärken. Hier geht es zum Livestream (Si apre in una nuova finestra).
7. bis 10. Mai: Das wasserpolitische Spree-Festival (Si apre in una nuova finestra) in Cottbus beschäftigt sich aktivistisch und künstlerisch mit den unterschiedlichsten Aspekten von Wassergerechtigkeit.
9. Mai: Auf dem Jahrestreffen der KlimaUnion (Si apre in una nuova finestra) soll es unter dem Motto “Starke Wirtschaft – Stabile Umwelt – Gemeinsame Zukunft” um die Vereinbarkeit von Wirtschaft und Klimaschutz gehen.
19. Mai: Veröffentlichung und Präsentation der EU-Strategie zur Elektrifizierung (Si apre in una nuova finestra), die dazu beitragen soll, die Effizienz zu verbessern, Kosten zu senken und die Klimaziele zu erreichen.
19. und 20. Mai: In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Absatz von Klimaanlagen u.a. aufgrund der Klimakrise verdoppelt – Tendenz steigend. Auf dem Green Cooling Summit (Si apre in una nuova finestra) geht es um die Frage, warum sich effizientere Klimaanlagen bislang nicht durchsetzen konnten.
20. und 21. Mai: Unter dem Motto “Wind. Wirtschaft. Wachstum.” richtet der Bundesverband Windenergie Offshore eine Veranstaltung zur Zukunft der Offshore-Windenergie (Si apre in una nuova finestra) aus.
📢 Jobs, Stipendien und Ressourcen
Das Deutsche Klima-Konsortium (DKK) sucht zum 1. Juni eine*n Referent*in für den Klima-Kommunikations-Kongress 2027. Bewerbungen sind bis zum 10. Mai per E-Mail an bewerbungen@klima-konsortium.de (Si apre in una nuova finestra) möglich. Weitere Infos zur Stelle gibt es hier. (Si apre in una nuova finestra)
Um europäische Journalist*innen bei der Berichterstattung über die Klimakrise, politische Polarisierung, Kriege und Flucht mental zu unterstützen und eine Auszeit zu schaffen, veranstaltet das Global Center for Journalism and Trauma (GCJT) ein viertägiges Retreat in Griechenland, das den Schwerpunkt auf den Umgang mit Trauma und den Aufbau von Resilienz legt. Bewerbungen sind noch bis zum 11. Mai hier (Si apre in una nuova finestra) möglich, das Retreat findet vom 14. bis 18. Oktober statt. 16 Journalist*innen werden ausgewählt.
Der Deutsche Preis für Klimajournalismus 2026 würdigt herausragende Recherchen rund um Ursachen, Verantwortliche und Folgen der Klimakrise – und stärkt so den Journalismus, den wir jetzt brauchen. Bis zum 15. Mai können hier (Si apre in una nuova finestra) noch Beiträge eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 24. September beim Extremwetterkongress in Hamburg statt.
Die National Geographic Society fördert gemeinsam mit der Unternehmens-Initiative The Climate Pledge lösungsorientierte Beiträge über den Umgang von Menschen mit der Klimakrise. Eingereicht werden können Konzepte für Texte, Fotografien, Filme und multimediales Storytelling. Die Projekte werden über einen Zeitraum von zwei Jahren mit bis zu 100.000 US-Dollar gefördert. Bewerbungen sind hier (Si apre in una nuova finestra) möglich, Einsendungsschluss ist der 25. Mai.
Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) bietet gemeinsam mit dem Pressenetzwerk für Jugendthemen (PNJ) fünf jungen Journalist*innen zwischen 18 und 27 Jahren die Teilnahme an einem Medienworkshop im Rahmen der UN-Klimakonferenz (COP31) im November 2026 in Antalya an. Nähere Informationen gibt es hier (Si apre in una nuova finestra). Bewerbungsschluss ist der 7. Juni.
Bei der ARD-ZDF-Medienakademie in Hannover findet am 22. Juni das Seminar “Konstruktiv über die Klimakrise berichten (Si apre in una nuova finestra)” mit Sara Schurmann statt. Im Herbst, am 10. und 11. September, gibt sie erneut das 2-tägige Seminar “Grundlagenwissen zur Klimaberichterstattung (Si apre in una nuova finestra)”.
Der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) zeichnet mit dem Robert-Mayer-Preis Beiträge aus Print, Online, Hörfunk und Fernsehen aus, die sich mit aktuellen Herausforderungen und Innovationen im Bereich Energie auseinandersetzen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird im Frühjahr 2027 verliehen. Bewerbungen sind bis zum 15. August möglich, weitere Informationen gibt es hier (Si apre in una nuova finestra).
Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) sucht Autor*innen für ihren wöchentlichen Newsletter. Gesucht werden sowohl Pauschalist*innen mit einer festen Anzahl von ca. drei Texten im Monat (550€/Monat) als auch Personen für unregelmäßige Beiträge (200€/Beitrag). Themen sind laut DGS alles rund um Sonnenenergie sowie die Energiewende im Strom- und Wärmesektor. Kontakt ist Wencke Bagger (bagger@dgs.de (Si apre in una nuova finestra)).
Das Global Investigative Journalism Network hat mit der GIJN-Academy (Si apre in una nuova finestra) eine Plattform für investigativen Journalismus ins Leben gerufen. Ziel ist die Unterstützung, der Austausch und die Vernetzung von Journalist*innen etwa über Masterclasses, Webinare, Handreichungen und Online-Trainings.
Laufend: Das Recherche-Collectiv Bellingcat fördert investigative Recherchen im Bereich Wildtiere und Umwelt (Si apre in una nuova finestra), die Open-Source Methoden beinhalten.
Laufend: Mit dem Work/Environment Reporting Grant unterstützt das Pulitzer Center journalistische Berichterstattung über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Bereich Arbeit und die Arbeitenden selbst. Besonderer Fokus liegt auf folgenden Schlüsselregionen: Südostasien, Europa, Afrika und Südamerika. Hier geht’s zur Bewerbung (Si apre in una nuova finestra).
Wir wünschen euch einen schönen Mai, mit seinen vielen langen Wochenenden! 🌸
Jana, Josephine, Linda, Sara & Leoni
P.S.: Kennst du die Arbeit unserer Kolleg*innen in Österreich? Der Newsletter des Netzwerk Klimajournalismus (Si apre in una nuova finestra) Österreich informiert jeden Monat über Termine, Stipendien, Ressourcen und Klimajournalismus, der aufgefallen ist. Wir sind Fan.
P.P.S.: Das Meme des Monats Mai haben wir dieses Mal bei Roman Abel (Si apre in una nuova finestra) entdeckt. Zwei Monate Tankrabatt kosten den Bund in etwa so viel wie das Deutschlandticket für ein ganzes Jahr. Die Logik dahinter hätten wir auch nicht treffender zusammenfassen können: