
Darf ich mich vorstellen?
Ich heiße Maximilian Arnhold, meist werde ich einfach Maxi genannt. Ich stecke hinter diesem Blog und Podcast. 🙋🏼♂️
Ich bin Journalist und wohne derzeit in Bückeburg. Meist befasse ich mich mit Themen rund um Klimawandel, Umwelt und nachhaltiger Entwicklung. 🌍🌡️🌱
Mein Background
Aufgewachsen bin ich auf dem Dorf in Niedersachsen nah bei Hannover. Mein Umfeld war ziemlich konservativ. Wir waren kein Öko-Haushalt, der Dinkelbrot isst. Allerdings gab es ab und zu die Aufstriche aus dem Reformhaus.
Als Kind habe ich eine „Umwelt-AG“ gegründet und Kastanien und Eicheln in der Erde vergraben. Eine Eiche wächst bis heute! 🌳
Meine Großeltern waren Landwirt*innen mit eigenem Betrieb, meine Eltern Bankkaufleute. Ich wollte schon früh was mit Medien machen, fand schreiben toll und dachte daran, Schriftsteller zu werden. Oder Biologe. Beides bin ich heute nicht, aber irgendwie doch nah dran.
Warum Klima?
Mein „Klima-Erwachen“ hatte ich 2020, im Zuge der „Fridays for Future“-Bewegung. Wenige Jahre zuvor war meine Mutter verstorben. Hinter uns lagen Dürrejahre, jetzt war Pandemie.
Irgendwann hat es „klick“ gemacht: Ich habe gelernt, dass alles auf dem Spiel steht, wenn wir nicht handeln. Dass wir eine Gesellschaft brauchen, die im Einklang mit planetaren Grenzen lebt. Und dass diese gerechter und schöner wäre für alle. 🌱
Im Volontariat hatte ich die Möglichkeit, einen Podcast zu starten: „Klima und wir“ (Si apre in una nuova finestra). Ich wollte darüber informieren, dass Klima in jedem Thema drinsteckt, und wurde so nach und nach zum Fachjournalisten. Von der ersten Folge mit Aktivisten, über Forschende, die Bio-Landwirtin bis hin zum Piloten.
Umwelt- und Klimajournalist zu sein, ist ein großes Privileg. Der Beruf hat mich an Orte gebracht und mit Menschen sprechen lassen, von denen ich mir nie hätte träumen lassen. Manchmal werde ich gefragt, ob mich die Themen traurig oder ängstlich stimmen: Ja, das tun sie. Aber ich möchte nicht mit dem früheren Unwissen tauschen.
Moderation und Workshops
Seit einigen Jahren moderiere ich auch Veranstaltungen rund um Nachhaltigkeit, zum Beispiel politische Diskussionen. Darüber hinaus bin ich in der Bildungsarbeit engagiert. Ich gebe Workshops für Nachwuchsjournalist*innen. Manchmal gehe ich mit dem Verein „Journalismus macht Schule“ an Schulen, um über Fake News rund um Klimawandel & Co. aufzuklären.
Ich schreibe auch im Redaktionsteam des brandmelder (Si apre in una nuova finestra) – das ist ein medienkritischer Watchblog, gestartet vom Netzwerk Klimajournalismus e. V. Wir nehmen die Berichterstattung rund um Klima-Themen und andere planetare Grenzen unter die Lupe. Das Ziel ist, dass Klima in der Medienberichterstattung mitgedacht wird.
Wie kam es zu Real Life Utopia?
Wir kennen es doch alle: Schlechte Nachrichten, wohin man blickt. Überall Krise. Und kaum scheint die Sonne, sitzen wir draußen mit einem Eis in der Hand und alles wirkt gut. Wie kann es sein, dass die Welt noch nicht untergegangen ist?!
2025 bin ich ziemlich erfolglos. Ich habe Brüche in der Karriere erlebt, wurde unter hohem Aufschrei bei einer Zeitung gefeuert (Si apre in una nuova finestra). Klima spielt medial keine Rolle, aber die Krisen eskalieren mehr denn je. Ich will mich wappnen, plane ein Buchprojekt zur Krisenanpassung – das scheitert.
Dann erinnere ich mich an zwei Dinge. Erstens, was mir Hoffnung gibt. Das ist die Kraft der Leute, die ich kennengelernt habe. Zweitens, was wir gemeinsam erreichen können.
In den Workshops habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen konstruktive Zukunftsprojekte im Alltag – nennen wir sie „reale Utopien“ – nicht kennen. Ich will dazulernen und diese Orte selbst sehen. Und ich sehne mich nach dem Werkzeug zurück, mit dem ich schon mal Menschen erreichen konnte: ein Podcast.
Ich bin sehr glücklich, mit Real Life Utopia wieder mit einem Projekt am Start zu sein. Ich hoffe, dir gefällt es auch. 💚
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Dein Maxi