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Erschöpft - aber zufrieden, the kids are alright.

Großer schwarzer SUV, im Hintergrund ein mittelalterliches Haus, das kleiner ist als das geparkte Auto.

Liebe Flauschis!

Ich bin zurück von einer Woche voller Begegnungen mit Kindern anlässlich der von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen des Regierungspräsidiums Karlsruhe organisierten Kinderbuchlesungen. Ich wünsche mir sehr, dass Bibliotheken – denn dort fanden alle Lesungen statt – mithilfe einer Kostenbeteiligung von Fachstellen auch in anderen Regionen solche Möglichkeiten schaffen.

Und eines vorweg: Ich plane meine nächste Delegation, um Menschen in Regionen mitzunehmen, wo Mobilität nicht autozentriert gedacht und gelebt wird. Der nächste Termin ist schon in konkreter Ausgestaltung: 27. bis 29. September in Graubünden. Meldet euch gern (Si apre in una nuova finestra), wenn ihr hier auf dem Laufenden gehalten werden wollt! In Chur und Thusis sind vertiefende Einblicke in Bikesharing außerhalb von Metropolen (habe ich übrigens auch oft in Baden-Württemberg gesehen!), die Kombination verschiedener Verkehrsträger bei Postauto, das on-demand-Angebot publicar und vieles mehr geplant. Wird gut - so wie es die erste Delegation gewesen ist.

Blick in einen der Säle, in dem ich gelesen habe, die Kinder drehen der Kamera den Rücken zu, damit ihre Rechte am eigenen Bild gewahrt bleiben. Ich habe das Foto aufgenommen, nachdem die Lesung beendet war.

Bevor ich zu meinem ausführlichen Bericht komme, aber erstmal die “üblichen inhaltlichen Komponenten”

Katjas Mobility Job der Woche:
Teamleitung Klima + Mobilität inkl. Projektmanagement (m/w/d)
Stadt Castrop-Rauxel
44575 Castrop-Rauxel (Si apre in una nuova finestra)

Ich habe gebloggt:

Vier Stichworte, die jedes kommunale Mobilitätskonzept aufmischen.

Diesen Artikel könnt nur ihr als Abonnent*innen komplett lesen, alle anderen haben nur Zugriff auf zwei der Hinweise <3

https://katja-diehl.de/vier-stichworte-die-jedes-kommunale-mobilitaetskonzept-aufmischen/?utm_source=steady&utm_medium=newsletter&utm_campaign=flauschis&utm_content=article (Si apre in una nuova finestra)
Waymo verkauft sich als Sicherheits-Upgrade für unsere Städte. Die Daten sagen etwas anderes.
https://katja-diehl.de/waymo-verkauft-sich-als-sicherheits-upgrade-fuer-unsere-staedte-die-daten-sagen-etwas-anderes/?utm_source=steady&utm_medium=newsletter&utm_campaign=flauschis&utm_content=article (Si apre in una nuova finestra)
Katjas Kolumne

dreht sich diesmal um unsere fehlende Wut, die bei Stop de kindermoord in den 1970ern der Niederlande dafür sorgte, dass sie so großartige Radinfrastruktur erhielten*.

https://loops.video/v/fdH2JzWPLw (Si apre in una nuova finestra)

Ich war dazu auch im Deutschlandfunk:

"Die Zahl der Verkehrstoten ist 2025 gestiegen. Wie man es besser machen kann, zeigen Städte wie Helsinki, sagt Mobilitätsexpertin Katja Diehl. Im Fokus ist dort der Schutz von allen, die besonders vulnerabel sind."

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/verkehr-wie-die-strasse-fuer-alle-sicher-werden-kann (Si apre in una nuova finestra)

*Ich teile hier bewusst den Link zu Loops, dem guten Instagram, um auch dich zu inspirieren, dir Accounts im Fediverse zuzulegen. Digitale Souveränität können wir nur schaffen, wenn wir selbst den Tech Bros den Mittelfinger zeigen.

Und damit zu den Links der Woche!

Studie zeigt: Frauen haben weniger Freiheit in der Mobilität als Männer.

Komplexere Wegketten, mehr Begleitung anderer und die fehlende Unterstützung dieser anderen Wege sorgen dafür, dass sich Frauen weniger frei bewegen können als Männer. Das ist eines der Ergebnisse der Studie „Gleichstellung in der Mobilität“.

https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/studie-zeigt-frauen-haben-weniger-freiheit-in-der-mobilitaet-als-maenner (Si apre in una nuova finestra)
Autofahren kostet vier mal so viel.

Vor der Einführung des Nahverkehrsabos fuhren deutlich mehr Menschen mit dem Auto zur Arbeit. Das war schlecht fürs Klima – und teurer.

https://taz.de/Studie-Pendler-fahren-wegen-des-Deutschlandtickets-9-Mrd-Kilometer-weniger-mit-dem-Auto/!6171142/ (Si apre in una nuova finestra)
Mobilitätsarmut ≠ Einkommensarmut

Wer keine bezahlbaren, erreichbaren Wege hat, ist von Teilhabe ausgeschlossen – unabhängig vom Kontostand. Schuld ist eine über Jahrzehnte gewachsene Auto-Abhängigkeit, die per Pendlerpauschale, Dienstwagenprivileg und Kaufprämie auch noch subventioniert wird – am stärksten zugunsten der Bestverdiener*innen.

Während Großbritannien und Frankreich längst politisch handeln, schweigt Deutschland. Warum das fatal ist, zeigt diese Studie.

https://www.agora-verkehrswende.de/fileadmin/Projekte/2023/Mobilitaetsarmut_Hintergrund/DLR-Agora_Studie_Mobilitaetsarmut.pdf (Si apre in una nuova finestra)
Statt Tankrabatt: Ho Chi Minh City is preparing to allocate around VND7 trillion (US$280 million) annually to make bus travel free across the city.

The plan would eliminate fares on 135 intra-city bus routes while requiring additional investment in infrastructure and service frequency to accommodate rising demand.

https://e.vnexpress.net/news/news/traffic/ho-chi-minh-city-to-spend-280m-a-year-to-make-bus-travel-free-for-all-5058105.html (Si apre in una nuova finestra)
Gut, dass es für alle Tankrabatt gibt!
https://www.diw.de/de/diw_01.c.906982.de/publikationen/wochenberichte/2024_27_2/einkommensstarke_haushalte_verursachen_mehr_treibhausgasemissionen_____vor_allem_wegen_ihres_mobilitaetsverhaltens.html (Si apre in una nuova finestra)
Huch! Abgesagte Klimastrategie: Revolte der Ak­tio­nä­r*in­nen bei Ölkonzern BP.

Glänzende Geschäfte durch den Irankrieg, dennoch unzufriedene Anteilseigner*in­nen wegen der Klimakrise: BP erwartet eine turbulente Hauptversammlung.

https://taz.de/Abgesagte-Klimastrategie/!6172695/ (Si apre in una nuova finestra)

Neues aus der She Drives Mobility Academy:

Catharina Fischer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie Tourismus nachhaltiger und zukunftsfähiger gestaltet werden kann – insbesondere durch eine bessere Verknüpfung von Tourismus, Mobilität und regionaler Entwicklung. In ihrer Arbeit setzt sie sich dafür ein, dass Tourismusakteur:innen Mobilität neu denken und gemeinsam mit Städten und Regionen Lösungen entwickeln, die sowohl Gästen als auch Einheimischen zugutekommen und so zu einer echten Verkehrswende beitragen.

Ich habe Catharina für mein zweites Buch interviewt und sie vor ein paar Tagen nochmal “ganz frisch” zu allem befragt, was Tourismus nachhaltiger macht, aber auch, wie Tourismus Destinationen dabei helfen kann, nachhaltiger zu werden.

https://katja-diehl.de/interviews/katja-diehl-im-gespraech-mit-catharina-fischer-2/?utm_source=steady&utm_medium=newsletter&utm_campaign=flauschis&utm_content=interview (Si apre in una nuova finestra)

Ein Hintergrund zum Einstieg:

Mehr Fernreisen, eine wachsende globale Mittelschicht: Der Tourismus verursacht bereits neun Prozent der globalen CO₂-Emissionen, haben Forscher berechnet – und fordern Gegenmaßnahmen.

https://www.sueddeutsche.de/wissen/tourismus-milliarden-tonnen-co-jahr-li.3163236 (Si apre in una nuova finestra)

Und damit zu meinem Bericht von der Kinderbuchwoche auf Einladung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen des Regierungspräsidiums Karlsruhe - ich will diese Eindrücke unbedingt mit euch teilen,

denn diese Woche hat mir vieles gezeigt:

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