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Erste Rezensionen zu “Lautgemalte Nacht” & mehr Sichtbarkeit für die Langgedichte “Der Frau” und “Potenz".”

Die ersten Rezensionen zu meinem offiziellen Romandebüt „Lautgemalte Nacht“ sind da und ich freue mich sehr. Es ist doch immer etwas ganz Besonderes, wenn der Text sein Eigenleben beginnt. Die Buchbloggerin und Büchergildebotschafterin Kathrin Bäumler liest meine Texte schon seit vielen Jahren, wofür ich sehr dankbar bin und war aufgrund dieser Kontinuität auch besonders gespannt auf das Feedback. Das wir das Thema „Demenz“ als Angehörige teilen, war mir im Vorfeld nicht bekannt. Umso schöner die Rückmeldung:

Das Buch hat mir erneut gezeigt, wie wichtig es ist, offen über Demenz zu sprechen. Oft fühlt man sich mit den eigenen Gedanken und Zweifeln allein, weil in unserer Gesellschaft noch immer zu wenig über die Realität dieser Krankheit gesprochen wird. Der Text schafft dafür Raum – ehrlich, sensibel und ohne Beschönigung. 

Und:

Obwohl das Buch von Verlust erzählt, steckt darin gleichzeitig sehr viel Leben, Liebe und Menschlichkeit.
Mich hat das Buch emotional tief bewegt und noch lange nach dem Lesen beschäftigt.

(Kathrin Bäumler, Instagram: la_chienne (Si apre in una nuova finestra))

STILL Lesevideo "Lautgemalte Nacht", Mai 2026, Atelier, Berlin-Kreuzberg
STILL Lesevideo "Lautgemalte Nacht", Mai 2026, Atelier, Berlin-Kreuzberg

Sabine Krass schreibt in ihrer Rezension:

Welche Spuren hinterlässt das Verschwinden von Sprache und Gedächtnis im Innersten eines Menschen und wohin entschwindet all das, was einst Identität war? Die Ich-Erzählerin, eine Tochter auf der Suche nach Verständnis, tastet sich an diese Fragen heran. Mit einem Wechsel aus Zärtlichkeit und schonungsloser Klarheit beleuchtet sie die leisen Verschiebungen im Gefüge von Familie und Gesellschaft. Doch vor allem richtet sie ihren Blick auf die Erkrankte selbst, auf ihr Erleben, ihr Fühlen, ihr allmähliches Entgleiten. In dichter, poetischer Sprache entsteht so ein Bild von Demenz, das nicht nur den Verlust zeigt, sondern auch die fragile, oft übersehene Gegenwart der Betroffenen sichtbar macht.

Und resümiert:

Ein Buch mit langem und intensivem Nachhall.

(Sabine Krass, Instagram: tausendlexi (Si apre in una nuova finestra))

Die Buchbloggerin, Buchhändlerin und Büchergildebotschafterin Andrea Fußhöller schreibt:

Victoria Hohmann gelingt mit „Lautgemalte Nacht“ ein eindringlicher und zugleich poetischer Blick auf Demenz, Erinnerung und den langsamen Verlust von Sprache. 

und:

Besonders beeindruckend ist die Sprache des Romans: verdichtet, manchmal fragmentarisch, dann wieder überraschend klar. Hohmann schreibt nicht sentimental, sondern präzise und mutig. Gerade dadurch entfaltet das Buch seine emotionale Wucht. 

(…)

„Lautgemalte Nacht“ ist kein leichter Roman, aber ein wichtiger. Er macht sichtbar, was Demenz mit Beziehungen, Identität und Sprache macht, ohne die Betroffenen auf ihre Krankheit zu reduzieren. Stattdessen entsteht ein sehr menschlicher, respektvoller Blick auf das Verschwinden und das Festhalten zugleich.

(Andrea Fußhöller, Instagram: frau_fussi (Si apre in una nuova finestra) )

Es freut mich sehr, dass gelungen scheint, was mir als Autorin das Wichtigste ist: etwas im Inneren anzustoßen, zu berühren.

Ich habe auch ein paar Lesevideos aufgenommen, schließlich weiß ich aus eigner Erfahrung als Verlegerin, wie wichtige aktive Autor:innen für kleine, unabhängige Verlage sind. In Videoformat gibt es jetzt eine kurze Textstelle aus dem ersten Kapitel über die Konnotation von „Alzheimer“, außerdem das komplette Kapitel „Verschiebungen“, bei dem es um die Mutter-Tochter-Beziehung geht, die im Buch auch wesentlich ist.

https://www.youtube.com/watch?v=7bK0g0vBwcE (Si apre in una nuova finestra)

Auch Titel meines Publikationsprojekts Offbeat-Publishing gewinnen an Sichtbarkeit. Dafür bin ich sehr dankbar. Das Langgedicht “Der Frau” ist 2020/21 während der Elternzeit entstanden. Ende Mai habe ich im Rahmen des FLINTA* Kultur Salon 2 (Si apre in una nuova finestra) in der Lettrétage (Si apre in una nuova finestra) zum ersten Mal vor (literaturtechnisch) großem Publikum daraus gelesen bzw. gemeinsam mit der finnischen Schauspielerin Meri Koivisto (Si apre in una nuova finestra)das Ganze als szenische Lesung gestaltet. Auch aus Potenz. haben wir gelesen. Die Texte ergänzen sich. Es ist ja ein Fortschreiben des Themas. Großen Dank an das engagierte FLINTA*-Team für diese wichtige Veranstaltungsreihe, besonders an die Initiatorin Ioana Cristina Casapu (Si apre in una nuova finestra) und DANKE an die wunderbare Moderation an die Autorin und Kuratorin Celina Baljeet Basra (Si apre in una nuova finestra).

Eindrücke von der Veranstaltung gibt es auf meiner Homepage:

https://victoriahohmann.de/flinta-kultur-salon-berlin-am-31-mai-in-der-lettretage-ein-rueckblick/ (Si apre in una nuova finestra)

Ein Textteil aus “Der Frau” wurde außerdem in der Literaturzeitschrift KARUSSELL (Si apre in una nuova finestra) #4 zum Thema „Wut“ des Literaturhauses Wuppertal angedruckt. Die Doppel-Ausgabe erschien im Rahmen der Literaturbiennale Wuppertal zum Thema „Wut“, der Release fand im LOCH Wuppertal (Si apre in una nuova finestra) statt. Schön, dass „Der Frau“ auch in anderem Printkontext etwas wüten darf. Das zeigt mir, dass es sich lohnt, für Texte zu kämpfen, deren Aktualität (leider) eher ungebrochen ist.

Die kompletten Langgedichte / Sprechtexte / Textcollagen „Der Frau“ und „Potenz.“ sind weiterhin über meinen Selbstverlag OFFBEAT-Publishing (Si apre in una nuova finestra) erhältlich, auch überall im Buchhandel bestellbar.

Der Frau (Si apre in una nuova finestra): 72 Seiten, Softcover / 14,8 x 10,5 cm, 9,00 € 

ISBN978-3-948574-13-0

Potenz. (Si apre in una nuova finestra): 80 Seiten, Softcover / 14,8 x 10,5 cm, 9,00 € 

ISBN978-3-948574-09-3

Falls ein anderer Verlag davon eine Neuauflage in irgendeiner Form bringen möchte, bin ich interessiert. Denn das Selbstverlegen ist zwar schön, aber natürlich auch aufwendig. Immerhin wird das mit der Reichweite Jahr für Jahr besser :).

Ganz herzlichen Dank euch für euren Support hier auf STEADY! Ich merke auch hier immer wieder, es braucht keine große Zahl an Unterstützer*innen, um ermutigt zu werden. Aber Ermutigung braucht es. DANKE <3

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