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Street Letter #21: Ausstellungsvorbereitungen.Wir kämpfen mit Packpapier und Heizungen. Und laden Euch ein!

Noch kein einziges Bild unserer Collateral-Eyes (Si apre in una nuova finestra)-Ausstellung hängt an der Wand, dabei haben wir schon viele Stunden Arbeit hineingesteckt. Aber wir haben ziemlich viel dabei gelernt. Ich nehm Euch mal mit durch die Vorbereitungen und unsere “Learnings”, wie man Erkenntnisse in modernen Arbeitskontexten heutzutage bezeichnet.

Im Winter haben wir uns bei mir getroffen, jeder hatte Prints dabei, es gab warme Suppe (Borschtsch-Rezept gibts auf Anfrage), dann haben wir alle unsere ausgedruckten Bilder auf einem großen Tisch ausgebreitet. Wer etwas in der echten Welt veranstalten will, der kommt mit virtueller Planung nur ein Stück weit, aber nicht ganz ans Ziel. Das haben wir immer wieder im Verlauf dieses Prozesses gemerkt.

Die Richtung war damit ungefähr klar. Also was jeder aus welcher seiner Serien zeigt. Es war trotzdem sehr sinnvoll, danach nochmal eine ordentliche Ladung Bilder in ein Miro-Board zu werfen. Miro (Si apre in una nuova finestra) ist ein Programm bzw. eine App, mit der man Workspaces organisieren kann. Mit der kostenlosen Version kommt man dabei schon erstaunlich weit.

Dochdoch, wir kennen uns hier drauf noch aus!

Wir haben geschoben, Themenschwerpunkte gesucht, Gruppen gebildet, Bilder nebeneinander geschoben und wieder auseinander, wir haben Blöcke gebildet, Darlings gekillt und über Formate nachgedacht. Sehr lange auf die eigenen Bilder zu starren und immer neue Kombinationen zu bilden, und auch dabei zuzuschauen, wie die anderen immer neue Kombinationen aus den eigenen Bildern zusammenschieben, ist übrigens sehr lehrreich und spannend. Damit allein haben wir ein paar Abende verbracht.

Wir haben den Ausstellungsraum vermessen. Lukas (Si apre in una nuova finestra) hat den Raum als 3D-Modell gebaut, mit Heizung, Lichtschaltern und Fenstern, und wir haben die Bilder darin aufgehängt. Drei oder vier ZoomTeams-Sitzungen später (ich habe echt den Überblick verloren – und dabei Scheißteams hassen gelernt mit der Kraft von tausend Sonnen) hing dann alles, immerhin virtuell, und wir dachten, das wäre jetzt geschafft. Haha. Man ist beim ersten Mal ja doch etwas naiv.

Von den Galeristen haben wir den Tipp bekommen, die Formate in Packpapier auszuschneiden und an die Wand zu hängen. Stefan (Si apre in una nuova finestra) hat absurd viele Packpapierrechtecke ausgeschnitten, wir also mit Zollstock, Wasserwaage und Packpapierrechtecken in die Galerie, alles aufgehängt … naja.

Irgendwann war nix mehr gerade, aber wir haben an dieser Stelle nur noch dem Prozeß vertraut. Ivan (Si apre in una nuova finestra) struggelt derweil mit der Heizung.

Eigentlich dachten wir, das wäre nur so ein Routinecheck. Aber dann standen wir draußen auf der Straße vor dem großen Fenster und haben reingeschaut. Daß, wer etwas in der echten Welt veranstalten will, mit virtueller Planung nur ein Stück weit kommt, aber nicht ganz ans Ziel, hat sich wieder einmal bestätigt. Und was virtuell ganz ordentlich aussah, sah an der echten Wand auch ordentlich aus – aber nicht auf die gute Art.

“Die vor Euch ausgestellt haben, die haben drei Tage gebraucht”, sagte der Galerist trocken.

Der Abend wurde dann noch etwas länger. Fast alles wurde umgeworfen. Jetzt sind wir zufrieden, aber es wartet noch ein ganzer Stapel Arbeit auf uns, und wir werden das in weiteren ZoomTeams-Treffen besprechen müssen. Immerhin sind die Bilder endgültig ausgewählt (glauben wir). Die müssen wir ja auch noch in die echte Welt überführen, sprich: drucken lassen.

Wenn alles gutgeht, öffnen wir am Abend des 9. Mai die Türen. Am 10. wollen wir gern noch einen Walk durch Frankfurt anbieten. Wer da nicht kann, bekommt aber auch zwischendrin oder zur Finissage nochmal die Gelegenheit, uns in Frankfurt zu besuchen. Details folgen an dieser Stelle, wenn wir mehr wissen.

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Etwas mehr weiß ich immerhin in Sachen Workshop. Ich habe ja letztes Mal gefragt, ob jemand Lust auf einen Portfolio-Workshop in Frankfurt hat (weil ich finde, daß es sowas viel zu wenig gibt), und es kamen sehr nette Rückmeldungen. Einige sind schon verbindlich angemeldet (yay!), aber so zwei Plätzchen hätt ich noch. Wer also Lust auf ein intensives Streetfoto-Wochenende mit Theorie und Praxis in Frankfurt hat, bei dem der Spaß am Knipsen nicht zu kurz kommen soll, der meldet sich gern bei mir. Alle Details dazu findet ihr auf meiner Homepage (Si apre in una nuova finestra).

Links

Terminkalender

Die guten Bilder

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(Hä wie gut ist dieses Bild bitte ?!)

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nadia.eeckhout4 (Si apre in una nuova finestra)

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Und weil in Japan die Kirschbäume fast schon blühen, hier noch eine schöne Kirschbaumserie:

daikihosaka (Si apre in una nuova finestra)

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