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Die lüsterne Leguandramora - Schlüpfriger Schrecken

Kapitel 6 - Der Tanz mit dem Teufel
Er ließ sich von ihr durch die engen Gassen von Excelsior ziehen, bevor sie vor ihrem Zuhause stehenblieb und ihn musterte. Er verlor sich in ihrem zarten Gesicht.

„Sie sind sehr schön“, sagte Henri leise.

Sie schloss ihre Lider. Henri beugte sich vor und küsste ihren Mund. Seit er sie in der Bar aufgesucht hatte, weil er es nicht mehr aushielt, sie nicht zu sehen, waren nur wenige Stunden vergangen. Ihre Art, ihre Intelligenz, ihre Scharfsinnigkeit hatten ihn vollends verzaubert.

Er war nicht der Typ, der Risiken einging, aber diesem konnte er sich nicht entziehen. Ihre Lippen öffneten sich augenblicklich und sie erwiderte hungrig seinen Kuss. Mit den Fingerspitzen streichelte er über ihre Schuppen auf den Schultern, ihrem Hals.

Sie stolperten die Treppen hinauf und Sal Alexis stieß unter einem leisen Stöhnen die Tür zu ihrem Büro auf. Er hätte sie gern lange geküsst, aber er wusste, dass er nicht mehr die Geduld für Zärtlichkeiten hatte. Und sie verstand.

Sie griff in seine Lederkluft und packte zu. Sie stöhnten weiter und begannen schwer zu atmen. Ohne den Kuss zu unterbrechen, streckte Henri die Hand nach der kleinen Öllampe aus, die den Raum erhellte und löschte das Licht, nachdem er sie auf dem Schreibtisch platziert hatte.

Argomento Die Welt von Vytra

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