Unsere Themen in dieser Folge:
Die Neuigkeit: Ein aktueller Report zeigt auf, was die Kaffeeindustrie weltweit anrichtet – von Waldzerstörung über Umweltverschmutzung bis Menschenrechtsverletzungen. Wir diskutieren, wie sich das ändern ließe und was es für unseren persönlichen Konsum bedeutet. Außerdem überlegen wir: Wie lange können wir wohl überhaupt noch Kaffee trinken?
Die These: Labels auf Lebensmitteln lenken davon ab, was eigentlich hinter den Produkten steckt. Bunte Symbole auf Verpackungen versprechen Nachhaltigkeit, „Tierwohl“ oder fairen Handel. Wir beleuchten, warum so viele Firmen auf Labels setzen und wie die Strategie funktioniert. Auch wenn manche Labels glaubwürdig sind, braucht es andere Maßnahmen.
Zuletzt stellen wir ein inspirierendes Kunstprojekt vor: „Schwein für Schwein“ erinnert mit kleinen Schweinefiguren aus Ton an den schrecklichen Brand in der Zuchtanlage in Alt Tellin, bei dem 2021 mehr als 50.000 Schweine starben. Auf diversen Veranstaltungen können Menschen pro Person eine Figur formen, bis 50.000 Schweine zusammengekommen sind.
Hier findet ihr Quellen und Links zum Weiterlesen.
Kaffee & Klima
Report von Coffee Watch und Deutsche Umwelthilfe: Wald in der Kaffeetasse (Si apre in una nuova finestra)
Lieferkettenbeschwerde wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kaffeeindustrie: Bericht von CoffeeWatch (Si apre in una nuova finestra)
Labels lenken ab
Beurteilungen des FairTrade-Siegels: Stiftung Warentest (Si apre in una nuova finestra), Utopia.de (Si apre in una nuova finestra)
Kritik am MCS Label für Thunfisch: Report Thunfisch: Täuschung in Dosen von foodwatch (Si apre in una nuova finestra)
Lachs mit ASC Label lässt sich nur selten zurückverfolgen: foodwatch Test (Si apre in una nuova finestra)
Rund 100 Millionen Lachse sterben vor der Schlachtung in Norwegen trotz Labels: foodwatch ‚Faule Fische‘- Bericht (Si apre in una nuova finestra)
Tiere sind in allen Haltungsformen massenhaft krank: Spiegel Bericht über foodwatch Recherche (Si apre in una nuova finestra)
Bio Obst und Gemüse ist tatsächlich pestizidfrei wie die Labels versprechen: BR24 Bericht (Si apre in una nuova finestra)