
Liebe Menschen,
vieles in der Welt ist empörend. Trotzdem habe ich irgendwann mit dem Empören und Dagegenhalten aufgehört. Natürlich nicht ganz. Aber es hat für mich keine Priorität mehr, weder von der Aufmerksamkeit noch vom Output her.
Für mich war 2016 das Jahr, in dem etwas gekippt ist. Es fing an mit der Silvesternacht auf der Kölner Domplatte. Die sexualisierte Gewalt in dieser Nacht war schlimm genug, aber der offene Rassismus, der sich danach Bahn brach, hatte eine neue Qualität. Ich habe mich damals an der Kampagne „Ausnahmslos" beteiligt, in der wir darauf hingewiesen haben, dass sexualisierte Gewalt kein importiertes Problem ist, sondern ein strukturelles, das unsere gesamte Kultur durchzieht und sich in allen sozialen Milieus äußert. Eigentlich eine Binsenweisheit. Doch der Zeitgeist fing an zu kippen, langsam aber unaufhaltsam.
Dass alles so schlimm wird, wie es heute, zehn Jahre später, ist, hätte ich mir damals nicht vorstellen können. Aber ich hatte schon ein ungutes Gefühl. Und tatsächlich: Im Herbst wurde zum ersten Mal Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt. Ein paar Jahre später kam Corona und damit eine irrationale Debatte, über die ich damals schockiert war (meine Bilanz von Corona habe ich voriges Jahr aufgeschrieben). (Abre numa nova janela)
Nach Corona dann nochmal eine kleine Hoffnung: die Ampelregierung. Kein Dream Team, aber immerhin eine Möglichkeit für Veränderung und notwendige Reformen. Wenn ich einen Menschen nennen müsste, von dem ich glaube, dass er für das derzeitige Schlamassel in Deutschland die meiste Verantwortung trägt, würde ich den Ampel-Zerstörer Christian Lindner nennen (dazu gab es gestern einen wirklich sehenswerten Lanz-Talk mit Ex-FDP-Verkehrsminister Volker Wissing). (Abre numa nova janela)
Naja. Und dann waren da natürlich noch der Angriff Russlands auf die Ukraine, das antijüdische Hamas-Massaker und die Reaktion Israels darauf, die alles nur noch schlimmer machte, schließlich Trumps zweite Amtszeit, in der er nun endgültig die bisherige Weltordnung auseinandernimmt. Und jedes einzelne dieser Themen zeigt seither dasselbe Muster: Es gibt keine rationalen Debatten mit unterschiedlichen Perspektiven mehr, sondern immer formieren sich zwei Seiten, die sich gegenseitig anschreien.
So als ginge es in der Politik nicht mehr darum, andere Perspektiven zu verstehen und zu überlegen, wie man andere überzeugen oder gewinnen kann, sondern nur noch darum, zu bekennen, auf welcher Seite man steht.
Warum Empörung nicht mehr funktioniert
Ich habe mich inzwischen mit der Erkenntnis abgefunden, dass Argumentieren in der Politik viel weniger hilft, als ich vor 2016 geglaubt habe. Populistische Dynamiken haben eine faktische Wirkmacht, der gegenüber sachliche Gegenargumente machtlos sind. Eine gute Politikanalyse muss das einkalkulieren, statt immer wieder erstaunt zu sein.
Empörung setzt ja einen gemeinsamen Wertekonsens voraus. Ich kann mich nur empören, wenn mein Gegenüber im Grunde dieselben Normen teilt. Es muss zum Beispiel einen Grundkonsens darüber geben, dass sexualisierte Gewalt nicht okay ist, damit Empörung produktiv wird. Aber was früher als klarer Tabubruch galt, ist inzwischen für manche zur Identität geworden. Anti-Gender ist keine inhaltliche politische Position, es ist ein Zugehörigkeits-Marker für Rechtsextreme und solche, die mit ihnen liebäugeln.
Wenn in irgendwelchen Chatgruppen von Politikern oder Polizisten Sex-Fakes und Nacktfotos geteilt werden, dann ist das Teil einer Performanz von Männlichkeit, die in diesen Gruppen gefordert wird. Die alten patriarchalen Autoritäten, die solche Auswüchse der Boys-will-be-Boys früher eingehegt haben, sind längst entmachtet. Alles, was denen heute noch einfällt ist, den rohen Frauenhass entweder zu vertuschen oder sich zu empören, ohne dass das relevante Folgen hätte.
Wo Sexismus und Anti-Gender zum Identitätsmerkmal geworden sind, liefert unsere Empörung dieser Performance eine Bühne. Nehmen wir etwa das Beispiel Tradwives. Wir können uns tot analysieren und darüber aufregen, dass ihre Selbstdarstellung rechtspopulistische Narrative bedient und ein rückwärtsgewandtes Frauenbild transportiert. Das ist unbestritten wahr, aber es wird kein einziges Tradwife zum Umdenken bringen und auch keine Followerin davon abhalten, von deren Auftritten fasziniert zu sein. Im Gegenteil: Unsere vorhersehbare Kritik bestärkt das Phänomen, weil sie die dort zelebrierte Sicht auf einen liberalen oder linken Feminismus bestätigt. Sie ist sozusagen schon eingepreist.
Dabei ist der Mechanismus an sich nicht neu. In den 1980ern und 1990ern wurde er am Beispiel der so genannten „Jugendsekten" diskutiert, die sich ideologisch abschotteten auf eine Weise, bei der jede Kritik von außen als Bestätigung dessen gelesen wurde, was man erwartet hat: Told you so! Aber heute gilt dieser Mechanismus leider nicht mehr nur für Sekten, sondern ist zum allgemeinen Modus politischer Mainstream-Debatten geworden.
Die wichtigste Strategie dagegen ist, nicht selbst zur Sekte zu werden. Sondern offen zu bleiben, zuzuhören, sich dafür zu interessieren, was mein Gegenüber wirklich sagt und will. Und das geht nur, wenn wir wieder im Kleinen, Offline, Face to Face miteinander sprechen und nicht ständig vor großem Publikum.
Zumal das Ganze auch ein schlichtes Mengenproblem ist: Wenn wir alles, was noch vor zehn Jahren ein echter Skandal gewesen wäre, heute in derselben Intensität anprangern würden — wir wären vollkommen erschöpft. So laut können wir gar nicht schreien, so viele Demos gar nicht veranstalten. Ich sehe das in meiner Timeline, wo Post auf Post Empörung, Enthüllung und Skandal aneinanderreiht, es gibt bei manchen Accounts fast nichts anderes mehr. Ich verstehe den Impuls. Aber diese Empörung ist selbst Teil der Maschinerie.
Ich glaube, wir müssen uns von zwei Illusionen verabschieden.
Erstens: dass die westlichen Gesellschaften wirklich so aufgeklärt, freiheitlich und feministisch sind, wie sie getan haben. In Wahrheit war das immer nur oberflächlich. Was wir als Fortschritt erlebt haben, war eigentlich nur ein Lippenbekenntnis, das in guten Zeiten wenig kostete. Jetzt ist die Maske gefallen.
Zweitens: dass Menschen rational nach ihren Interessen handeln. Das tun sie nicht. Sie folgen Stimmungen, Zugehörigkeitsgefühlen, emotionalen Angeboten. Seit Corona denke ich, dass das keine moralische Schwäche ist, sondern schlicht, wie Menschen funktionieren. Eine Politik, die ausschließlich auf Aufklärung und rationale Argumentation setzt, muss unweigerlich verlieren.
Was stattdessen? Eigene Agency, echte Gespräche, konkretes Handeln
Nach hundert Jahren Emanzipation haben wir uns auf dieser Welt Positionen, Netzwerke, Einflussmöglichkeiten erkämpft und aufgebaut. Nicht so viele, wie uns gerechterweise zustünden, aber eben auch nicht nichts. Ich denke, es kommt darauf an, dass wir diese Möglichkeiten konsequent ausschöpfen (und uns gegenseitig dabei unterstützen), statt uns auf Kritik, Empörung, Skandalisierung zu beschränken.
Die Frage ist nicht: Wie laut schreien wir? Die Frage ist: Was machen wir mit unserer Wut? Welche Konsequenzen ziehen wir aus unserer Analyse? Wir wirkt sich das in unseren Jobs, in unserem Alltag aus? Wie prägen wir die Welt? Welche Bündnisse gehen wir ein, welche Konflikte tragen wir aus, auch wenn es unbequem wird? Sind wir bereit, uns unbeliebt machen? Gegenwind auszuhalten? Entscheidungen zu treffen, wo immer wir etwas zu sagen haben? Uns vor konformistischer Anpassung zu schützen? Was können wir tun, damit unser Handeln die Spielräume, die wir haben, tatsächlich ausschöpft — und bestenfalls sogar erweitert?
Stecken wir also weniger Energie in die Empörung und mehr in die eigene Agency, in gegenseitige Unterstützung (wirkliche, nicht performative). Natürlich spricht nichts dagegen, auch mal etwas Kritisches zu posten oder eine problematische Dynamik zu analysieren oder sich über etwas Skandalöses aufzuregen. Aber das kann nicht die wesentliche Form von Aktivismus sein.
Die Talsohle ist kein Endpunkt
Bei Lesungen zum Postpatriarchalen Chaos werde ich manchmal gefragt: „Glauben Sie wirklich, dass es so schlimm ist, wie Sie es schildern?" Ja, das glaube ich. Ich halte dieses Eingeständnis aber nicht für entmutigend, sondern für produktiv. Nur wenn wir realistisch hinschauen, können wir aktiv werden auf der Basis dessen, was nun mal ist. Wir haben uns diese Zeiten nicht ausgesucht, aber es sind halt nun mal unsere.
Tatsächlich ist eine häufige Rückmeldung zu meinem Buch, über die ich mich wirklich freue: Dass sich trotz der düsteren Bestandsaufnahme viele ermutigt fühlen. Dass sich den Untiefen der Welt zu stellen eben gerade nicht bedeutet, dass man nichts machen kann. Wir können so viel tun: Best Practice-Beispiele teilen, gute Initiativen unterstützen, offline-Beziehungen knüpfen, mit Menschen reden, sich für sie und ihre Anliegen interessieren, und und und und.
Keine Ahnung, ob das reicht. Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Aber das müssen wir auch nicht. Es bleibt uns doch sowieso nichts anderes übrig, als zu tun, was getan werden muss. Und zum Glück sind wir ja nicht einer von diesen männlichen Superhelden, die die Welt ganz alleine retten müssen (und sie damit in Wirklichkeit immer nur schlechter machen).
Wir sind bloß ganz normale Menschen, die versuchen, keine Arschlöcher zu sein. Die also Verantwortung übernehmen für das, was sie tun.
Und das ist eigentlich auch schon alles.
Herzliche Grüße, und für alle, die es feiern: fröhliche Ostern am Sonntag,
Antje
PS: Passend zu meinem heutigen Newsletter verlink ich mal einen uralten Blogpost von mir aus 2012 (als die Welt noch vergleichsweise in Ordnung war).
https://antjeschrupp.com/2012/06/29/alles-was-ich-machen-muss-ist-nichts-kaputt/ (Abre numa nova janela)Wenn du mich unterstützen möchtest, kannst du eine Mitgliedschaft für diesen Kanal abschließen - hier (Abre numa nova janela)
UND WEITER UNTEN GIBTS WIEDER BÜCHER ZUM VERSCHENKEN!
Rund um den Booklaunch von „Postpatriarchales Chaos“ gab es im März viele Gespräche und Interviews. Hier ein Best Of:
https://www.freie-radios.net/141216 (Abre numa nova janela)Booklaunch im Literaturforum im Brecht-Haus (Abre numa nova janela) in Berlin mit Stefanie Lohaus (Videomitschnitt), 5.3.2026 | David Formprim hat die Lesung besucht (link) (Abre numa nova janela).
Das Patriarchat abschaffen (Abre numa nova janela) - Talk auf der Bühne von Deutschlandfunk Kultur auf der Leipziger Buchmesse mit mir und Yade Yasemin Önder, 21.3.2026.
Dreht sich die Welt rückwärts, wenn es um Frauenrechte geht? (Abre numa nova janela) Radio-Interview mit Verena Fiebiger im BR über das postpatriarchale Chaos, 6.3.2026.
Bro-Culture: Über Brüder, die Gott spielen (Abre numa nova janela) - Gespräch mit Johanna di Blasi im Podcast “Himmel und Erdung” auf reflab.ch.
Das postpatriarchale Chaos der Piraten überwinden (Abre numa nova janela) | Gespräch mit Kurt-Helmuth Eimuth vom Podcast Conny und Kurt, 12.3.2026.
PRINT:
»Die Gleichstellung ist gescheitert« (Abre numa nova janela) - Interview mit Valérie Eiseler in der Frankfurter Rundschau, 13.3.2026
Buch des Monats (Abre numa nova janela) - Interview mit Claudia Wallner im Magazin für Geschlechtergerechtigkeit, 24.3.2026.
Was es braucht, wenn Geschlechtergerechtigkeit fehlt (Abre numa nova janela) - Veronika Bonilla Gurzeler auf reformiert.info (Abre numa nova janela)
PS: Die vielen netten (und teils auch kritischen) Rezensionen auf Instagram verlinke ich hier nicht einzeln, sie freuen mich aber - einige findet man auch unter dem Hashtag #postpatriarchalesChaos. Positiv überrascht bin ich außerdem auch über die Qualität der Amazon-Rezensionen. Wer überlegt, das Buch zu kaufen, und wissen will, ob es zu den eigenen Vorlieben und Lesegewohnheiten passt, findet da vermutlich die besten Hinweise.
Unschuldsvermutung (Abre numa nova janela). Im Zusammenhang mit der Anzeige von Collien Fernandes gegen Christian Ulmen ist viel von Unschuldsvermutung die Rede. Hier meine fünf Cent dazu.
Brauchen wir den Weltfrauentag noch? (Abre numa nova janela) Nicht so dringend, sage ich im Streitgespräch zum 8. März mit der Gewerkschafterin Alexa Wolfstädter in Deutschlandfunk Kultur.
Müssen wir alle mehr arbeiten? (Abre numa nova janela) Diese Frage beantworte ich in meiner neuen Kolumne „Zum Sonntag“ im BR.
Wider den Bekenntniszwang. (Abre numa nova janela)Öffentliche Stellungnahmen gehören heute fast schon zur moralischen Pflicht. Doch je stärker Bekenntnisse eingefordert werden, desto mehr verlieren sie an Glaubwürdigkeit. Meine Kolumne auf Zeitzeichen.net.
Neu in der Youtube-Reihe „Antje las ein Buch“
Eva von Redecker: Dieser Drang nach Härte. (Abre numa nova janela) Eine aktuelle Theorie des Faschismus. Sehr gut.
Elisabeth Schneider: Nach dem Wassertag (Roman). (Abre numa nova janela) Historischer Roman über das Leben in Bosnien vor dem Ersten Weltkrieg.
Robert A. Heinlein: Stranger in a Strange Land (Roman). (Abre numa nova janela) SciFi aus dem Jahr 1961, mich interessierte die Herkunft des Wortes “Grok”.
Mittwoch, 8. April 2026 | KARLSRUHE
Unter allen Umständen frei. Revolutionärer Feminismus bei Victoria Woodhull, Lucy Parsons und Emma Goldman
Vortrag und Diskussion (Buchvorstellung) (Abre numa nova janela) im Rahmen der Anarchismustage,, 18.30 Uhr, Café Noir, Schauenburgstr. 5 (mehr) (Abre numa nova janela).
Donnerstag, 16. April 2026 | DÜSSELDORF
Unter allen Umständen frei. Revolutionärer Feminismus bei Victoria Woodhull, Lucy Parsons und Emma Goldman
Vortrag und Buchvorstellung, (Abre numa nova janela)Buchhandung BiBaBuZe, Aachener Straße 1, in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung, Kom!ma und „Wir Frauen“. Moderation: Mareen Heying, 19.30 Uhr. (mehr) (Abre numa nova janela)
Dienstag, 21. April 2026 | FRANKFURT AM MAIN
Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern
Lesung (Abre numa nova janela) und Diskussion, Feministische Bibliothek auf dem Unicampus Bockenheim, Mertonstr. 26-28, 19 Uhr.
Donnerstag, 23. April 2026 | STUTTGART
Unter allen Umständen frei! Wie radikal ist Feminismus?
Vortrag und Diskussion, 18-20 Uhr, VHS Stuttgart, Rotebühlplatz 28, 16 Euro (inkl. Imbiss) (mehr) (Abre numa nova janela)
Mittwoch, 13. Mai 2026 | FRANKFURT AM MAIN
Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern
Abend zusammen mit der Spoken Word Poetin Jessy James LaFleur in der Lesereihe Schnittstellen, BePoet Offspace, Langenhainer Straße 26, 19.30 Uhr (mehr) (Abre numa nova janela).
Freitag, 15. Mai 2026 | MANNHEIM
Postpatriarchales Chaos / Revolutionärer Feminismus
Vortrag, Bücher-Vorstellung und Diskussion bei der Anarchistischen Buchmesse, Freitag, 15. Mai, Jugendkulturzentrum Forum, Neckarpromenade 36, 14 Uhr (mehr) (Abre numa nova janela).
Manchmal habe ich Bücher doppelt, zum Beispiel als Print und als E-Book, oder ich habe eins versehentlich zweimal gekauft (schusselig wie ich bin), oder ich habe das Buch zwar gelesen, will es aber nicht behalten, oder ich sortiere mein Bücherregal aus …
… deshalb frage ich hier im Newsletter nach, ob jemand ein Buch geschenkt haben will.
Diesmal gibts:
Alice Schwarzer: Feminismus pur. 99 Worte (ihr aktuelle Buch. Ich hab mir das Buch bestellt, weil mich wirklich interessiert hat, ob sie mal was anderes schreibt als sonst immer, aber nein, es ist exakt dasselbe wie sonst immer :)
Erica Miller: Happy Abortions. Mein Bauch gehört mir - noch lange nicht (2017)
Elke Sanders, Kirsten Achtelik, Ulli Jentsch: Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der “Lebensschutz”-Bewegung (2018)
Bei Interesse bitte einfach per Mail mit dem Betreff „Bücherverlosung Newsletter“ Adresse schreiben, first come first serve. Wer mag, kann mir anschließend die Portokosten per paypal an post@antjeschrupp.de (Abre numa nova janela) ersetzen, aber muss nicht. (Wirklich nicht).