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Rezension | Of Ice and Fire – Eissonne

Wie immer geht es mir hier nicht um irgendwelche Sternebewertungen oder so, sondern einfach meinen persönlichen Eindruck beim Lesen. Entscheide am Ende selbst, ob dich das Buch anspricht. ☺️ Natürlich ohne inhaltliche Spoiler!

Auf nach Jördys!

Ich folge der Autorin und Illustratorin Jana Stehr schon länger auf Instagram. Es ist bewundernswert, wie sie Schreiben und Zeichnen unter einen Hut bekommt! 👏🏻 Sie hat zuvor bereits andere Bücher im Selfpublishing veröffentlicht, Eissonne erschien nun aber beim Drachenmond Verlag in einer wunderschönen Schmuckausgabe. Die hat Jana übrigens komplett selbst gestaltet. Endlich mal was anderes als dieser Einheitsbrei im Fantasy-Genre! 😍 Und wie cool ist das Design der Drachen denn bitte?

Foto eines Buches mit einer jungen Frau und einem mechanischen Drachen im Profil auf dem Cover
Schmuckausgabe von Eissonne

Während der Vorbestelleraktion des Verlages konnte man sich außerdem ein Exemplar signieren lassen. Eigentlich lege ich darauf nicht wirklich wert und besuche auch keine Signieraktionen. Diesmal wollte ich aber eine Signatur haben:

Widmung und Signatur im Buch: Für Ascira, viel Vergnügen in Jördys! Jana Stehr
Widmung und sogar eine Waffel! 😏
Foto von Charakterkarte, Vorsatz und Page Overlay
Charakterkarte, Vorsatz und Page Overlay

Kleine Anekdote zur Postkarte von Rhyon (links): Meine sechsjährige Tochter hatte die auf meinem Schreibtisch gefunden und fragte ganz irritiert: „Mama, warum guckt der so? Schmeckt ihm die Waffel nicht? 🤨“

Tjoa … 😂

Von Fourth Wing über Mulan bis Panem

Aus allen drei Bereichen hat sich die Autorin inspirieren lassen und beschreibt ihre Geschichte auch selbst so. Panem ist eigentlich absolut nicht meins, aber hier gab es einen Vertrauensvorschuss meinerseits. 😅 Insgesamt sind die Parallelen schon fast etwas zu stark von den Vorbildern übernommen, bekommen aber noch ganz scharf die Kurve, bevor es einfach nur geklaut wirkt. 😂 Zum Glück steckt sehr viel eigenes Worldbuilding drin.

Die Mischung ist jedenfalls sehr gelungen! Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, denn es war einfach angenehm und spannend zu lesen. Insgesamt überrascht die Story wenig, nur ein Moment war für mich wirklich unerwartet und so nicht vorhersehbar. Für mich ist das aber nicht schlecht! Geschichten müssen für mich nicht dauernd das Rad neu erfinden. Ich genieße es, Aspekte, die ich bereits liebe, in neuen Gewändern erneut zu lesen. Genau so war es bei Eissonne. Für mich hat es einfach gestimmt. Ich habe außerdem das Gefühl, dass es schwieriger ist, überrascht zu werden, wenn man selbst schreibt. Man denkt irgendwie anders. 🤷🏻‍♀️ Für mich war die Story dennoch super!

Stark, aber nicht zickig

Starke Protagonistinnen sind immer so ein Thema … Inzwischen schreckt es mich ab, wenn ich in Tropes irgendwas von „starken Protagonistinnen“ lese. Meist sind das einfach arrogante, dickköpfige Zicken, sorry.

In Eissonne ist das anders! 😍 Ember ist ist auf ihre Weise stark, beißt sich durch, scheitert auch mal, aber ist dabei immer glaubwürdig und sympathisch. Hier gibt es ebenfalls viele Parallelen zu Violet aus FW, nur ohne den nervigen Anteil.

Spannend ist auch, dass es ausnahmsweise mal wieder ein Buch mit einem einzigen POV ist, nämlich nur Embers. Rhyons Gedanken und Motivationen bleiben daher verborgen, was wirklich spannend ist. Das werde ich demnächst wohl auch mal umsetzen (Korsmal-Saga II). 😬 Natürlich sorgt das nämlich dafür, dass Rhyon noch mysteriöser und interessanter wird. Ihn mochte ich auch unheimlich gern. 😏

Ich habe die Interaktionen und den zeitweisen Humor zwischen den beiden einfach geliebt. Es hat echt Spaß gemacht, Em zu begleiten, obwohl Jördys ein wirklich düsterer Ort ist.

Drachen mal anders

Um Spoiler zu vermeiden, gehe ich hier nicht zu sehr ins Detail. Auf dem Cover sieht man allerdings schon: mechanische Drachen! Wie cool ist das bitte? Dazu muss gesagt werden, dass es keine Roboter sind oder so, sondern nach wie vor Lebewesen. Das macht es umso besser. Auf stumpfe Maschinen hätte ich verzichten können.

Drachen sind hier gefürchtet, intelligent und mächtig – so weit, so unspektakulär. Jana hat dem Konzept der Drachen aber einen Twist verpasst, den ich persönlich noch nicht kannte, den ich nicht unbedingt erwartet habe und der mir richtig gut gefällt. 😈

Fazit

Eissonne war für mich super angenehm zu lesen und hat mich bestens unterhalten. Zwischen Em und Rhyon sprühen Funken, dennoch kommt die Geschichte ohne Spice aus. Generell ist es eher ein Slow Burn, würde ich sagen, der aber sehr gut passt und nie langweilig oder zäh wird.

Ich persönlich freue mich schon sehr auf Band 2, der definitiv weit oben auf meine Wunschliste kommt. 🩵

Falls du nun neugierig bist, findest du das Buch hier:

Mehr zu Jana Stehr und ihrer Arbeit gibt es auf ihrer Website:

Ich erhalte keinerlei Vorteile durch das Verlinken und mache das rein freiwillig.

Danke fürs Lesen und deinen Support! 🩵 Wir lesen uns!

Tópico Kreativblog

2 comentários

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