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Neu: Der Heimatfest-Newsletter von CarlL

Liebe CarlL-Community,

nur noch knapp sieben Wochen, dann steht für viele von euch - auch für mich - der Höhepunkt des Laupheimer Jahreskalenders an: das Kinder- und Heimatfest. Damit ihr stets auf dem Laufenden seid, was es Neues gibt, startet heute der wöchentliche Heimatfest-Newsletter von CarlL - mit aktuellen Nachrichten und Hintergrundberichten, aber auch Portraits von Menschen, die sich für das Fest engagieren, und natürlich einem CARLLender mit den wichtigsten Terminen.

Heute gibt es einen Überblick, was in diesem Jahr alles neu ist, und ein Portrait von Traudl Steiner, die die Herolde neu einkleidet.

Übrigens: Wer Lust hat, selbst Beiträge für die Newsletter von CarlL zu schreiben - egal ob fürs Heimatfest oder den Standard-Rundbrief - ist herzlich willkommen im Redaktionsteam und darf sich gerne melden per Mail an reiner@carll.de. Ich freue mich über jede Unterstützung!

Jetzt aber los, viel Spaß bei der Lektüre wünscht euch
euer Reiner Schick, Initiator von CarlL

Gut zu wissen

Was ist neu beim Kinder- und Heimatfest 2026?

Die Festzüge starten zu den gewohnten Zeiten - bis auf den Eröffnungszug. Der beginnt eine halbe Stunde früher als gewohnt. Foto: Schick

Nichts ist so beständig wie der Wandel, besagt ein Sprichwort, und das gilt auch für das Laupheimer Fest der Feste. In diesem Jahr gibt es einige Änderungen, über die CarlL zum Teil noch gesondert berichten wird. Aber hier schon mal ein Überblick:

  • Das (für viele) Wichtigste: Die Getränkepreise ändern sich nur marginal. Der halbe Liter Bier kostet wie im Vorjahr 6 Euro, für die Maß muss man dieses Jahr 11,90 statt 11,80 Euro bezahlen. Süßgetränke und Wasser sind für 3,50 Euro zu haben. Die Festwurst schlägt von 4 auf 4,50 Euro auf und wird damit an den Laupheimer Wochenmarkt-Preis angepasst, teilt Ralf Aubele, Vorsitzender des Vereins “Kinder- und Heimatfest Laupheim” (kurz: Heimatfestverein), mit.

  • Der Eröffnungszug am Heimatfest-Freitag beginnt eine halbe Stunde früher als sonst, also jetzt schon um 18.30 Uhr. Außerdem wird die Teilnehmerzahl pro Gruppe auf 50 Personen begrenzt - mit Ausnahme der Jahrgängergruppen. Hintergrund für diese Maßnahmen: Der Zug dauerte in den vergangenen Jahren zu lang, es häufte sich Kritik. Außerdem, erklärt Ralf Aubele, sollen Zuschauer wie Teilnehmende spätestens um 20 Uhr auf dem Fest sein können. Was auch mit dem früheren Start ein ambitioniertes Ziel ist.

  • Erstmals dürfen bei den Festzügen keine Schnapsfläschchen aus Glas mehr verteilt werden. Grund: Die geleerten Fläschchen verteilen sich nach den Festzügen zuhauf auf der Straße und bereiten den Kehrmaschinen Probleme. Man wolle aber kein Spaßverderber sein, betont Ralf Aubele und empfiehlt den Gruppen, auf PET-Miniflaschen umzusteigen, die keinen Schaden anrichten können.

  • Alle drei Festzüge werden dieses Jahr wieder mit Böllerschüssen vom Rathausdach aus eröffnet. Die Tradition war in den vergangenen Jahren eingestellt worden, nachdem es in der Bevölkerung zunehmend Klagen über den buchstäblich ohrenbetäubenden Lärm gegeben hatte. Jetzt habe man das Thema im Verein neu - und auch kontrovers - diskutiert und mehrheitlich beschlossen, wieder zu böllern.

  • Der Klimawandel verschont auch Laupheim nicht - und sorgte in den vergangenen Jahren immer öfter für extreme Hitze bei den Festzügen. Vor allem für die vielen teilnehmenden Kinder und zuschauenden Senioren eine steigende Belastung. Forderungen nach einem früheren Beginn des Sonntagszugs (derzeit 13 Uhr) wurden zuletzt immer lauter - auch mit Verweis auf Biberach, wo die Festzüge am Montag und Dienstag jeweils um 9 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr beginnen. Solche Zeiten gehen beim Heimatfest aus organisatorischen Gründen nicht, erklärt Aubele, der Festgottesdienst und Heimatfestempfang am Sonntagvormittag stünden dem entgegen. Dafür soll es angepasste (kürzere) Aufstellzeiten für die Schüler geben.

  • Auf dem Marktplatz gibt es eine neue Tribüne mit 244 Plätzen - etwas mehr als bisher - und erstmals auch einer Überdachung. Ebenfalls neu: Am Feyzinplatz wird ein eigener Bereich für Menschen mit Behinderung eingerichtet, auch hier ist eine Beschattung (mittels Großschirm) vorgesehen.

  • Beim Einsatz des Heimatfestbusses lässt der Gesetzgeber die bisherige Praxis nicht mehr zu. Es wird nur noch einen Heimbringdienst geben, der Rest muss über den öffentlichen DING-Linienverkehr laufen. Über dieses Thema wird CarlL auf jeden Fall noch gesondert berichten.

  • Die kleine Heimatstunde im Seniorenzentrum, bisher eingezwängt ins knappe Zeitfenster zwischen Sternmarsch und großer Heimatstunde am späten Samstagnachmittag, wird auf den Freitag vorverlegt.

  • Der Preis für den Festbändel (7 Euro) bleibt dieses Jahr nochmals unverändert, fürs kommende Jahr kündigt Aubele aber wegen stetig steigender Kosten eine Erhöhung an. Diesmal ziert der Landsknechtszug (LKZ) Ellerbach-Freyberg - genauer gesagt Diana Traub mit Fanfare - das Holzabzeichen. Der LKZ feiert heuer sein 40-jähriges Bestehen.

  • Die geplante Sanierung der Toiletten beim Kastaniengarten verzögert sich leider um ein Jahr. Der verfügbare Zeitrahmen war der Stadtverwaltung zu knapp, erklärt Aubele, gleich nach dem diesjährigen Fest soll aber damit begonnen werden.

  • Ein neues Landesgaststättengesetz erfordert neue Regelungen, was die Ausschankerlaubnis für Gastronomie und Privatpersonen betrifft. Andernfalls befürchtet die Stadtverwaltung eine unkontrollierte Verlagerung des Festgeschehens vom Festplatz weg ins gesamte Stadtgebiet. Auch die Lärmbelastung rund ums Festgelände gelte es einzudämmen. Eine entsprechende Satzung ist derzeit Thema im Gemeinderat und soll in der nächsten Ratssitzung am 18. Mai beschlossen werden. CarlL wird über das Thema noch ausführlich berichten. Wer sich schon mal vorab informieren möchte: Zur Sitzungsvorlage geht’s hier (Abre numa nova janela). (Text: Reiner Schick)

Kleine Künstler gesucht

Was ist das Schönste am Laupheimer Kinder- und Heimatfest?
Was ist typisch für das Fest? Alle Schülerinnen und Schüler der Laupheimer Grundschulen sind bei einem Malwettbewerb aufgerufen, die Antworten auf diese Fragen künstlerisch zu geben. Die Bilder sollen im Hochformat in der Größe DIN A3 eingereicht werden, kräftige Farben sind von Vorteil, heißt es von Seiten des Vereins “Kinder- und Heimatfest Laupheim”. Auf der Rückseite bitte Name und Anschrift des Kindes und eine Mailadresse angeben. Die Bilder können von 18. Mai bis 12. Juni 2026 bei Frau Buse in Raum 111 im Rathaus Laupheim abgegeben werden. Die drei Gewinner des Malwettbewerbs werden am Kinder- und Familiennachmittag prämiert und dürfen auf weitere Überraschungen gespannt sein. (Text: Reiner Schick und Heimatfestverein)

Und vor allem: Mit dem Bild des Gewinners wird das Plakat zum Heimatfest 2027 gestaltet.

Stolz präsentierten die Kinder ihre Ergebnisse des Malworkshops. Foto: Heimatfestverein

Malworkshop: Bilder schmücken einen Festwagen

Knapp 50 Kinder haben am Samstag unter fachkundiger Anleitung gepinselt und gesprayt. Dieser besondere Malworkshop für Teilnehmer des Heimatfestplakat-Wettbewerbs kam auf Einladung des Heimatfestvereins zustande. Möglich wurde er aber nur durch das ehrenamtliche Engagement der beiden Laupheimer Künstler Steffi Holder (Wildlife Art) und Philip Walch (Stone Graffity). Die beiden Kinderfest-Fans legten im Freiluft-Atelier bei den Heimatfesthallen hochwertige Farben, Pinsel, Spraydosen, Schwämme, Bleistifte und Künstler-Leinwände für ihre Schüler bereit. In zwei Schichten arbeiteten die Buben und Mädchen etwa zwei Stunden lang hochkonzentriert und mit wachsender Begeisterung. Viele nutzten dabei eine der vielen vorbereiteten Schablonen, unter anderem mit Heimatfestmotiven. Man wolle allen Kindern Anerkennung zeigen, „auch denen, die beim Wettbewerb nicht gewonnen haben“, betont Walch. Und seine Kollegin Holder fügt hinzu: „Es ist erstaunlich, was hier entsteht!“ Die Bilder werden heuer erstmals einem breiten Publikum gezeigt: Sie schmücken einen Heimatfest-Festwagen. Nur der kleine Manuel Burkert durfte sein Werk sofort mit nachhause nehmen. Er hatte ein Überraschungsgeschenk für den Papa zu dessen 50. Geburtstag gezaubert. (Text: Verein “Kinder und Heimatfest Laupheim”) 

Stadt sucht Heimatfest-Helfer

Für die Umzüge im Rahmen des Laupheimer Heimatfestes (25. - 29.6.) werden noch engagierte Helferinnen und Helfer als Absperrposten gesucht. Die Stadt Laupheim bittet die Bevölkerung um Unterstützung, um einen sicheren und reibungslosen Ablauf der Festumzüge zu gewährleisten.

Gesucht werden insgesamt elf zusätzliche Personen, die an einem oder mehreren Tagen mithelfen möchten. Die Helferinnen und Helfer werden vorab am städtischen Bauhof eingewiesen, anschließend zu ihrem Einsatzort gebracht und dort betreut. Einsatzzeiten: Freitag, 26.6.: Treffpunkt 17 Uhr, Einsatz bis ca. 21 Uhr (Umzugsbeginn 18:30 Uhr). Sonntag, 28.6.: Treffpunkt 11:30 Uhr, Einsatz bis ca. 16 Uhr (Umzugsbeginn 13 Uhr). Montag, 29.6.: Treffpunkt 9:30 Uhr, Einsatz bis ca. 14 Uhr (Umzugsbeginn 11 Uhr).

Zu den Aufgaben gehört die Besetzung von Absperrposten an verschiedenen Punkten entlang der Umzugsstrecke, darunter Vollsperrungen, Umleitungen sowie die Öffnung von Streckenabschnitten nach dem Umzug. Als Dank für den Einsatz erhalten alle Helferinnen und Helfer Gutscheine.

Auch wer an mehreren Tagen unterstützen möchte, ist willkommen. Bei großer Resonanz können zusätzliche Einsatzmöglichkeiten angeboten werden. Interessierte melden sich bei Hermann Manne von der Stadt Laupheim unter hermann.manne@laupheim.de (Abre numa nova janela) oder telefonisch unter 07392-704149. (Text: Stadtverwaltung (Abre numa nova janela))

Das Heimatfest-Portrait

(geschrieben von Beate Reuter-Manz vom Verein “Kinder- und Heimatfest Laupheim”)

„Da nähst du an einem Stück Geschichte“

Traudl Steiner stattet die Herolde mit neuen historischen Gewändern aus

Wenn der letzte Böllerschuss verklungen ist und die bunte Parade sich in Bewegung setzt, dann richten sich aller Augen auf sie: Drei stattliche Herolde, hoch zu Ross, eröffnen die prächtigen Umzüge zum Kinder- und  Heimatfest. In diesem Jahr reiten die königlich-amtlichen Boten in neuen Kostümen. Edeltraut Steiner hat die historischen Gewänder genäht – mit viel Geschick, Fingerspitzengefühl und Liebe zum Detail.

Edeltraut Steiner, von allen nur Traudl genannt, und ihren Mann Mick zeichnet eine tiefe Verbundenheit zu den Laupheimer Nationalfeiertagen aus. Seit 36 Jahren engagiert sich Traudl Steiner aktiv beim Landsknechtszug Ellerbach-Freyberg. Noch heute legendär die großzügige Steiner’sche Bewirtung der Summernight-Helfer. Bis zu 60 junge Leute drängten sich am Morgen des Heimatfestsonntags im kleinen Hof des Fahrrad-Ladens in der Rabenstraße. Vor sechs Jahren dann kam Traudl Steiner zur Heimatfest-Nähstube, als dort  händeringend talentierte Näherinnen gesucht wurden. Steiner ist zwar keine gelernte Schneiderin, aber sie verkauft  Nähmaschinen. „Da sollte man sich schon auskennen in der Materie“, sagt die Mutter zweier erwachsener Söhne lachend. Das Nähen wurde vor Jahrzehnten zu ihrer Leidenschaft, als die große Schwester Anna der damals 13-Jährigen die Kunst mit Nadel und Faden näherbrachte. 

Traudl Steiner hat ein Faible fürs Mittelalter und ganz besonders für historische Gewänder. Foto: Reuter-Manz

Nach rund 60 Jahren im Dienst sind die alten Herold-Kostüme abgetragen, verblasst, zerschlissen, zu eng: Als die drei Reiter vergangenes Jahr mit dem Wunsch nach einer Neuausstattung auf Steiner zukamen, zögerte sie keine Sekunde. „Das wollte ich unbedingt machen“, erzählt sie. Denn die passionierte Näherin hat passenderweise auch ein Faible fürs Mittelalter und ganz besonders für historische Gewänder. „Da näht man nicht einfach nur Kostüme. Man arbeitet an einem Stück Geschichte“, sagt sie begeistert.  Die Herolde, einst Verkünder wichtiger Nachrichten, übernehmen an der Spitze des Festzugs eine symbolische Rolle.  „Sie schlagen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart“, erklärt Steiner ihre Motivation.

“Die Gewänder müssen Würde ausstrahlen und gleichzeitig klarmachen: Jetzt beginnt etwas Besonderes.”

Normalerweise arbeitet Steiner zusammen mit ihren Nähstuben-Freundinnen in den Räumlichkeiten im Fundus. Für den aktuellen Auftrag zog sie sich jedoch in ihre private Nähstube zurück, dem zweitgrößten Raum in der Wohnung. Dort steht eine hochwertige Nähmasche mit außergewöhnlich vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.  Zwar orientierte sich Steiner bei der Neuanfertigung an den bestehenden Kostümen, an alten Fotos und Vorlagen aus einem Fachbuch für historische Gewänder. Doch eigentlich war diese Unterstützung gar nicht nötig. „Mein Kopfkino hat tagelang gar nicht mehr aufgehört!“, erinnert sie sich an die Anfänge. Gerade bei dieser Umzugs-Figur sei Authentizität besonders wichtig. „Die Herolde stehen an vorderster Stelle, sind die ersten, die das Publikum sieht.“ Ihre Kleidung machte dereinst sofort ihre Stellung als Boten im Dienst des Monarchen oder hoher Adeliger erkennbar. Dieses Prinzip gilt für Steiner auch heute noch. „Die Gewänder müssen Würde ausstrahlen und gleichzeitig klarmachen: Jetzt beginnt etwas Besonderes.“

15 Meter Baumwoll-Samt, 35 Meter Bordüren

Ihren Entwurf hatte Steiner schnell vor ihrem geistigen Auge. Die Laupheimer Herolde sollten ein grünes Unterkleid mit auffallend geschlitzten Ärmeln über einem weißen Hemd tragen, darüber einen ärmellosen roten Überwurf mit auffallendem Laupheimer Stadtwappen und auf dem Kopf ein grün-rotes, markantes Barrett mit großen, weißen Straußenfedern.  Die entsprechenden Schnittmuster bereits auf Seidenpapier aufgezeichnet, bestellte Steiner im Oktober 2025 bei einer renommierten Augsburger Firma, die auch große Opernhäuser und Maßateliers ausstattet. 15 Meter hochwertiger Baumwoll-Samt  in Grün und Rot, Hemden-Popeline zum Ausfüttern sowie weißes Leinen und rund 35 Meter verschieden breite Bordüren standen auf ihrer Einkaufsliste.  

Die Arbeit war anspruchsvoll und fraß vom Schnitt bis zum fertigen Gewand viele, viele Arbeitsstunden. Zum einen ist da das komplizierte Verhältnis der beiden dominanten Farben Rot und Grün zueinander, deren Kombination es mit geschultem Auge auszutarieren gilt. Und dann der Stoff selber. „Samt ist eine Diva. Wenn du nicht aufpasst, macht er beim Nähen mit dir, was er will!“ Und dann sollten die Kostüme ja nicht nur gut aussehen und repräsentativ sein, sondern auch funktional sein, weshalb es einige Abänderungen zur ersten Version gab. Das Untergewand beispielsweise wird jetzt vorne geknöpft, und nicht wie früher hinten. „Dadurch brauchen die Herolde künftig keine persönliche Zofe mehr zum Ankleiden“, lacht Steiner. Knöpfe gibt es gleichwohl auch auf der Rückseite. „Die Männer sitzen auf Pferden, sie brauchen individuelle Bewegungsfreiheit.“

“Ich werde schon Herzklopfen haben,
wenn die Herolde kommen.”

Viel Aufmerksamkeit ließ Steiner in die Details fließen: hochwertig verarbeitete Manschetten, verdeckte Knopfleisten, auffallende Ziernähte, handüberzogene Samtknöpfe, verschiedene Bordüren. Oder, typisch Mittelalter, gefältete Hemdkragen, Puffärmel, geschlitzte Ärmel und eckige Ausschnitte. Viele dieser Elemente sieht man nicht auf den ersten Blick. Aber sie machen den Unterschied. „Es war mir wichtig, die Tradition zu bewahren und die Kostüme so zu gestalten, dass sie prägnant wirken und strahlen.“  Traudl Steiner freut sich auf die Umzugspremiere. „Ich werde schon Herzklopfen haben, wenn die Herolde kommen und das Publikum schaut und sich freut.“ Das sei der größte Lohn!

In der Tat: Mit den neuen Kostümen kommt der traditionsreiche Festzugs-Auftakt nun mit frischem Glanz daher, ohne seine Wurzeln zu verlieren. Oder, wie die Näherin es formuliert: „Die Gewänder erzählen die alte Geschichte weiter – nur ein bisschen neuer und strahlender!“

Info: Zum Nähstuben-Team, das das ganze Jahr über am Kleidungs-Fundus fürs Kinderfest arbeitet, gehören neben Traudl Steiner auch Ulrike Schimpf und Brigitte Schikorr. Letztere nähte für dieses Jahr zahlreiche Bienenkleidchen und Röcke neu.

Der Heimatfest-CARLLender

Dienstag/Mittwoch, 24./25. Juni
jeweils 19 Uhr, Kulturhaus: Kulturabend, gestaltet von der Grundschule Obersulmetingen und der Grundschule Baustetten. Erforderlich: Festbändel und Eintrittskarte (5€).

Donnerstag, 25. Juni
16 Uhr: Vergnügungspark/Festzelt/Biergarten
17 Uhr: Fassanstich mit OB Ingo Bergmann
17 Uhr: Feuerwehrschenke in der Hasengrube
18 Uhr: Ausstellungseröffnung in der Galerie Schranne:
40 Jahre Landsknechtszug Ellerbach-Freyberg Laupheim
19 Uhr: Paradekonzert der Stadtkapelle Laupheim
mit Blasorchester und Spielmannszug vor der Schranne

Freitag, 26. Juni
14 Uhr: Vergnügungspark/Festzelt/Biergarten
17 Uhr: Feuerwehrschenke in der Hasengrube
17.30 Uhr: Kirchliche Jahrgängerfeier in der Marienkirche
18:30 Uhr: Eröffnungszug zum Festplatz mit über 40 Gruppen, Brauereiwagen, historische Gruppen, die „runden” Jahrgänger, Laupheimer Vereine und Musikgruppen

Das Lagerleben mit Musik und weiteren Darbietungen beginnt am Samstag nach dem Sternmarsch. Foto: Schick

Samstag, 27. Juni
11 Uhr: Jazzfrühschoppen Schloss Großlaupheim (bis ca. 13 Uhr, Eintritt Festbändel)
13 Uhr: Vergnügungspark/Festzelt/Biergarten
13 Uhr: Kinder- und Familiennachmittag im Festzelt, Rottalmollefahrten
15 Uhr: Sternmarsch der Fanfarenzüge zum oberen Marktplatz mit Standkonzert, Einzug in die Hasengrube und Eröffnung des Lagerlebens
18 Uhr: Heimatstunde im Kulturhaus Schloss Großlaupheim

Sonntag, 28. Juni
6 Uhr: Wecken durch Musikkapellen und Spielmannszüge
9 Uhr: Festgottesdienst St. Peter und Paul Kirche
10:30 Uhr: Festgottesdienst Evangelische Kirche
11 Uhr: Vergnügungspark/Festzelt/Biergarten
13 Uhr: Der große Festzug. Motto: „Das Jahr tanzt bunt“, ca. 3000 Mitwirkende in 100 Gruppen, 25 Musikkapellen und Spielmannszüge, 45 Festwagen und 150 Pferde
14:30 Uhr: Lagerleben in der Hasengrube
22:15 Uhr: Brillant-Feuerwerk im Olympia-Stadion

Montag, 29. Juni
11 Uhr: Der große Festzug mit Kreativteil der Schulen
12 Uhr: Vergnügungspark, Bewirtung im Biergarten und im Festzelt
12:30 Uhr: Lagerleben in der Hasengrube

Viele weitere Infos zum Heimatfest gibt’s hier (Abre numa nova janela) auf der offiziellen Seite des Heimatfestvereins.

Liebe CarlL-Community,

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Einen schönen Tag wünscht Euch

Euer Reiner Schick

Zur Person:

Ich bin Reiner Schick, 60 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Söhne (9 und 14 Jahre). Ich stamme aus Bronnen, wohne aber seit 20 Jahren in Laupheim. Die meisten von euch werden mich als langjährigen Redakteur der Schwäbischen Zeitung kennen, für die ich mehr als 30 Jahre lang tätig war - zunächst 18 Jahre in Biberach im Lokalsport, dann zehn Jahre in Laupheim und zuletzt sechs Jahre in Ehingen, jeweils als Redakteur für Lokales. Zum 1. Mai 2025 habe ich die SZ verlassen - um etwas Neues zu wagen: Das in Laupheim bislang einmalige Projekt CarlL.

Warum CarlL?

Die Antwort ist naheliegend: Der Titel ist eine Hommage an die wohl berühmteste Laupheimer Persönlichkeit, Carl Laemmle. Auch er hat mit der Gründung einer Filmstadt in den USA einst etwas Neues gewagt - und was daraus geworden ist, weiß jeder. Warum also nicht jemanden, der vor gut 100 Jahren Hollywood den Weg geebnet hat, zum Vorbild für ein Medienprojekt nehmen? Das zweite, große L in CarlL steht für Laemmle, Laupheim, Lokaljournalismus - sucht’s euch aus.

    Tópico Kinder- und Heimatfest