Wahnsinn! Erst bekomme ich nicht weniger als 15 Sätze als Schreibimpuls für meine Weihnachtsgeschichte. Und nun hat mir meine Community die höchste Beteiligung bei einer Abstimmung seit dem Launch der Piontextchen beschert. Danke an alle, die ihre Häkchen gesetzt haben. Was für ein schönes Weihnachtsgeschenk!

Erste Sätze kommen richtig gut an – das hat auch der zweite Durchgang mit dieser Form des kreativen Mitmach-Inputs gezeigt. In meinem November-Rückblick (Abre numa nova janela) findest du alle Sätze, die diesmal zur Wahl standen, und ich muss sagen, auch ich war neugierig, wie es zu dem offenbar vorzeitig nadelbefreiten Baum aus Satz 7 kommen konnte, den ich mit Pattex hätte reparieren sollen. Ein Erdbeben? Vielleicht war in der Nachbarschaft die Jauchegrube der Griswolds explodiert? Tja! Wir werden es nicht erfahren, denn Satz 1 hat eine Stimme mehr:

“Irgendwie schmeckt das Likörchen heute komisch”, dachte Elsbeth Eule. So lautet der Gewinnersatz, mit dem ich gleich nicht nur in meine Weihnachtsgeschichte, sondern auch in eine zauberhafte Welt eintauchen darf: die Welt der lebenslustigen Elsbeth Eule, die mit ihrer Freundin Waltraud Wurm so manches Abenteuer erlebt, Bücher liebt und gerne mal ins Gläschen schaut.
Kein Pattex also, sondern huhu, Uhu! Du triffst Elsbeth und Waltraud übrigens leibhaftig und in Farbe auf ihrem Instagram-Account @elsbetheule (Abre numa nova janela). Schau unbedingt mal rein! Die Illustrationen sind gespickt mit liebevollen Details und begleitet von humorvollen Texten. Dieses Jahr hat mich Elsbeth schon mit auf Schottlandreise genommen und mir außerdem die Vorweihnachtszeit mit dem “Elsventskalender” versüßt:
(Abre numa nova janela)Bevor wir gemeinsam herausfinden, was mit Elsbeths Likörchen nicht stimmt, habe ich eine gute Nachricht: Auch, wenn du hier aktuell noch kein Mitglied bist, könntest du die ganze Geschichte gleich gratis lesen. Ausnahmsweise, weil Weihnachten ist und ich meine Plattform noch bis einschließlich 31. Dezember 2025 für den Abschluss von Probemitgliedschaften geöffnet habe.
Noch bis 31. Dezember Probemitgliedschaft abschließen!
Mit einer Probemitgliedschaft hast du 30 Tage lang kostenlosen Zugang zu allen Piontextchen, die ich hier seit Juni veröffentlicht habe. Das sind nicht weniger als acht Kurzgeschichten – neun mit der nachfolgenden! Du könntest also zum Beispiel zwischen den Jahren ganz entspannt und unverbindlich schnuppern.
Wenn du anschließend dabei bleibst, bekommst du auch weiterhin meine monatlichen Piontextchen und obendrein alle Extras und Überraschungen, die das neue Jahr bereithält. Gib mir Input für die nächste Geschichte, sei gespannt, was ich daraus mache, lies in deinem Tempo. Nebenbei würdest du eine einfache Autorin sehr glücklich machen (Abre numa nova janela), weil du mich und das Projekt unterstützt.
Apropos: Aktuell folgen mir hier – passend zu meinen Paketen und meinem Lieblingsbuch – 42 Menschen! Auch das ist ein sehr hübsches Weihnachtsgeschenk. Vielleicht sollten wir darauf mit einem Pangalaktischen Donnergurgler anstoßen? Oder mit Elsbeths Likörchen? Beides ist nicht frei von Risiken und Nebenwirkungen ...

Gehörst du zu den 35? Dann könntest du ja theoretisch jetzt die Geschichte lesen, die dich schon vor Wochen neugierig gemacht hat. Und wenn sie dir gefällt, liest du vielleicht noch eine weitere? Und vielleicht ist die ja auch nicht so schlecht? Nur zu; du hast nichts zu verlieren!
Aktion beendet – aber du kannst natürlich trotzdem
Last Christmas I gave you Socken
This year, to save you from tears, I give you something special. Nämlich Piontextchen!
Solltest du langsam in Schweiß ausbrechen, weil dir noch ein Weihnachtsgeschenk, aber auch die zündende Idee oder die Zeit für Besorgungen fehlt, hätte ich eine stressfreie, originelle Lösung für dich: Verschenke doch ein Jahr voller Geschichten! Kreativ, humorvoll, überraschend. Ganz im Gegensatz zu Socken.
Die Geschenkmitgliedschaft läuft ein Jahr nach Kauf automatisch ab. No risk – but a lot of fun!
Ich entschuldige mich, sollte der Werbeblock einen Ohrwurm verzapft haben, und widme mich nun der Geschichte um Elsbeth Eule und ihr Likörchen. Wie immer werde ich nur aus mir heraus und durch den Schreibimpuls kreativ. KI bleibt draußen. Viel Spaß!
Trip nach Elsbethlehem
“Irgendwie schmeckt das Likörchen heute komisch”, dachte Elsbeth Eule. Dabei hatte sie sich doch strikt an das Rezept gehalten. Oder etwa nicht?
Sie schaute auf das Abfülldatum. Das Fläschchen stammte aus der Nacht, als ihr auf der Party im Igeldorf dieser fesche und überaus weise Uhu begegnet war. An Halloween war das gewesen und er hatte insistiert, dass Likörchen, die sie noch vor Morgengrauen ansetzte, nicht nur rechtzeitig zu Weihnachten fertig sein, sondern auch besonders vollmundig geraten würden.
Vollmundig. Vermutlich war es das. Elsbeth nahm noch ein Schlückchen. Tatsächlich! Die Geschmacksnoten waren intensiver als sonst. Granatapfel, Vanille, Kardamom – die Aromen schienen geradezu in ihrem Schnabel zu explodieren! Der Abgang jedoch – Elsbeth probierte noch einmal, nur um sicherzugehen – der Abgang war irgendwie bitter.
Unwillkürlich musste Elsbeth an Elvira Eichhorn denken, der beim gemeinsamen Singen am dritten Advent der Schlussakkord verrutscht war. Auch ihr Likörchen vergriff sich nach hinten raus eindeutig im Ton. Peinlich berührt nippte Elsbeth erneut an ihrem Glas. Da klopfte es am Eingang der Baumhöhle.
Als Elsbeth sich umdrehte, wurde ihr schwummrig. “Wärssta?” Oh weh, ihre Zunge fühlte sich taub an. Zu allem Überfluss schob nun auch noch Waltraud Wurm zwei Köpfe durch die Tür. Mindestens.
Später würde Elsbeth ihrer Freundin gestehen müssen, dass etwa zu diesem Zeitpunkt der Film riss …