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Songs für Liam

I think you're the same as me
We see things they'll never see
You and I are gonna live forever
(Oasis)

165/∞

Good evening, Europe!

Am letzten Freitag war es endlich soweit: Noel und Liam Gallagher standen zum ersten Mal seit 16 Jahren wieder gemeinsam mit ihrer Band Oasis auf der Bühne.

Ich hatte eigentlich gedacht (und es im vergangenen September auch so in der „wochentaz“ (Abre numa nova janela) geschrieben), dass ich diese Reunion nicht wirklich brauchen würde. Klar: Die Band war zu meinen Schulzeiten und kurz danach wahnsinnig wichtig und prägend für mich gewesen. Der erste Song, mit dem ich versucht habe, mir selbst Gitarre beizubringen, war (natürlich) „Wonderwall“; die Songs, die ich für meine Bands selbst geschrieben habe, konnten mal mehr, mal weniger gut verschleiern, was ihre direkten Vorbilder waren (hört mal nur „Young Boy“ (Abre numa nova janela) von Occident!); selbst die späteren Album-Releases 2002 und 2005 waren noch Ereignisse.

Aber auch: Alles lange her, die Alben ewig nicht gehört, die meisten alten Lieben tun gut daran, nicht wieder aufgewärmt zu werden. Doch dann kam der 4. Juli immer näher und Spannung und Vorfreude wuchsen, als hätte ich selbst ein Ticket fürs Millennium Stadium von Cardiff ergattern können.

Natürlich habe ich im „ARD Morgenmagazin“ das Video (Abre numa nova janela) gezeigt, in dem Drohnen das Bandlogo schon mal vorab in den Nachthimmel über dem Stadion gemalt haben. Natürlich habe ich den halben Tag BBC Radio 6 Music gehört, wo sie, dem Anlass angemessen, den ganzen Tag Songs aus dem Jahr 1994 und Teile ihrer eigenen Podcast-Reihe (Abre numa nova janela) über die Band gespielt haben. Natürlich habe ich ab 21:15 MESZ noch öfter als sonst bei Instagram reingeschaut, in der Hoffnung, die allerersten Szenen quasi live miterleben zu können. In Zeiten, in denen sogar Apple keine Überraschungen mehr präsentieren kann, war natürlich auch die Setlist lange im Vorfeld bekannt und von den Anhängern für gut befunden worden.

Die Ankündigung (Abre numa nova janela) der Gallaghers „It will not be televised“ stellte sich rasch als Quatsch heraus: Tatsächlich wurden die kleinen Clips mit Eindrücken (Abre numa nova janela) aus dem Stadion und den ersten Ausschnitten (Abre numa nova janela) des Auftritts nicht nur von der Band selbst auf Instagram gepostet (natürlich im normalen, also: Querformat — die Zielgruppe ist ja noch mit Fernsehern aufgewachsen, nicht mit TikTok), sondern auch noch während des Konzerts über die Nachrichtenagenturen an die Medien überspielt. So etwas hatte zumindest ich noch nie erlebt. Für die Medien hat das den Vorteil, dass sie besseres Material verwenden können als verwackelte Handyaufnahmen aus den Sozialen Medien (wo man die Frage nach den Rechten ja besser nicht zu laut stellt); für die Band hat es den Vorteil, dass ihr Label kontrolliert, was zu sehen ist und was nicht. 

Auf YouTube tauchten dann schnell Videos auf, auf denen man das komplette Konzert (Abre numa nova janela) aus der ersten Reihe verfolgen kann. Dass jemand, der Hunderte Pfund für ein Ticket bezahlt hat, dann die ganze Zeit mit dem Handy in der Hand vor den Wellenbrechern steht, kann man jetzt erstmal komplett bescheuert finden, aber angesichts von Millionen Menschen, die sich erfolglos um Konzertkarten bemüht hatten (oder es erst gar nicht versucht hatten), ist es eine gesellschaftlich relevante Aufgabe, die da einer übernommen hat. Kurz darauf gab es sogar Zusammenschnitte (Abre numa nova janela) mit mehreren Kamera-Perspektiven und ich sag mal so: Ich hab Fernseh-Übertragungen und offizielle Konzert-DVDs gesehen, die liebloser zusammengebaut waren. Dass das Label bislang offensichtlich nichts unternommen hat, diese Videos mit ihren sechs- und siebenstelligen Aufrufzahlen sperren zu lassen, legt den Schluss nahe, dass sie in gewisser Weise Teil der offiziellen PR-Strategie sind. Werde ich mir trotzdem die „Live ’25  in Manchester“-BluRay zu Weihnachten wünschen, die unausweichlich - neben den Re-Releases aller Alben - auch noch kommen wird? Selbstverständlich!

Und so stand ich dann am Montagmorgen, während das Kind brav in der Schule war, vor meinem Fernseher: breit grinsend, laut mitsingend, die Hand abwechselnd auf dem Herzen oder in der Luft und bei „Don’t Look Back In Anger“ einen - ich schwöre - zufällig im Wohnzimmer herumliegenden Union Jack schwenkend. Vor allem aber: überglücklich.

Wie nah das Ganze an mir selbst dran ist, kann man schon ganz gut daran ablesen, dass die Berichterstattung in Deutschland zu großen Teilen direkt aus meinem Telefonbuch abgewickelt wird: Thees Uhlmann hatte schon im Vorfeld einen rührenden, klassischen Thees-Text (Abre numa nova janela) für den „Spiegel“ geschrieben; Daniel Gerhardt war für „Zeit Online“ (Abre numa nova janela) vor Ort und Anja Rützel schrieb für „Spiegel Online“ einen gewohnt gedrechselten, kulturkritischen Rützel-Aufsatz (Abre numa nova janela), konnte sich der um sich greifenden Ergriffenheit aber auch nicht ganz erwehren:

Entscheidet man sich dafür, die Distanz aufzugeben und wenigstens kurz mitzumachen, bleibt wahrscheinlich ein Satz aus »Wonderwall« kleben. Zehntausende Menschen stehen nebeneinander und singen nicht unbedingt synchron, aber im selben Gefühl die Ergriffenheitsformel: »You’re gonna be the one that saves me.« Kitsch ist nicht das Gegenteil von Kunst, sondern das Gegenteil von Zweifel. In einer Zeit voller Unsicherheit liefern Oasis mit diesem Satz eine Art emotionales Reenactment, einen Rücksturz in eine Zeit, in der man wusste, was man fühlte, weil man glaubte, dass alle es gleichzeitig mit einem fühlen. Das kann man als Eskapismus abtun oder als sentimentale Verstopfung. Aber mal kann sich an diesem Abend auch einfach diese Portion Pathos erlauben.

Wenn Ihr meine Texte schon länger lest, wisst (Abre numa nova janela) Ihr, dass ich einen Hang zum Pathos habe. Weniger in einer Roland-Emmerich-Tradition und mehr im Sinne von: Beim Verlassen der Kneipe stolpern, in eine Hecke fallen, sich mühsam wieder aufrappeln, die Faust in die Luft recken und noch mal reingehen, um zum Jetzt-aber-wirklich-Abschied alle dort noch verbliebenen Sozialkontakte auf die Stirn zu küssen. Man könnte auch sagen: Oasis (oder Thees Uhlmann, was - siehe oben - letztlich aufs Selbe rauskommt).

Als nun in den Konzert-Mitschnitten vom Freitag in der Content-Bespielung gegen Ende von „Live Forever“ plötzlich das Bild des Fußballers Diogo Jota zu sehen war, der einen Tag zuvor unter tragischsten Umständen mitten aus dem Leben gerissen worden war, drückte das alle meine Knöpfe — also auch und vor allem die Schleusen meiner Tränenkanäle. (Wenn Ihr noch nichts von den Hintergründen von Diogo Jotas Tod mitbekommen habt, tut mir einen Gefallen und googelt es nur, wenn Ihr bereit seid, Euch gegebenenfalls den Rest des Tages zu versauen.)

Spätestens da wurde klar: Das mit dem ewig leben war nie im medizinischen Sinne gemeint und in einem Alter, wo wiederum nicht unerhebliche Teile des eigenen Telefonbuchs zu kleinen digitalen Gedenksteinen geworden sind und die Benutzerbilder hinter den Nummern bei WhatsApp durch Fotos unbekannter Jugendlicher ersetzt werden (es sind seltsamer-, aber auch rührenderweise immer Beinahe-Kinder, denen die alten Handynummern verstorbener Weggefährt*innen zugeteilt werden), ist der Song mehr denn je Ermahnung, gemeinsame Momente zu schaffen, an die man sich später erinnern kann, wenn der Handykalender einen an Geburtstage (Abre numa nova janela) erinnert, die jetzt keine Gratulationsbotschaften im engeren Sinne mehr erfordern.

Nach 16 Jahren Abwesenheit kann man jetzt natürlich mit den Mitteln der cultural studies einfach alles in dieses Comeback hineinprojizieren. Es rührt ja an eine der ältesten Erzählungen der Menschheitsgeschichte, nämlich die des sogenannten Bruderzwists: Kain und Abel, Romolus und Remus, Adolf und Rudolf Dassler, Theo und Karl Albrecht. So ist die Reunion auch ein ebenso guter Anlass wie jeder andere, dem eigenen Bruder kurz zu texten, dass man ihn liebt.

Letzten Sommer hatten wir Taylor Swifts „Eras“-Tour, die Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris, den „Brat summer“ und die Hoffnung auf eine US-Präsidentin Kamala Harris. Dass die Weltbühne nur ein Jahr später wieder rüpeligen Männern gehört, sogar in Deutschland, ist in jeder Hinsicht bedauerlich, aber wir sollten unsere Wut darüber nicht an den Gallagher-Brüdern auslassen, hebt doch ungefähr jeder Artikel hervor, dass ein Oasis-Konzert einer der wenigen Orte neben Fußballspielen sei, wo Männer unverstellt ihre Emotionen zeigen. 1

Während in Cardiff kollektiv vorgeglüht wurde, stand ich beim Bochum Total in der Innenstadt bei den jährlichen Deutschen Meisterschaften im Den-Anschluss-nicht-Verlieren. Der beste Ort dafür ist die 1Live-Bühne, vor der man wieder viele Familien beobachten konnte, die jetzt nicht unbedingt danach aussahen, als ob sie ihren Kindern oft Konzert- und Festivalbesuche ermöglichen können.

Das große Ding dieses Jahr waren junge Männer, die einen Nuschel-Emo-Rap zur Aufführung brachten, dessen größter Einfluss offenbar Cro ist. Im Radio würde ich reflexhaft den Sender wechseln, aber live, mit dem sanften Willen, sich darauf einzulassen, war vieles davon total okay bis richtig unterhaltsam. Besonders angetan hatte es mir der 22-jährige Rowli, der in seiner Musik Songs samplet bzw. interpoliert, die teilweise älter sind als er selbst: Erst „Two Princes“ (Abre numa nova janela) von Spin Doctors, dann „Nur ein Wort“ (Abre numa nova janela) von Wir Sind Helden und dann - um den Witz zumindest für mich ganz persönlich so richtig rund zu machen - „Fight The Start“ von den Kilians, indem er „Einmal um die Welt“ von Cro coverte. Es war nicht „Supersonic“, aber ich hatte trotzdem ein breites Grinsen im Gesicht — und das ganz ohne teure Ticketpreise und Reisekosten.

Überhaupt brachte das Bochum Total als letztes großes Umsonst-und-draußen-Festival Deutschlands wieder jede Menge Punkte für die „Was hat Dir heute Freude bereitet?“-Rubrik in meinem Tagebuch: junge Menschen, die aufrichtige, respektvolle Texte vortrugen; Choreos, die bewusst awkward waren, aber mit umso mehr Hingabe präsentiert wurden; ältere Frauen, die zum Beat nickten; Kinder, die sich freuten, dabei zu sein, und Menschen, die man sonst das ganze Jahr nicht sieht, die man aber trotzdem jederzeit als Freund*innen bezeichnen würde.

Ein weiterer großer Trend auf der 1Live-Bühne: Fast alle Acts hatten Social-Media-Leute dabei, die mit dem Handy auf der Bühne rumlaufen (hier natürlich für Vertikal-Videos, die Zielgruppe ist schließlich jung) und warfen T-Shirts ins Publikum. Das ist der aktuelle Zustand der Musikindustrie: Man verdient kein Geld und muss auch noch Leute bezahlen, damit Reels „auf die Marke einzahlen“.

Die anekdotische Auswertung der T-Shirts im Publikum ergab (in abfallender Häufigkeit): Linkin Park, Nirvana, Kanye West, Böhse Onkelz, Oasis, MTV, Rammstein, Sabrina Carpenter, Freiwild, Descendents. Und da zeigte sich wieder: Hier sind Menschen an einem Ort versammelt, die sich sonst allenfalls im Nahverkehr über den Weg laufen würden, aber vermutlich nicht bei Konzerten.

Und dann dachte ich wieder: Wir brauchen mehr solche Ereignisse, die die Menschen aus ihren bubbles und ihren Social-Media-Timelines rausholen in die Wirklichkeit, wo sie plötzlich Gemeinsamkeiten erkennen, die über falsch abgestellte E-Scooter und die Inflation am Imbissstand hinausgehen.

Dazu passt, dass sich die Verhüllung des Berliner Reichstagsgebäudes durch das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude in den vergangenen Wochen zum 30. Mal jährte und dieses Jubiläum mit einer temporären Lichtinstallation (Abre numa nova janela) am selben Ort begangen wurde.

Ich hatte damals das große Glück, als Elfjähriger am Tag des DFB-Pokalfinals den Verhüllten Reichstag aus nächster Nähe zu betrachten und ich erinnere mich noch, dass ich schon als Kind ahnte, hier Teil von etwas ganz besonderem zu sein. Das ist jüngeren Menschen nämlich gar nicht so richtig zu vermitteln, was da los war: Eine Art „Sommermärchen“, elf Jahre vor der Fußball-WM (die Nachgeborenen auch nicht mehr zu erklären ist). Deutschland bräuchte viel mehr solcher Projekte, die nicht „Sinn machen“ und sich „nicht rechnen“, um hervorzuholen, dass die Menschen hier eigentlich latent begeisterungsfähig und locker sind. 2

Vielleicht sollte sich Deutschland wirklich für die Olympischen Sommerspiele 2036 bewerben. Ich muss Nils Minkmar (Abre numa nova janela) mal fragen, wie sich die Spiele von Paris auf das französische Gemüt ausgewirkt haben, stünde aber jederzeit für das Kreativ-Team der Eröffnungs- und Schlussfeiern zur Verfügung.

Was hast Du veröffentlicht?

Für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (Abre numa nova janela) hab ich über das neue HAIM-Album geschrieben und die Online-Redaktion hat „Ein Lob der Affäre ohne Commitment“ über meinen Text gepackt. Naja.

Fürs Blog hab ich wieder 5 Songs zusammengestellt, die Ihr diesen (im Sinne von: letzten) Monat gehört haben solltet:

https://www.youtube.com/watch?v=1P7mFR5EwI8 (Abre numa nova janela)

Diese und noch mehr Songs gibt's im Coffee And TV-Mixtape auf Spotify (Abre numa nova janela) und im Blog (Abre numa nova janela).

Was hast Du gehört?

Mein großer musikalischer Held Ben Folds hat am vergangenen Freitag ganz überraschend ein Livealbum mit Orchester gedroppt: „Live With The National Symphony Orchestra“ (Apple Music (Abre numa nova janela), Spotify (Abre numa nova janela), Amazon Music (Abre numa nova janela), Tidal (Abre numa nova janela), YouTube Music (Abre numa nova janela))

Es ist natürlich ein musikalisch sehr schönes Livealbum geworden (sein erstes, auf dem ausschließlich Songs seiner Soloalben enthalten sind), aber die eigentliche Geschichte ist, dass er es mit dem National Symphony Orchestra im Kennedy Center aufgenommen hat, wo er acht Jahre als Artistic Advisor fungiert hatte, ehe er nach Donald Trumps Kahlschlag (Abre numa nova janela) am Kennedy Center zurückgetreten ist. Die Albumveröffentlichung (am Independence Day!) war entsprechend begleitet von einer (Abre numa nova janela) großen (Abre numa nova janela) Pressekampagne (Abre numa nova janela), in der sich Folds gegen Kürzungen und Einschränkungen im Kulturbetrieb stark macht.

Was hast Du gesehen?

Es ist Juli, also natürlich: Die Tour de France. Und die Spiele der Fußball-EM der Frauen. (Kurzer Wutanfall: Während am Wochenende die Spiele der Fußball-EM liefen, zeigten die Sportbars im Bochumer Bermuda3eck das freie Training der Formel 1 in Silverstone, die Snooker Championship League, die Wiederholung eines Männer-Fußballspiels und einen Bildschirmschoner. Gnarf.)

Was hast Du zum ersten Mal gemacht?

Mit meinem Sohn „Star Wars“ geguckt. Die Macht war mit uns.

Was hast Du gelernt?

Bis ins Jahr 2006 wurde ein Taxi rechtlich immer noch als sogenannte Kraftdroschke eingeordnet, wie in den Anfangstagen der gewerblichen Personenbeförderung durch Motorkraft. (Quelle: Wikipedia (Abre numa nova janela))

Was hat Dir Freude bereitet?

Das Wissen, dass Melissa Etheridge gestern in Dinslaken „Like The Way I Do“ gespielt hat, und Hunderte Menschen, die dieses Lied im Laufe der Jahrzehnte im Jägerhof mitgegrölt haben, im Publikum standen. (Ich nicht.)

Und jetzt: Musik!

https://www.youtube.com/watch?v=TDe1DqxwJoc (Abre numa nova janela)

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Habt ein schönes Wochenende und schöne Sommerferien!

Always love, Luki

  1. Bei Fußballspielen ist es ja oft genug Wut auf den Gegner, den Schiedsrichter oder die eigene Mannschaft, von daher: gerne mehr „Whatever“ und weniger „Wanker!“

  2. Oder, wie Westbam in der ARD-Doku „Loveparade - Als die Liebe tanzen lernte“ (Abre numa nova janela) über die Techno-Parade sagt: „Dieses Land hatte plötzlich irgendwas, was für die Jugend der Welt das Sexieste und Geilste und Tollste war. Jeder hatte davon gehört, jeder wollte da hin, jeder fand es das Coolste, was es gab.“

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