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„Mein Schatz“: Besitz und Eigentum im Zeitalter der Grönlandisierung

 

Weltweit besitzen viereinhalb bis fünf Milliarden Menschen ein Smartphone. Ähnlich viele Menschen, schätzungsweise vier Milliarden, besitzen eine Wohnung oder ein Haus. Dünner wird die Luft bei Privatflugzeugen. Es gibt knapp über 22.000 davon auf der Welt, davon eine dreistellige Zahl in Deutschland. Unser Kanzler, Friedrich „Arbeitet doch mal alle ein bisschen mehr (Abre numa nova janela)“ Merz, gehört zu den 0,0003% der Weltbevölkerung.

Doch selbst, wer viel besitzt, kann unter dem leiden, was er nicht besitzt. Donald Trump zum Beispiel. Der Milliardär und US-Präsident hat fast alles, besitzt allerdings vor allem eines nicht: Grönland (Abre numa nova janela). Das schmerzt ihn nicht nur, er wütet: „Gebt mir Grönland, oder ich werde es mir nehmen!“. Dass Kanada (Abre numa nova janela) kein Teil der USA ist, bewegt ihn ebenso. Putin wiederum will die Ukraine (Abre numa nova janela), unbedingt. Er opfert dafür seit Jahren Ruf, Wirtschaft, Menschenleben.

Wir erleben momentan, wie infantil und irrational der moderne Besitztrieb geworden ist. Geopolitisch gesehen, aber auch im Zivilen. Ein neues Zeitalter des Habenwollens ist angebrochen.

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