Eine lose Sammlung guter Orte in Athen. Unvollständig und subjektiv. Die Links führen zu Google Maps; alle Orte gibt’s auch auf dieser Karte (Abre numa nova janela).

Wer im Zentrum von Athen übernachten möchte, geht ins Mona (Abre numa nova janela). Vom Dach der ehemaligen Textilfabrik mitten in Monastiraki schaut man auf die Akropolis. Morgens tönt die Stadt durch die offenen Fenster ins Zimmer. Wer mehr Ruhe sucht, ist im Schwesterhotel Shila (Abre numa nova janela) in Kolonaki besser aufgehoben.
Guten Kaffee gibt es bei Myller (Abre numa nova janela) am Plateia Agion Avargiron. Für ein Frühstück mit Substanz oder ein grosses Sandwich zum Teilen geht man ins Joshua Tree (Abre numa nova janela) Café in Pangrati. Von hier lohnt sich ein Abstecher zum Ersten Athener Friedhof (Abre numa nova janela) mit seinen imposanten Gräbern und schlummernden Katzen. Feines Brot und Gebäck findet man bei Kora (Abre numa nova janela) in Kolonaki. Sitzplätze gibt es nur draussen, und die sind rar – also am besten nachmittags kommen und frisch gestärkt direkt weiter auf ein eiskaltes Bier ins Dexameni (Abre numa nova janela).

Natürlich muss man in Athen auch alte Steine anschauen. Die Akropolis (Abre numa nova janela) ist eindrücklich, zusätzlichen Kontext gibt es im dazugehörigen Museum (Abre numa nova janela). Am Fuss des Hügels liegt die Agora (Abre numa nova janela) mit dem gut erhaltenen Tempel des Hephaistos und der in den 1950ern wiedererrichteten Stoa des Attalos.
Wenn die Sonne untergeht, sieht man auf dem Lofos Areopagus (Abre numa nova janela) vor allem zum Selfie erhobene Telefone – schöner ist der Blick vom Lofos Filopappou (Abre numa nova janela): rechts die Akropolis im letzten Licht, links die im Meer verschwindende Sonne. Mehr Distanz zum Ganzen bekommt man auf dem Lofos Strefi (Abre numa nova janela) in Exarchia. Von hier liegt der Akropolishügel mitten in einem weissen Häusermeer, das bis zum Horizont reicht.

Nichts für schwache Herzen, aber einen Besuch wert, ist der Varvakios Markt (Abre numa nova janela), der zentrale Markt von Athen, mit seinen unzähligen Ständen für Fisch und Fleisch. In den Strassen drumherum findet man viele Läden für Haushaltswaren und Küchenzubehör, perfekt für das ein oder andere praktikable Souvenir.
Wem der Marktbesuch nicht auf den Magen geschlagen hat, geht ins Diporto (Abre numa nova janela). Einst ein Lokal für Marktarbeiter, kehren hier heute mehrheitlich Tourist:innen ein, der Besuch im Kellergewölbe eines windschiefen Hauses lohnt sich trotzdem. Nach einer Speisekarte sucht man jedoch vergeblich – gegessen wird, was auf den Tisch kommt.

Auch das Seychelles (Abre numa nova janela) ist in Athen so etwas wie ein offenes Geheimnis – fast jede, die dort war, schwärmt von den Gerichten und der charmanten Atmosphäre. Wer kann, kommt in grösserer Runde und bestellt einfach einmal alles zum Teilen.
In Athen isst man auch ausgezeichnet japanisch, dafür sorgen Ekiben (Abre numa nova janela) und Birdman (Abre numa nova janela). Naturwein-Anhänger kommen in der Stadt ebenfalls auf ihre Kosten: im Materia Prima (Abre numa nova janela) zu saisonaler Küche oder bei Fysika (Abre numa nova janela) zur Pizza von nebenan. Auf ein letztes Glas geht’s ins Heteroclito (Abre numa nova janela).
Die Quartiere von Athen lassen sich hervorragend zu Fuss erkunden. Wo das besonders gut geht, habe ich vor einiger Zeit für das Magazin der NZZ am Sonntag aufgeschrieben: Zum Artikel. (Abre numa nova janela)