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Schreiben und Leben

»Wir würden bei der Lesung gerne über dein Schreiben reden. Also: Wie arbeitest du, wie sieht dein Prozess aus. Wie man über das eigene Leben schreibt. Sich selbst kuratiert« sagt Nat Abhyankar, die meine Lesung in Hamburg am nächsten Dienstag moderiert.

Ich bin total glücklich, dass sie übers Schreiben reden will. Denn ich LIEBE es, übers Schreiben zu reden. 

Die Lesung ist am Dienstag, 29.04. um 19:30 in Hamburg in der Cantina fux+ganz (Abre numa nova janela). Kommt vorbei, es gibt noch Tickets!

Ich will auch immer wissen, wie andere Leute schreiben. Ich kann gar nicht genug bekommen davon, dass mir Leute erzählen, ob sie mit der Hand oder am Laptop schreiben, ob sie morgens oder abends schreiben, ob sie besser schreiben können, wenn sie glücklich oder unglücklich sind. Manchmal denke ich, kreatives Schreiben sei ein Special Interest, wie Golf, oder Makramee, oder die Oper. Eine Nische, nicht universell.

Aber dann merke ich doch immer wieder: Normale Leute interessiert das auch. Sie wollen wissen, wie Schreibende schreiben. Und ich glaube, ich habe verstanden, warum das so ist:

Tópico Arbeit

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