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5 Prinzipien nach denen ich als Autorin arbeite (und lebe)

Das Bild zeigt die Überschrift "5 Prinzipien nach denen ich als Autorin arbeite (und lebe)" sowie ein Foto der Autorin Phillippa Penn.
Foto: Anna Karch @annaslieblingsbilder

Im Laufe der Zeit habe ich fünf Prinzipien für mich entdeckt, die nicht nur mein Schreiben, sondern auch mein Leben prägen. Sie helfen mir, klare Grenzen zu setzen, authentische Geschichten zu erzählen und mit mehr Leichtigkeit und Zufriedenheit durchs Leben zu gehen. In diesem Beitrag teile ich diese Grundsätze mit dir!

Vielleicht findest auch du darin ja Inspiration für dich und deine kreativen Schreibprojekte?

#1 Nein ist manchmal das wichtigste Wort.

In Geschichten leitet ein Nein gerne mal einen Konflikt oder eine Wendung ein. Das sorgt für Spannung und macht die Story interessanter.

Im echten Leben setzt man mit einem Nein Grenzen. Ein Nein zu anderen kann oft ein Ja zu sich selbst sein (und das ist die wichtigste Lektion für alle People Pleaser).

#2 Jede*r hat eine Backstory.

Alle meine Figuren haben eine Vorgeschichte, die sie geprägt hat. Auch wenn sie nicht real sind: Sie haben ihre ganz eigenen Facetten, Erinnerungen und Geheimnisse, die ihr Handeln mitbestimmen.

Echte Menschen haben schon so viel durchlebt - und nichts davon steht ihnen auf die Stirn geschrieben. Ich erinnere mich selbst ganz oft daran, dass ich den meisten Leuten nur in einem Kapitel ihrer Geschichte begegne.

#3 Show, don't tell.

In vielen Fällen verbessert es die Dynamik einer Erzählung, wenn man Dinge nicht vorinterpretiert, sondern stattdessen zeigt, was gerade geschieht, und es so erlebbar macht.

Im Leben muss man manchmal handeln, anstatt nur lange darüber zu reden. Schlicht tun, was man zugesagt hat. Verantwortung übernehmen. Seinen Kram endlich erledigen. Den Sprung wagen. Einfach mal machen!

#4 Eine leere Seite kann man nicht überarbeiten.

Aus einem Text, kann immer ein besserer Text werden. Wenn es aber nichts gibt, was man überarbeiten könnte, kann man sich auch nie verbessern. Beim Schreiben empfiehlt es sich also manchmal einfach loszulegen (anstatt auf Perfektion zu hoffen) und später zu optimieren.

Ein Mensch, der keine Kraft hat, ist wie eine leere Seite. Man muss ihn erst einmal füllen: Mit Erholung, Nahrung und Zuwendung. Erst dann kann er wieder etwas leisten und kreativ sein.

#5 Ein Happy For Now ist genauso gut wie ein Happy End.

Eine Liebesgeschichte kann auch einfach mit einem Kuss oder einer Entscheidung füreinander enden. Es braucht nicht immer die perfekte Traumhochzeit oder die große, romantische Geste für ein gefühlvolles, zufriedenstellendes Ende.

Wir Menschen streben immer nach dem "next big thing". Wir haben eine große Sehnsucht nach dem vollkommenen Glück. Ich glaube aber, dass diese Vollkommenheit ein Mythos ist und dass man Zufriedenheit und Freude im Hier und Jetzt finden muss.

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