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Das Hörnchen

Das Hörnchen verbinden viele Menschen mit Kindheitserinnerungen. Es sieht verführerisch aus, ähnelt einem glücksbringenden Hufeisen. Es lässt sich bestens abbeißen oder stückweise auseinanderreißen. Das Hörnchen spricht viele Sinne an. Sein wattiges Inneres, seine dünne Kruste, der Kontrast zwischen brauner Hülle und hellerem Ausbund, seine schlanke Form. All das sind Merkmale, die in dieser Kombination nur beim Hörnchen zu finden sind.

Grund genug also, der Herstellung von Hörnchen auf den Grund zu gehen. Dazu zitiere ich im Folgenden eine Abhandlung über das Hörnchen aus dem Jahre 1951 [1], die auf die Teigeigenschaften und Verarbeitungsmöglichkeiten, auf das Formen und Backen eingeht. Mit dabei sind auch drei einfache Rezepturen in direkter Führung, die Anregung geben können, sich einmal selbst am Hörnchenbacken zu versuchen.

Ich habe diese Rezepturen außerdem neu interpretiert und mit deutlich weniger Hefe, mit Vorteig und Mehlkochstück ausgestattet. Herausgekommen sind wunderbare Hörnchenrezepturen.

Abb. 1: Das Hörnchen [1]
Abb. 1: Das Hörnchen [1]
Tópico Fachwissen Brot

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