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Das Teigkneten vor 200 Jahren

Im Jahre 1824 erschien als 7. Band der Bücherreihe „Neuer Schauplatz der Künste und Handwerke. Mit Berücksichtigung der neuesten Erfindungen“ ein Buch von E. G. Woltersdorf über “Das Ganze der Brot-, Semmel-, Kuchen- und Pfefferkuchenbäkkerei”. Diese Buchreihe fasste den damaligen Kenntnisstand unzähliger Handwerke zusammen, so auch den des Brotbackens.

Ich werde in loser Folge Einblicke in diese Erkenntnisse von vor rund 200 Jahren geben. Nach dem Sauerteig und der Hefe wird es in diesem Beitrag um das Kneten des Teiges gehen.

Vor 200 Jahren gab es den Großteil der technischen Ausstattung heutiger Backstuben und Hausküchen nicht. Es war Hand- und Fußarbeit angesagt. Auch die recht genaue Steuerung von Temperaturen, das genaue Einwiegen von Zutaten oder eine mit heute vergleichbare Mehlqualität lagen noch in weiter Ferne.

Werfen wir also einen Blick in die Backstuben und Küchen des beginnenden 19. Jahrhunderts. Wir werden einiges über Backtröge lernen, aber auch über die Technik des händischen Teigknetens und erste Knetmaschinen. Eine spannende Reise in eine Zeit, in der Brotbacken noch ganz andere Mühen machte…

Das Buch von Woltersdorf fast den Stand der Bäckerei-Kenntnisse von vor 200 Jahren zusammen (Scan aus Archiv von L. Geißler).
Das Buch von Woltersdorf fast den Stand der Bäckerei-Kenntnisse von vor 200 Jahren zusammen (Scan aus Archiv von L. Geißler).
Tópico Historisches

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