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Poem: The Essence of All

Deutsche Fassung: s. unten

von Ram das

Krishna’s name is the fruit of the Vedas’ tree, 
Sweeter than sweet, the purest glee. 
Yet though it holds the promise divine, 
Sri Radhika’s glory says: »You are mine.« 

Oh Radhe, when Subal gives Krishna the wreath, 
His heart trembles, tears flow beneath. 
Oh beautiful lady, your passion prevails— 
You awaken his love, where devotion sails. 

Day and night, he cries: »Nandini!«
Lost in confusion, no words set free. 
Thousands of Gopis give guarantee, 
Yet he hears nothing, ignores their plea. 

His voice falters—only »Ra« escapes, 
Ecstasy seizes and love reshapes. 
The »dha« is lost, too much to say, 
He rolls on the ground in disarray. 

Ram Das goes to Radha to make it right, 
To soothe Krishna’s heart and end his plight. 
»He feels so lonely, lost in pain, 
Only your mercy can make him whole again.« 

Oh Kalyani, lady of blissful grace, 
When will your anklets’ nectar trace 
Like ocean waves of morning dew 
Revive my soul and make it new? 

Still angry with Krishna, your stubborn fire, 
For he was with another in desire. 
Relent, forgive him, end this ache— 
He’s but a shadow, a soul to break. 

He needs your love, your laugh, your light, 
All beings weep, exposed in plight. 
We all await your union's flame— 
We all desire that lust proclaim. 

This is the greatest, essence of living— 
You are the Rasa, both taking and giving. 
It intoxicates senses, reveals what is true, 
Unfolding all wisdom completely anew. 

Never again shall we lose that bliss— 
Radha grants Krishna endless delight, 
Yet she, for the world, is the masterpiece bright. 
She gives us the taste that our hearts enthrall— 
The essence of all is Prema—Love’s call. 
It sustains our life, refines our soul, 
And makes our hearts forever whole. 

Inspired by Vilapa Kusumanjali, verse 12, pp. 48-49
Comments by Ananta das Bababji

Die Essenz von allem

Krishnas Name ist die Frucht aller Veden.
Süßer als süß und glücklicher als jeden.
Doch er mag noch so glücksverheißend sein,
Sri Radhikas Glorie sagt: »Du bist mein.«

Oh Radhe, wenn Subal Krishna die Girlande gibt,
Erzittert sein Herz, seine Tränen fließen.
Oh wunderschöne Frau, deine Leidenschaft siegt.
Du erweckst seine Liebe, er will sich ergießen.

Tag und Nacht, ruft er: »Nandini!«
Er ist verwirrt, weiß sonst nichts zu sagen.
Tausende Gopis geben ihm Garantie,
Doch er hört’s nicht, ignoriert ihre Klagen.

Seine Stimme stockt, nur »Ra« kann er nennen
Die Erregung und Ekstase ist sonst zu groß.
Das »dha« muss er lassen, nicht sagen können.
Er rollt auf dem Boden. Er zittert im Schoß.

Rami geht zu Radha, um ihr zu berichten.
Die Situation Krishnas ergeben zu schlichten.
»Er fühlt sich so traurig, so allein.
Nur deine Gnade kann sein Heilmittel sein.«

Oh Kalyani, glücksverheißende Frau,
Wann werden die Fußglöckchen dein
Wie ein Ozean des Nektars, wie Morgentau
Meine Taubheit vertreiben, du mein Sonnenschein?

Jetzt bist du noch wütend auf Krishna,
Weil er bei einer anderen war.
Gib auf deine Sturheit, nimm ihn an.
Er ist nur noch ein Schatten, ein halber Mann.

Er braucht deine Liebe, dein Lachen, deine Größe.
Alle Wesen weinen, zeigen ihre Blöße.
Wir alle warten, dass ihr euch vereint.
Wir alle wollen, dass Wollust erscheint.

Das ist das Größte, die Essenz im Leben.
Rasa bist du Krishna, wie Radha soeben.
Es berauscht unsere Sinne.
Offenbart alles Wissen.
Der Wahrheit wird inne.
Nie wieder vermissen.

Radha gibt Krishna endloses Glück.
Doch ist sie für die ganze Welt
Das transzendentale Meisterstück.
Gibt uns das, was uns gefällt.
Die Essenz von allem ist Prema, Liebe.
Sie erhält unser Leben, veredelt unsere Triebe.

Inspiriert von Vilapa Kusumanjali, Vers 12, S. 48-49
Kommentare von Ananta das Bababji

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