Hallo liebe Politikfans, hier ist das Neuste von Rathuus:
Armee: Thomas Süssli zeichnete in Kloten ein düsteres Szenario. (Abre numa nova janela) Armeechef Süssli und Divisionär Willy Brülisauer sprachen über das aggressive Russland, das Wiedererwachen der Nato und über den Kampfjet F-35A.
Lebensfragen: Bundeskanzler Friedrich Merz, Regierungsrat Ernst Stocker und Schriftsteller Martin Suter haben laut dieser Glosse in Langform eines gemeinsam: Sie sind extrem fleissig. (Abre numa nova janela)
Motorsport: Ja, das ist selbst im links-grünen Zürich noch möglich: Einmal im Jahr wird die Offene Rennbahn Oerlikon zu einer Motoren-Arena. Ein Eldorado für Menschen mit Benzin im Blut. (Abre numa nova janela)
Nun wollen wir vertiefter über unser aktuelles Hauptthema sprechen.
Die Frage nach der Sicherheitslage
Diese Woche ist auf Rathuus ein Artikel von Lorenz Steinmann erschienen (Abre numa nova janela), der sich mit einem Thema beschäftigt, vor dem einige Menschen lieber die Augen verschliessen. Seit nämlich in Europa ein Krieg tobt, in dem die Atommacht Russland als Aggressor auftritt, erhält die Schweizer Armee wieder etwas mehr Beachtung. Langsam fällt den Hintersten und Letzten auf, dass unsere Armee in Sachen Ausrüstung sicher noch lange nicht als beste Armee der Welt (Abre numa nova janela) bezeichnet werden kann. Allem Effort von alt Bundesrat Ueli Maurer (SVP) und seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern zum Trotz.
Lorenz war also an einer Veranstaltung in Kloten, genauer in der Kaserne, und hat zugehört, als Regierungsrat Mario Fehr (parteilos) die Grussworte überbrachte und Armeechef Thomas Süssli sowie Divisionär Willy Brülisauer über die Sicherheitslage in Europa und auf der Welt sprachen.
Ausserdem erzählte der Korpskommandant und ehemalige Banker, welche Partei in Sachen Armee welche Wünsche hat. Nur so viel: „Manchmal habe ich Angst, dass etwas passieren muss, bis es in der Politik Klick macht”, sagte Süssli. Klingt nicht unbedingt beruhigend.
Thema war zudem die Beschaffungsposse um den neuen Kampfjet F-35A, den man laut Süssli dringend braucht. Wie es sich gehört, verweisen wir im Artikel dazu auf ein Interview mit SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf, das Lorenz für eine andere Zeitung geführt hat. So viel Ausgewogenheit muss sein.
Der Text erinnert von der Länge her an unsere Kolleginnen und Kollegen von der “Republik”. Aber lasst euch nicht davon abschrecken: Die Lektüre lohnt sich. Und wem der Artikel zum Lesen zu lang ist, der kann ihn auch hören. Das geht übrigens mit fast all unseren Texten. Hier geht es direkt zum Artikel. (Abre numa nova janela)
Wir wünschen viel Spass beim Lesen (oder eben beim Hören).
Lorenz Steinmann und Pascal Turin
PS: Heute nehmen wir eine neue Podcast-Folge auf. Der regnerische Sonntag kann also kommen!