Saltar para o conteúdo principal

Ein Marketing-Instrument, was lange währt

Wir posten regelmäßig in Social Media. Vielleicht nehmen wir auch noch Videos auf und veröffentlichen diese. Oder wir schalten Anzeigen auf Facebook, LinkedIn oder Instagram, um auf uns und unsere Angebote aufmerksam zu machen.

Das ist alles schön und gut. Aber all diese Marketing-Instrumente haben einen großen Nachteil: Sie sind zu wenig nachhaltig.

Ein Post in einem sozialen Netzwerk verschwindet nach ein paar Tagen völlig, wenn wir viel posten. Er rutscht dann immer weiter nach unten in der Timeline und wird in der Regel auch nicht mehr ausgespielt, das heißt, er wird deinen Followern nicht mehr explizit gezeigt.

Mit Videos ist es ein wenig besser, da sie z. B. bei YouTube auch noch Jahre nach der Veröffentlichung gefunden werden können. Sie werden aber meistens auch nicht mehr vorgeschlagen, wenn sie zu alt sind. Es sei denn, du hast sie gut mit Schlagworten versehen, nach denen viele Menschen in deinem Fachgebiet suchen.

Was kannst du also tun, um mit möglichst wenig Aufwand Werbung für dich zu machen? In diesem Artikel schlage ich dir drei Möglichkeiten vor. Natürlich kommt es darauf an, was für eine Persönlichkeit du bist, welche Möglichkeit du wählst. Oft ist auch eine Mischung gut.

Diesen Artikel mache ich für alle frei sichtbar. Wenn du auch alle anderen mehr als 70 Artikel zu spannenden Themen über das Schreiben fürs Business oder für deine persönliche Entfaltung lesen möchtest, dann werde jetzt Mitglied. Für 5 im Monat (60 € im Jahr) bist du dabei!

Ich danke dir!

Erstens: Dein Blog, deine Zentralsonne

Seit 2008 schreibe ich auf unterschiedlichen Blogs. Damals schrieb ich einen Blog auf Wordpress.com (Abre numa nova janela), der „Herzensweisheit“ hieß. Es war ein Schreiben aus Spaß an der Freude. Ich schrieb Geschichten auf, die mir im täglichen Leben passiert sind.

Später hatte ich dann meinen ersten selbst gehosteten Blog, der in meine Internet-Seite integriert war. Es gab nicht mehr so viele Geschichten, sondern auch Artikel über die Themen Marketing und Bücher schreiben.

Einer der am meisten aufgerufenen Artikel ist jedoch „Carpe diem“. Ich schrieb darüber, was dieses lateinische Sprichwort für mich bedeutet. Ein Artikel aus dem Jahr 2011! Ein Post aus einem sozialen Netzwerk von 2011 wäre schon gar nicht mehr auffindbar.

Den Link zum Blogartikel kannst du in Social Media oder deinem Newsletter teilen. Mach doch mal ein Brainstorming, über welche Themen du einen Artikel schreiben könntest.

Der Vorteil eines Blogs ist, dass deine Artikel auch noch nach Jahren abgerufen werden können, solange die Internet-Seite besteht. Über deinen Blog kannst du selbst bestimmen. Er macht dich unabhängig von Social Media. Sollte es die sozialen Netzwerke mal nicht mehr geben, hast du immer noch deinen Blog.

Zweitens: Dein eigener Podcast

Ein Podcast ist ein Medium, was nicht jeder hat. Auch hier können deine Folgen noch Wochen und Monate nach dem Hochladen über Plattformen wie Apple Podcasts oder Spotify abgerufen werden.

Wichtig ist hier eine gute Planung, dass du erstmal genau dein Kernthema kennst und schon Folgen vorplanst und erstellst, bevor du beginnst. So hast du gleich für einen regelmäßigen Upload einen Vorrat. Erstellen und schneiden kannst du deine Podcast-Folgen mit dem kostenfreien Tool Audacity (Abre numa nova janela).

Du kannst Solofolgen machen und z. B. als Grundlage deine Blogartikel nehmen. Oder du interviewst andere interessante Menschen, die zu deinem Thema passen. Diese empfehlen dann deinen Podcast weiter. Das ist auch eine schöne Möglichkeit, an Reichweite zu gewinnen.

Vorteil: Ein Podcast ist super, wenn du gerne sprichst, aber dich vielleicht nicht vor der Kamera zeigen willst. Du kannst dir dadurch super Sichtbarkeit aufbauen. Wenn du mit einem Podcast starten willst, kann ich dir Gordon Schönwälder von den Podcast-Helden (Abre numa nova janela) empfehlen (kein Affiliate-Link).

Nachteil: Ein Podcast macht am Anfang viel Arbeit, bis er eingerichtet ist. Du brauchst einen Podcast-Hoster, der deine Podcast-Folgen auf den großen Plattformen einstellt. Aber wenn du das einmal eingerichtet hast, kannst du immer wieder deine Folgen hochladen.

Drittens: Dein Ratgeber-Buch

Auch heute noch gilt jemand, der ein Buch geschrieben hat, eher als Experte als jemand, der kein Buch geschrieben hat. Früher musstest du unbedingt einen Verlag haben, der dein Buch herausgeben wollte.

Heutzutage kannst du dein Buch auch sehr gut im Selfpublishing veröffentlichen und bist nicht mehr unbedingt auf einen Verlag angewiesen. Es gibt gute Dienstleister, die dir die Arbeit abnehmen, je nachdem, was du dort buchst, wie z. B. BoD (Abre numa nova janela), tredition (Abre numa nova janela) oder epubli (Abre numa nova janela).

Ein Ratgeber-Buch muss nicht unbedingt 300 Seiten dick sein. Du kannst klein anfangen und z. B. ein Taschenbuch mit 80 Seiten Länge schreiben und außerdem noch ein E-Book anbieten.

Der Vorteil eines Buches ist, dass es – zumindest im Selfpublishing – solange erhältlich ist, wie du es möchtest. Es kann auch noch nach Jahren gekauft werden. Und du verdienst sogar noch ein passives Einkommen mit deinem Buch. Denn wenn es einmal geschrieben ist, dann existiert es und wird gekauft, vorausgesetzt, du machst ein gutes Marketing.

Manchmal kann man auch vorhandene Blogartikel modifizieren und als Buch herausgeben.

Wenn du Fragen hast zum Thema „Buch schreiben und veröffentlichen“, dann melde dich gerne bei mir zu einem kostenfreien, unverbindlichen Strategiegespräch.

Fazit:

Falls du noch keines von diesen drei nachhaltigen und sanften Marketingmöglichkeiten hast, solltest du überlegen, womit du beginnst. Was liegt dir mehr? Erzählst du lieber? Oder schreibst du lieber?

Dann beginne einfach und lass es langsam angehen. Finde dein Kernthema und überlege dir ein paar Unterthemen, über die du schreiben möchtest. Du kannst Artikel für einen Blog genauso vorbereiten. In WordPress, dem am meisten genutzten Content-Management-System für Blogs, kannst du Artikel vorab schreiben und das Veröffentlichungsdatum festlegen.

Falls du dich für ein Buch entscheidest, beginne mit dem Kernthema und dem roten Faden. Aufnahmen für einen Podcast kannst du vorab auf Vorrat fertigstellen, sodass du für einige Zeit Content hast, der dich sichtbar macht.

Also: Fang einfach an und gehe den ersten Schritt. Viel Erfolg wünsche ich dir.

© 2025 Schreiben mit Herz & Seele – Anne-Kerstin Busch

Tópico Schreiben & Business