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StreetLetter #25: Fotos kann man immer machen (auch bei Regen)

Ächz, warum geht gerade alles so schnell? Gerade war doch erst Meet & Street, nun ist das auch schon wieder einen Monat her. Schön war’s, verregnet war’s, und am Ende gab es vor allem reichlich Gelegenheit, den Blitz auszupacken. Das ist jedenfalls meine Methode, mir ein Wetter schönzureden, bei dem ich eigentlich komplett keine Lust habe. Ich will goldene Sonne, ich will tiefe Schatten, aber oft genug paßt das leider gar nicht zu den Zeiten und Gelegenheiten, zu denen ich mal ein paar Stunden abknapsen kann. Oder in Dresden bin.

Weil aber alles so nett und gut organisiert war vom Dresdner Kollektiv (Abre numa nova janela) und wir eine gemütliche große Halle hatten, war es dann aber auch egal. Ich spazierte in der Altstadt rum, hatte meinen Spaß auch so, traf dann auf ein Grüppchen, das mit Siegfried Hansen (Abre numa nova janela) unterwegs war, und dann hatten wir unseren Spaß nochmal gemeinsam.

Es wurde dann alles nicht besser. Ich habe Urlaubsvertretungen geschoben und für meinen eigenen Urlaub vorgearbeitet, und eigentlich warte ich nur darauf, daß die Ferien endlich rum sind und ich meine Ruhe haben kann, weil die Leute mit Kindern alle wieder da sind. Zwischendurch war ich noch in Oberhessen in einem winzigen Dorf zum Schreiben, aber auch da war ich wild entschlossen, die Kamera mitzunehmen. Street im Dorf, wo es drei Straßen gibt und 300 Feldwege, na hurra.

Zum Glück gab es für mich Wildentschlossene einen Wildpark und es hat mal einen Tag nicht geregnet, also hin. Und wenn im Dorf keine Leute rumlaufen, dann nimmt man eben Ziegen und zahmes Muffelwild.

Ja, manchmal kann man sich seine Protagonisten halt nicht aussuchen.

Sehr oft höre ich, man soll die Kamera auch im Alltag immer dabei haben. Aber irgendwie funktioniert das für mich überhaupt nicht. Im Alltag bin ich mit Alltagsdingen beschäftigt, mit Einkaufen, dann hab ich alle Hände voll, oder mit Arbeit, dann hab ich den Kopf voll. Oder ich habe Termine und muß wo hin. Keine Ahnung, wie andere Leute durch den Alltag schlingern, ich bin immer abgelenkt, und fotografieren will ich nicht nebenher irgendwie multitasken. Das mach ich ganz gerne mit ganzer Aufmerksamkeit, denn ich mach es ja auch gern. Aber vielleicht gelingt es Euch ja, dann beneide ich Euch darum.

Kurz: Es war eine anstrengende, fotografisch dürftige Zeit, aber ich habe mich redlich bemüht. Es wird auch wieder besser.

In eigener Sache:

Für meinen Museumsuferfest-Workshop am 30./31. August ist ein Platz freigeworden. Hier steht mehr dazu. (Abre numa nova janela) Wer mag, schreibt mich gern an (Abre numa nova janela)!

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Die guten Bilder

marcoonstreet (Abre numa nova janela)

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samuel.ioannidis (Abre numa nova janela)

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(Dieses schöne Bild von Samu hab ich beim Meet&Street als Print gekauft!)

dresden_streets (Abre numa nova janela)

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(Und dieses sehr gute Melonenbild von Tobi auch.)

joschkostreetphoto (Abre numa nova janela)

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eigen.seherin (Abre numa nova janela)

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