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Hi,
zum Einstieg wollen wir dir heute eine Kampagne vorstellen, die gerade läuft: In den Socials besetzen seit Wochen Aktivist:innen Kanäle mit allen möglichen Kombinationen aus Städten, Regionen und den Worten “Generation” und “Deutschland” - mittlerweile sollen das schon über 1.000 Accounts sein (Abre numa nova janela).

Die Idee ist, der geplanten AfD-Nachwuchsorganisation, die voraussichtlich “Generation Deutschland” heißen wird (beim Markenamt (Abre numa nova janela) gibt es eine entsprechende Anmeldung inklusive Logo), alle passenden Account-Namen wegzunehmen. Deren Gründung ist wohl für Ende November geplant.
Die Kampagne soll der Generation Deutschland dort Steine in den Weg legen, wo sie vor allem aktiv sein dürfte: online.
Darauf deuten erste Recherchen hin: Zum Gründungstreffen in Gießen sind neben neurechten Medien wie “Sezession” und Organisationen wie “Ein Prozent” auch extrem rechte Influencer:innen (Abre numa nova janela) geladen.
So, jetzt aber rein in die heutige Ausgabe, falls du es nicht schon getan hast: Folg’ uns auf LinkedIn (Marias Kanal (Abre numa nova janela)), Instagram (Abre numa nova janela) und Bluesky (Abre numa nova janela) rein.
Bleib achtsam und alles Gute,

Um was gehts?
“Der Krieg gegen die ethnisch deutsche Bevölkerung ist in vollem Gange, sei es durch zahllose Terroranschläge und Messerattacken oder durch einen Geburten-Dschihad. […].”
Das sagte Martin Sichert, MdB der AfD, kürzlich im Bundestag [1].
Er bediente damit eine zentrale extrem rechte Erzählung: die vom (drohenden) Untergang. Sie zeigt sich in unterschiedlichen Gewändern, stets angepasst an aktuelle Anlässe. Um einen Eindruck davon zu vermitteln, haben wir auf die Schnelle die Plenarprotokolle nach einigen Begriffen durchsucht. Eine Auswahl:
Tino Chrupalla, AfD-Chef: “Mit der sogenannten Klimaneutralität meinen Sie eigentlich Deindustrialisierung und Wohlstandsverlust für die breite Bevölkerung.” [2]
Markus Frohnmaier, MdB: “Die Auswirkungen dieser staatlich organisierten Massenmigration bekommen unsere Bürger immer häufiger zu spüren. Das sind Ihre Domplattentänzer und Messermänner, und damit muss endlich Schluss sein.” [3]
Gottfried Curio: “Wer überhaupt Steuergeld an illegal aufhältige Ausländer gibt, statt an unsere Alten und Kinder und dann noch hier Einschnitte ankündigt, der hat bei Amtsübernahme einen Meineid geschworen, der führt unser Land in den Untergang. Aber die Menschen haben verstanden: Man kann das Land nicht mit denselben Politikern retten, die es zerstört haben.” [4]
Heinrich Koch: “Eine unsichere Energieversorgung und die Gefahr von Blackouts mit großflächigen und länger andauernden Stromausfällen gefährden die zivile Daseinsfürsorge.” [5]
Deindustrialisierung und Wohlstandsverlust, Geburten-Dschihad und Krieg gegen die ethnisch deutsche Bevölkerung, ein zerstörtes Deutschland, eine gefährdete zivile Daseinsvorsorge: Überall und ständig beschwört die extreme Rechte Krisen, oft sogar den Untergang. Wie und warum - darum geht es heute.
Die größte aller Krisen - die Apokalypse
Viele Geschichten, die wir uns erzählen, handeln vom drohenden Ende. “Armageddon”, “Matrix”, “Herr der Ringe” - ein Meteorit rast auf die Erde zu, die Maschinen übernehmen die Herrschaft, ein böser Magier stürzt die Welt ins Dunkle. Die Handlungen sind auf den ersten Blick verschieden, im Kern aber gleich: Es geht um die Apokalypse.
In einem Beitrag für das Zentrum Liberale Moderne [6] schreibt der Soziologe Felix Schilk (den wir kürzlich erst interviewt hatten [7]) über diese größte Krisenerzählung. Sie hat demnach einen religiösen Ursprung und ist in “religiösen Texten und Schöpfungsmythen verschiedener Kulturen” zu finden. Immer handelt sie vom Untergang der Welt, der sich durch unterschiedliche Krisenerscheinungen ankündigt und aufgehalten werden muss.
Heute sind apokalyptische Motive weit verbreitet. In der Popkultur, aber auch in der Politik, werden sie immer wieder aufgegriffen. Einerseits, weil sie sozusagen universal sind: Es sind “Geschichten, die aufgrund ihrer stereotypen und sich wiederholenden Elemente von allen Mitgliedern der Gesellschaft verstanden und weitererzählt” werden können, sagt Schilk.
Andererseits, weil sie einfach erzählt werden können: Sie sind klar strukturiert, bieten eine eindeutige Unterteilung der Welt in Gut und Böse und sie emotionalisieren stark, wie sie Angst auslösen, aber auch Hoffnung verbreiten. Denn in Apokalypse-Erzählungen ist auch immer die mögliche Rettung (Erlösung) angelegt.
Die Welt geht unter - schon wieder
Für die extreme Rechte ist die Apokalypse ein ideales Erzählmuster. Sie bietet klare Fronten, eine moralische Hierarchie, eine Bühne für heroische Selbstinszenierung und ein Identitätsangebot. Die Welt wird in ein Entweder-oder geteilt: beispielsweise gehört man entweder zum “wahren Volk” oder zu den “Volksverräter:innen”. Alles, was als Bedrohung empfunden wird, kann in diese Struktur eingebracht werden. Gegen diese Bedrohung kann man nur gemeinsam in einer “kollektiven Kraftanstrengung” bestehen kann.
Das macht die extreme Rechte ständig. Schilk erklärt in einem Interview mit ND[8], dass in ihren Texten die Welt eigentlich immer als “entgrenzt und fragmentiert” beschrieben wird, die an ihren “inneren Widersprüchen” zugrunde geht.
Gleich mitgeliefert werden Ursache und Lösung: Schuld trägt immer eine dekadente zersplitterte Gesellschaft [9], weshalb “Autorität und Ordnung” erodieren. Dagegen hilft nur eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte, wie “Nation, Familie oder andere identitäre Ersatzentwürfe”.
Dass es keine echten Beobachtungen sind, auf die sich die extreme Rechte bezieht, sieht man laut Schilk daran, dass sich ihre Erzählungen “seit der Französischen Revolution” ähneln:
“Es finden sich immer die gleichen Verfallsdiagnosen mit den gleichen Beschreibungen, den gleichen Semantiken und den gleichen Lösungsangeboten. […] Die Krisendiagnose steht im Grunde schon fest und ist tief im rechten Kanon verankert.”
Genau das zeigen auch die Eingangszitate. Die extreme Rechte dockt ihre Apokalypse-Erzählung immer wieder an aktuelle Anlässe an.
Diese Strategie verfolgt zwei Ziele:
Die grundlegenden Narrative der extrem Rechten wird auf diese Weise in Abwandlungen immer und immer wieder wiederholt, bis sich ihre Ideologie als gesellschaftliches Deutungsmuster durchsetzt: Deutschland, das deutsche Volk, droht unterzugehen, wenn nicht die extreme Rechte an die Macht kommt.
Extrem rechte Akteur:innen nutzen die sich ändernden Anlässe für ”temporäre Diskurskoalitionen” - sie wollen, dass immer wieder neue Gruppen ihre Erzählung teilen und sie so mit jeder Krise neue Wähler:innen erreichen und damit anschlussfähiger werden. So wächst die extrem rechte “Erzählgemeinschaft”.
Zusammengefasst:
Anlass → anlassbezogene Erzählung → “temporäre Diskurskoalition” → Wiederholung / Variation → “Erzählgemeinschaft” → Mainstreaming.
Alle müssen mitmachen, um den Untergang zu verhindern
Droht der Untergang, muss gehandelt werden: Das ist ein weiterer Grund, warum die Apokalypse-Erzählung so wichtig für die extreme Rechte ist. Sie erzeugt Handlungsdruck und dient damit der Mobilisierung.
Das beschreibt etwa der Politologe Florian Spissinger in seinem Buch “Gefühlsgemeinschaft der AfD” [11]. Er erklärt darin, dass bei den entworfenen Apokalypsen der extremen Rechten immer auch Hoffnung miterzählt wird - also die Möglichkeit gegeben ist, das Schlimmste abzuwenden.
Durch die dramatischen Szenarien (Deutschland wird entmachtet, das Volk steht am Abgrund, ganze Städte “kippen”) entsteht zuerst ein Gefühl von Dringlichkeit:
“Es entsteht ein Gefühl, sofort handeln zu müssen. Damit verbunden ist zugleich die Hoffnung, mit der AfD Deutschland gerade noch retten zu können. Wähler:innen, Sympathisant:innen und Unterstützer:innen investieren - ihre letzte - Hoffnung in die AfD-Gemeinschaft.”
Jetzt muss gehandelt werden, jetzt ist der entscheidende Moment. Dieses “Jetzt oder nie” mobilisiert und bindet Menschen emotional an die extrem rechte Bewegung.
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Das zeigt die doppelte Rolle der Apokalypseerzählung. Spissinger erklärt es so, dass die die AfD für ihre Anhänger:innen nur deshalb als Hoffnungsprojekt fungieren könne, weil sie eine Gefühlswelt von Pessimismus, Sorge und teilweise auch Verzweiflung bediene. Ohne die Hoffnungsoption wäre Angst lähmend - mit ihr wird sie handlungswirksam.
Die Autor:innen der aktuellen Autoritarismus Studie geben dabei noch einen wichtigen Hinweis: “Krisen sind weniger durch objektive Entwicklungen bestimmt als durch die subjektive Bedeutung, die ihr die Individuen zugestehen.”
Das bedeutet, dass Menschen Krisen individuell wahrnehmen - das kann von realen Ereignissen vollkommen losgelöst sein. Genau hier setzt die ständige Apokalypse-Erzählung extrem rechter Parteien und Organisationen an:
“Populisten und Faschisten ‘framen’ und ‘performen’ Krisen geradezu, da sie die Krise brauchen, um sich als Retter (der Nation, des Abendlandes, des Volkes usw.) zu inszenieren.” [12]
Verdienen mit der Krise
Die Apokalypse-Erzählung dient nicht nur der politischen Mobilisierung, sie wird auch ökonomisch verwertet. Deshalb ist eine Art “Untergangs-Industrie” entstanden, die Produkte vertreibt, die im drohenden Untergang einen Vorteil verschaffen oder die einfach nur Spenden einfordert, um weiter “die Wahrheit” gegen staatliche Zensur zu senden - und so den Widerstand im Untergang organisieren zu können.
Beispielsweise gibt es extrem rechte Akteur:innen, wie den Kopp Verlag, der seit Jahren “Produkte zur Krisenvorsorge an, wie Powerstationen, Nahrungsersatzprodukte oder Selbstschutzartikel” [13] anbietet, oder Dominik Kettner, der Goldinvestments anpreist, um in Zeiten politischer Instabilität krisenfest zu sein. Übermedien erklärt, dass dieser auf seinem Youtube-Kanal “Deutschlands endgültigen Untergang”, den “Selbstmord Europas”, den “Dritten Weltkrieg” und andere apokalyptische Szenarien prophezeie [14]. Dahinter stehe das Kalkül, erst Angst zu schüren, dann zu zeigen, wie man sich angeblich schützen könne. So mache er Untergangspanik “zu Gold”.
Umfassend mit dieser “Industrie” beschäftigt hat sich das Team der Forschungsstelle BAG “Gegen Hass im Netz” - dazu haben die Forschenden auch Medienartikel geschrieben, beispielsweise für die Zeit [15].
Dieser zeigt, wie die Strategie um die Apokalypse-Erzählung der extrem Rechten vor rund drei Jahren aufgegangen ist.
Ausgangspunkt war der völkerrechtswidrige Angriffskrieg auf die Ukraine und die Sanktionen gegen den Aggressor Russland. Eine Folge war, dass sich viele in Deutschland um die Energiesicherheit sorgten, weil kein Gas mehr aus Russland bezogen wurde (und deshalb mehr Strom gebraucht wurde).
Die Apokalypse wurde von extrem rechter Seite deshalb anlassbezogen mit dem Begriff “Blackout” erzählt - also einem flächendeckenden Stromausfall. Das bot sich an, weil es bereits Filme und Bücher zum Thema gab und das Szenario popkulturell etabliert war.
Dann wurde in Gut und Böse unterteilt: Verantwortlich für die drohende Apokalypse war in der extrem rechten Erzählung nicht Russland, sondern die demokratischen Parteien und ihr Projekt der Energiewende, weil sie damit die Energiesicherheit (das Wohl des Volkes) aufs Spiel gesetzt haben. Die AfD wurde zur Retterin, die sich für ein Ende der Sanktionen einsetzte.
Die gefühlte Dringlichkeit wurde durch eine Kampagne systematisch verstärkt und immer und immer wiederholt: “Compact” brachte eine Blackout-Ausgabe heraus, “Ein Prozent” startete ein Podcastformat zum Thema, die AfD stellte den “Blackout-Melder” online, der zeigen sollte, dass die Katastrophe bereits alltäglich war (Correctiv zeigte jedoch, dass das nicht stimmte [16]).
Rechte Akteur:innen nutzten aus, dass auch etablierte Medien und Politiker:innen das Szenario aufgriffen. Die Bild titelte beispielsweise “Blackout-Alarm” und auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnte vor dem Blackout - die erzählte Apokalypse der extrem Rechten wurde durch diese (unfrewilligen) Diskurskoalitionen “mainstream”.
Es folgte die ständige Wiederholung im ganzen Medienspektrum - von extrem rechten Akteur:innen bis zu demokratischen Medien, die auf diese Weise daran mitwirkten, “eine Erwartung an Protest zu wecken, die sich in bestehende Narrative rechter Akteure” einfügte.
Diese Erwartung wurde erfüllt und es war der letzte Schritt: Die AfD rief zu Demonstrationen auf und mobilisierte so das aufgebrachte Potenzial. Björn Höcke fasste es laut Zeit so zusammen: Es gehe um “nichts weniger” als die Verhinderung einer “Zerstörung Deutschlands”. So wurde daraus das Widerstandsprojekt AfD gegen die Apokalypse.
Am Ende steht immer dieselbe Geschichte: Der Untergang droht, Schuldige sind benannt, die Rettung versprochen - und mit jedem neuen Anlass wird die alte Apokalypse neu erzählt, bis er ganz normal klingt. Das macht sie so anschlussfähig, so wirkmächtig.
Aussage:
“Deutschland steht am Abgrund - Deindustrialisierung, Blackouts, Geburten-Dschihad: Wenn wir jetzt nicht handeln, ist unser Land verloren.”
Gegenrede:
“Das ist die klassische Untergangserzählung: Alles steuert angeblich auf die Katastrophe zu, die Schuldigen sind klar. Damit wird aber nur Angst geschürt und Dringlichkeit erzeugt. Faktisch steht Deutschland nicht vor dem Ende, sondern vor Aufgaben - und die müssen wir gemeinsam demokratisch lösen.”
Aussage:
“Aber die Leute fühlen doch, dass alles schlechter wird - das kann man nicht wegreden.”
Gegenrede:
“Gefühlte Krisen sind real - als Gefühl. Rechte Rhetorik greift sie auf und macht daraus ein Gemeinschaftsgefühl: ‘Wir gegen den Untergang.’ Sie will aus Angst eine gemeinsame Identität machen. Demokratische Politik funktioniert anders: Sie nimmt Sorgen ernst, aber überprüft auch Fakten. Nicht jedes ungute Gefühl ist ein Zeichen für den Weltuntergang - manchmal einfach für den Wunsch, dass Dinge besser laufen.”
[1] (Abre numa nova janela) https://dserver.bundestag.de/btp/21/21019.pdf (Abre numa nova janela)
[2] (Abre numa nova janela) https://dserver.bundestag.de/btp/21/21034.pdf (Abre numa nova janela)
[3] (Abre numa nova janela) https://dserver.bundestag.de/btp/20/20180.pdf (Abre numa nova janela)
[4] (Abre numa nova janela) https://dserver.bundestag.de/btp/21/21031.pdf (Abre numa nova janela)
[5] (Abre numa nova janela) https://dserver.bundestag.de/btp/21/21027.pdf (Abre numa nova janela)
[6] (Abre numa nova janela) https://libmod.de/nc-apokalypse-01-endzeiterzaehlungen-politische-apokalyptik/ (Abre numa nova janela)
[7] (Abre numa nova janela) https://steady.page/de/wie-rechte-reden/posts/d74bb14e-faa4-4af5-9c7d-3b610b8b9f53 (Abre numa nova janela)
[8] (Abre numa nova janela) https://www.nd-aktuell.de/artikel/1183671.das-beste-aus-dem-nd-denken-der-neuen-rechten-ornament-und-theoriekitsch.html (Abre numa nova janela)
[9] (Abre numa nova janela) https://steady.page/de/wie-rechte-reden/posts/c4948a46-9a2d-40af-8720-b89f8ad8ba07 (Abre numa nova janela)
[10] (Abre numa nova janela) https://steady.page/de/wie-rechte-reden/posts/e5082fd7-54f6-4080-9bed-b406786a1075 (Abre numa nova janela)
[11] (Abre numa nova janela) https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/94558/ssoar-2024-spissinger-Die_Gefuhlsgemeinschaft_der_AfD_Narrative.pdf (Abre numa nova janela)
[12] (Abre numa nova janela) https://www.boell.de/de/leipziger-autoritarismus-studie (Abre numa nova janela)
[13] (Abre numa nova janela) https://machine-vs-rage.net/ausgabe-3/jeder-wirbt-fuer-sich-allein/ (Abre numa nova janela)
[14] (Abre numa nova janela) https://uebermedien.de/105621/angstmacher-dominik-kettner-edelmetalle-reden-ist-silber-panik-ist-gold/ (Abre numa nova janela)
[15] (Abre numa nova janela) https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-11/rechtsextreme-proteste-corona-energiekrise-strategie-medien (Abre numa nova janela)
[16] (Abre numa nova janela) https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2022/11/09/blackoutmelder-der-afd-netzbetreiber-widersprechen-angeblichen-stromausfaellen/?lang=de (Abre numa nova janela)