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Lesezeit: 4 Minuten
Alles Flow oder was?
Üben im Flow ist unser großes Ziel. Völlig zeitversunken, beschäftigen wir uns motiviert und konzentriert mit den Übungen am Instrument. Streift der Blick dann doch irgendwann zufällig die Uhr, stellen wir fest: “Wow, das kam mir gerade gar nicht so lange vor.” Wenn es doch nur immer so wäre…
Üben im Flow kann beides sein: Ziel und Hindernis zugleich. Ersteres ist offensichtlich. Zum Hindernis wird es, wenn die Enttäuschung es wieder nicht in den Flow geschafft zu haben, unsere gesamte Übe-Erfahrung überschattet. Darum möchte ich dir heute zeigen, wie du beim Üben in den Flow kommen kannst, und wie du deinen Zustand anschließend bewerten kannst.
Wie kommen wir in den Flow beim Üben?
Den Begriff Flow prägte Mihály Csíkszentmihályi bereits in den 1970er Jahren in seinem Buch “Flow: The Psychology of Optimal Experience“ (Abre numa nova janela).
Um in besagten paradiesischen Zustand von „optimal experience“, wie ihn Csikszentmihalyi oftmals umschreibt zu gelangen, bedarf es sieben Komponenten. Wobei die ersten drei als notwendige Voraussetzung gelten, um diesen Zustand zu erleben. Die übrigen vier sind lediglich fakultativ und beschreiben die subjektiven Empfindungen während des Flows.