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Aigoo!

Guten Tach Kimchis!

Diese Woche wars mal wieder etwas knapp! Jetzt in diesem Augenblick speicher ich noch das OFF THR RECORD für euch und lade es auf Youtube hoch. Wenn der Newsletter also einige Minuten zu spät kommt, bitte ich um Verzeihung…ebenfalls (immer und jedes Mal) auch wegen der Rechtschreibung.

Diese Woche möchte ich euch ein paar Eigenarten der Koreaner zeigen.

Es gibt ja verschiedene Eigenarten, die in verschiedenen Ländern anders gemacht und verstanden werden. Ich drück mich jetzt etwas kompliziert aus, aber vielleicht ist ein Beispiel an dieser Stelle ganz gut: Hierzulande ist Nicken ein Ja und ein Kopfschütteln ein Nein. In Bulgarien bsp. ist es verkehrt herum. Oder während in den meisten Teilen der Welt ein Daumen-hoch (Thumbs-up) ein Zeichen für gute Arbeit oder generell gut ist, wird es beispielsweise in Afghanistan, Irak oder Iran als Beleidigung angesehen.

So ähnlich ist es mit dem Handzeichen für Rufen in Korea. Koreaner zeigen die Handfläche, wenn man Jemanden ruft.

Wie beschreibe ich jetzt das Ganze, wenn ich das nicht wirklich zeigen kann? Wenn man in Deutschland sagt, “Komm her”, dann winkt man mit dem Finger. Man zeigt die Handfläche nach oben, man nutzt den Zeigefinger, um zu winken und damit fordert man eine Person auf zu kommen. In Korea ist das ein No-Go. Mein Vater sagte immer, dass es unhöflich sei in Korea Menschen auf diese Art zu rufen. Man rufe nur Hunde oder generell Tiere so.

Stattdessen rufen die Koreaner mit der Handfläche. Sie strecken den Arm aus, die Handfläche nach unten und dann wird mit der kompletten Hand gewunken. Sieht ein bisschen so aus wie ein sehr oft hintereinander ausgeführter Basketball wurf, den man nach vorne statt oben macht. Vielleicht habt ihr das in einem K-Drama schon mal gesehen.

Eine weitere Sache ist das zählen. Jeder der Inglorious Bastards gesehen hat, weiss, dass man Nationalitäten mit dem Zählen an der Hand aufdecken kann.

In Deutschland zählt man, in dem man die Faust öffnet. Folglich ist Null die geschlossene Faust und die Eins ist der aufgeklappte Daumen. Zwei der Zeigefinger, der dazu kommt und so weiter. Kommt man bei der Fünf an, ist das Aufzählen an der Hand vorbei und bei Sechs muss die zweite Hand dazukommen. So lernen wir es in der Schule.

In Korea klappt man beim Zählen die Finger ein. Also komplett umgekehrt. Die offene Hand ist die Null und die Eins entsprechend der eingeklappte Daumen. Allerdings zählen die Koreaner an einer Hand bis Zehn. Denn wenn sie bei Fünf angekommen sind, quasi bei der Faust, klappen sie für die Sechs die Faust wieder auf, aber in umgekehrter Reihenfolge. Somit ist Sechs die aufgeklappte kleine Finger, die Sieben wäre der dazugekommene Ringefinger und so weiter. Das bedeutet aber auch, dass Koreaner mit beiden Händen quasi bis Zwanzig zählen können.

Eine Letztes aus Korea.

Das Wort “Aigoo” kennt ihr bestimmt aus K-Drama. Das gehört zu den universellsten Worten, die ich kenne. Mit dem Wort “Aigoo” kann man je nach Tonfall jeglichen Gemütszustand erklären. Wenn man aufsteht und der Rücken tut weg: “Aigoo ohh oh!” Wenn man trauert “Aaaaaa ahhh ahhhigoooo”, wenn man überrascht ist “Aigooooooo!” oder wenn man einfach nur seuft “Hhhhhaigoo”. Meine Mutter sagt es ganz gern mal öfters hintereinander “aigo, aigo, aigo”. Meine Tante will glaub ich niedlich sein und sagt statt “aigo” immer mal wieder gern “Ägo, ägo, ägo!”

Wenn man müde ist, dann kann man das Wort genauso nutzen. Vor allem, wenn man gähnt. Man gähnt ganz laut und man beendet das Gähnen mit einem Aigo.

Dieses Gähnen und der Ausdruck der Müdigkeit durch ein Aigo, habe ich diese Woche tatsächlich von Ini gehört. Er hat alle Hände voll zu tun mit seiner kleinen Tochter und scheint wirklich sehr Müde zu sein. Aber hört gerne selbst.

Diese Woche im Podcast: Erst im Doppelpack, dann kommt Lars noch dazu!

🚨 Neue Folge, neue Chaos-Storys! 🚨

Diese Woche nehmen wir euch mit zurück zu unseren ersten Job-Fails 🤦‍♂️ – von richtig peinlichen Momenten bis hin zu „warum hat uns eigentlich jemand eingestellt?!“.

Danach wird’s emotional und gleichzeitig super witzig: Zusammen mit Lars sprechen wir über Inis ersten Schritte als frischgebackener Dad.

👶 Welche versteckten Kosten haut Vatersein wirklich raus?

🎧 Welche Podcast-Folge würde Ini seiner Tochter als allererste vorspielen?

🍑 Und warum sind Pornotitel einfach immer witzig?

Antworten gibt’s – wie immer – nur hier bei uns, ungeskriptet, laut und ehrlich. 🔥

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Ungefiltert. Exklusiv. Nur für Steady-Supporter. 🔥

Extra Material, die es nicht ganz in die offizielle Folge schaffen – zu persönlich, zu wild oder einfach „Off The Record“.

🎁 Was erwartet dich?

  • OFF THE RECORD-Material – Dieses Mal lassen Ini&Jong es einfach laufen und erzählen sich gegenseitig interessanten Blödsinn.

  • Early Access: Hör die neuen Folgen bereits am Samstag – also vor allen anderen! Der Early Access endet allerdings, sobald die Folge auf Premiere eingestellt ist .

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