Die letzten Jahre vor meiner Diagnose waren die schwersten.
Ich habe funktioniert –
weil ich musste.
Durch meine Selbstständigkeit war Aufgeben keine Option.
Aber mein Körper war am Limit.
Unter der Woche habe ich irgendwie durchgehalten,
am Wochenende lag ich oft komplett flach.
Ich war erschöpft, kraftlos
und konnte am normalen Leben kaum noch richtig teilnehmen.
Und natürlich hat das auch meine Familie gespürt.
In dieser Zeit kamen dann immer mehr Diagnosen dazu.
Es fing an mit Histaminintoleranz,
dann wurde eine Dünndarmfehlbesiedlung festgestellt,
die auch medikamentös behandelt wurde.
Später kam eine starke Milchunverträglichkeit dazu,
und ich musste komplett auf Alternativen umstellen.
Dann wurde Leaky Gut festgestellt.
💛 Und da war für mich ein wichtiger Punkt:
Das entsteht nicht einfach so.
Das hat eine Ursache.
Wir haben zu Hause schon vieles verändert.
Unter anderem haben wir ein Jahr lang komplett auf Gluten verzichtet.
Aber trotzdem wurde es nicht wirklich besser.
Und dann kam dieser eine Moment…
Im Urlaub hat ein Kellner über Zöliakie gesprochen.
Und irgendetwas hat bei mir innerlich „Klick“ gemacht.
Kurz danach haben wir zu Hause noch konsequenter alles umgestellt.
Wirklich alles.
Keine Kontamination mehr.
Keine Ausnahmen.
Parallel dazu habe ich meinen Hausarzt gewechselt.
Und zum ersten Mal hatte ich jemanden an meiner Seite,
der mich wirklich unterstützt hat.
Der mich ernst genommen hat
und mir geholfen hat, weiter zu suchen.
Und dann kam die Diagnose:
👉 Zöliakie.
💛 Und plötzlich hat alles Sinn gemacht.
Nachdem wir unser Leben komplett darauf angepasst haben,
ging es langsam bergauf.
Nicht von heute auf morgen.
Aber Schritt für Schritt.
Heute weiß ich:
All die Jahre hatten eine Ursache.