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Sonntagssalon mit Alexander Graeff

Am 15. Februar 2026 um 17 Uhr wird Alexander Graeff im Sonntagssalon zu Gast sein.

Alexander wird unter anderem aus seinem Manuskript „Tentakel ausbilden. Plädoyer für queeres Denken" lesen. Er bricht in Denken, Erzählen und Schreiben den Blick auf scheinbar feststehende Identitäten, wie wir sie alle in Lebensentwürfen und Weltbildern oftmals verinnerlicht haben. Inspiriert ist Alexander von Donna Haraways „anderem Erzählen" und „tentakulärem Denken", das er mit einem weiten Queer-Begriff verkoppelt. Wir werden uns im Gespräch entlang von Alexanders Denkvorschlägen, die ich als Erweiterung und Chance verstehe, bewegen. Darin beschreibt er, wie die bestehenden sozialen und kulturellen Normen hinterfragt und um ein offenes, flexibles und empathisches Weltbild ergänzt werden könnten. Wie kann uns dieses Denken und Erzählen hin zu einer offenen und solidarischen Gesellschaft und Welt stärken?

Alexander Graeff, Dr. phil., ist Schriftsteller, Philosoph und Literaturvermittler. Er schreibt Lyrik, Prosa sowie biografisch-philosophische Essays – und mischt die Gattungen ganz gern. Er ist Leiter des Programmbereichs Literatur im Berliner Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik sowie Initiator der Lesereihe Schreiben gegen die Norm(en)?. In der Queer Media Society setzt er sich für mehr Sichtbarkeit queerer Personen und Stoffe im deutschsprachigen Literaturbetrieb ein. Er lebt in Berlin.

Alexander Graeff auf einem Podium.
Alexander Graeff ©Natalia Reich

Ich freue mich sehr auf den Nachmittag und Abend. Wir werden außerdem etwas Besonderes vorbereiten. Lasst Euch überraschen.

Wie immer mit einem Imbiss, Getränken und Gesprächen im Anschluss.

Anmeldung und Adresse unter michaela.maria.mueller@posteo.de.

Der Sonntagssalon findet in Zusammenarbeit mit der Baumstiftung für Kunst und Kultur statt.

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