Hase & Volodin schlagen die japanischen Weltmeister
Zu den dreitägigen Wettbewerben der 57. Nebelhorn Trophy kamen bei regnerischem, also günstigem Wetter insgesamt etwa 4.000 Zuschauer, dazu noch einmal etwa 1.000 zum Schaulaufen, wohl so viele wie niemals zuvor. Sie spendeten viel Beifall für gute Leistungen, was für die Läufer/innen sehr motivierend war. Diesmal waren relativ viele deutsche Teilnehmer dabei, immerhin sechs Paare und vier Einzelläufer/innen. Die Paare und Männer wurden von Daniel Weiss im Livestream kommentiert. Das deutsche Team belegte bei der Mannschaftswertung, der Fritz-Geiger-Memorial-Trophy, den dritten Platz hinter den USA und Kanada. Das genaue Datum für die nächste Nebelhorn Trophy steht noch nicht fest, weil die DEU sich zuerst mit dem slowakischen Verband absprechen will, damit nicht erneut zwei Challenger-Wettbewerbe gleichzeitig stattfinden. Dis passierte in diesem Jahr, als die ISU die DEU bat, die Trophy wegen der Olympiaqualifikation um eine Woche zu verschieben.
Die Paarlaufkonkurrenz hatte besonders im KP ein hohes Niveau, denn zwölf Duos holten hier mehr als 60 Punkte. In guter Form und bester Laune kamen die WM-Zweiten Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin nach Oberstdorf und gewannen die Nebelhorn Trophy zum dritten Mal hintereinander, wenn auch knapp. Eine wichtige Hürde hatten sie kurz zuvor genommen, denn Volodin hatte Anfang September nach bestandenen Sprach- und Wissensprüfungen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Diesmal mussten sie die aktuellen Weltmeister aus Japan schlagen.