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128. USA gegen Venezuela: Wie ein Drogennarrativ einen Angriff legitimierte

Liebe Mitglieder,

am 03.01.2026 bekam ich eine Push-Nachricht: Die USA haben Venezuela angegriffen. Präsident Nicolás Maduro wurde festgenommen.

Als ich mich vom ersten Schock erholt hatte, hörte ich mir die offizielle Stellungnahme von Donald Trump an. Und diese Rede hatte tatsächlich alle Buzzwords, die man braucht, um ein Drogennarrativ aufzubauen:
Narco-Terrorismus. Kokainfluten. Kartelle. Gewalt. Vergewaltigungen. Existenzielle Bedrohungen fĂĽr die USA.

In diesem Moment war mir klar: Hier muss Psychoaktiv genauer hinschauen.
Denn Droge + Bedrohung ist ein Frame, der politische Entscheidungen extrem schnell legitimieren kann, auch dann, wenn die Daten etwas anderes sagen.

Deshalb habe ich in dieser Folge die Hintergründe des US-Angriffs auf Venezuela sorgfältig analysiert:
Was ist politische Rhetorik?
Was ist belegbar?
Und was bleibt ĂĽbrig, wenn man das Narrativ von Narco-Terrorismus einmal entkernt?

Eure Stefanie

P.S.: Die Ketamin-Folge wurde zugunsten dieser Analyse um zwei Wochen verschoben.

Kapitel

00:00:00 EinfĂĽhrung

00:04:21 Wie funktioniert der Kokain-Handel?

00:09:47 Welche Rolle spielt Venezuela im Kokain-Handel?

00:13:33 Die Anklage und das Cartel de los Soles

00:19:12 Maduro der autoritäre Präsident

00:21:44 Die Situation sptitz sich zu: Venezuela als Narco Staat

00:27:22 Die Eskalation: USA greift Venezuela an

00:36:54 Fazit

Kategorie 🎙Podcastfolgen

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