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Alles außer Nachrichten im Januar

Klar, Nachrichten sind wichtig. Für mich als Journalistin gehören sie auch zu meinem Job. Morgens läuft Radio, auf dem Weg ins Büro höre ich Politik-Podcasts, zwischendurch lese ich Online-Medien und scrolle mich durch Social Media. Es ist wichtig, informiert zu sein. Genau so wichtig ist es aber auch, einigermaßen fröhlich am Leben zu bleiben. Dafür braucht es andere Sachen. Und um die gehts jetzt monatlich hier im Newsletter: Alles außer Nachrichten. Musik, Podcasts, Filme, Serien, Kunst – einfach alles, was ich mochte und dafür sorgt, dass ich einigermaßen fröhlich weiterleben kann. Und du vielleicht auch.

Heiter, trotz alledem.
(Rosa Luxemburg)

Alles für die Liebe (Öffnet in neuem Fenster)

Im Original: Ayrılık Da Sevdaya Dahil. Eine kleine, feine Serie. Ich liebe ja den Klang türkischer Sprache und habe deshalb manchmal zwischendurch auf Originalsprache gestellt. Mir hat das Tempo gefallen und dass es endlich mal was anderes ist als die amerikanischen Serien, die irgendwie alle gleich aussehen und nach dem gleichen Prinzip ablaufen. Und ich mochte die Hauptdarstellerin und ihren Namen, Afife.

(Öffnet in neuem Fenster)
Alles für die Liebe @ Netflix

Doppelmaushälfte (Öffnet in neuem Fenster)

Bisher habe ich jede Folge gehört und das richtig gern. Simon Dömer und Barbie Brakeout sprechen über alles, was sie bewegt. Und das bewegt mich jedes Mal. Ich höre die Folgen meistens direkt donnerstags und wenn ich sie schon gehört habe, auch zum Einschlafen. Nicht, weil sie langweilig wären, ganz im Gegenteil. Sondern weil ich besser in einer Welt einschlafen kann, in der es Menschen wie Simon und Barbie gibt, mit ihren schönen Stimmen und ihren offenen Herzen.

Quiet is the new loud (Öffnet in neuem Fenster)

This album is home to me. A lifetime companion. A sweet miracle. Das hat jemand unter den Instagram-Post (Öffnet in neuem Fenster) von Erlend Øye geschrieben, in dem er über das Album Quiet is the new loud von Kings of Convenience spricht, das vor 25 Jahren erschien. Ich kann mir nur anschließen. Das Album ist Zuhause für mich. Ein lebenslanger Begleiter. Ein süßes Wunder. So süß wie diese Live-Session:

https://www.youtube.com/watch?v=jkx1mJh4Hhk&list=RDjkx1mJh4Hhk&start_radio=1 (Öffnet in neuem Fenster)

Tulus – Die Geschichte eines Restaurants (Öffnet in neuem Fenster)

Sterne-Gastronomie ist jetzt nicht unbedingt meine Welt. Dieser Podcast erzählt die Geschichte des Restaurants Tulus Lotrek aber so, dass ich die nächste Folge kaum erwarten konnte. Was vor allem an der tollen Erzählerin und Gastgeberin Ilona Scholl liegt. Bald soll der Podcast als Gesprächsformat weitergehen.

Queer Eye, Final Season, Folge 1 (Öffnet in neuem Fenster)

Wer mal wieder Rotz und Wasser heulen will, ist hier genau richtig. Bei mir hat es jedenfalls gut geklappt. Es ist die letzte Staffel, das ist ja schonmal Grund genug für Tränen. Aber dann lernen wir in der ersten Folge auch noch diese Schwestern kennen, diese unfassbaren Schwestern. Schaut die Folge und vergesst die Taschentücher nicht.

Anders arbeiten (Öffnet in neuem Fenster)

Im Podcast von Vera Soubiran geht es um Neurodiversität im Job. Schon in der ersten Folge musste ich ganz viel “Ja!” rufen und auch seufzen, also ein erleichtertes Seufzen. Vera teilt ihre Expertise, es ist ein richtig toller Service-Podcast für alle, die mehr über Neurodivergenz im Arbeitsleben wissen möchten. Ihr könnt auch Fragen einreichen, die Vera beantwortet. Und ich suche jetzt direkt mal eine dimmbare Lampe für meinen Schreibtisch.

Wenn du mich und meine Arbeit unterstützen möchtest, freue ich mich über ein Abo (ohne Geld) oder eine Mitgliedschaft (mit Geld) bei Utopie + Alltag.

Komm gut durch den Februar!

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