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Kommunale Wärmeplanung: Handlungsrahmen statt Ideologie

24. Juli 2026

Liebe Lesende,

runter von den hohen Kosten: Das ist zurzeit in aller Munde - egal, ob bei Benzin, Strom oder Heizung. Bei letzterem hilft vor allem eine wachsende Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Um dies flächendeckend bis 2045 zu erreichen, müssen Kommunen eine Wärmeplanung erstellen. Darin wird untersucht, welche Heizungsformen an welcher Stelle in der Gemeinde Sinn machen: ob Erneuerbare, Abwärme aus der Industrie oder Wärmepumpe. Ziel der Kommunalen Wärmeplanung ist es laut Bundesregierung, “den vor Ort besten und kosteneffizientesten Weg zu einer klimafreundlichen und fortschrittlichen Wärmeversorgung zu ermitteln”. Das Gesetz war Anfang 2024 in Kraft getreten.

In Dahme-Spreewald sind die Kommunen damit unterschiedlich weit. Zeit haben sie bis 30. August 2028, aber Königs Wusterhausen hat seine Wärmeplanung soeben beschlossen, Bestensee und Heidesee schon längst. Treiber dafür waren Bundesfördermittel, die zu 100 Prozent geflossen sind. Andere Kommunen wie Luckau und Schönefeld sind mittendrin in der Planung. Und obwohl die Planungen keinen verbindlichen, sondern feststellenden und empfehlenden Charakter haben, taugen sie hier und da zur ideologischen Auseinandersetzung.

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