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“Naturalisch”

Manchmal begegnet man in seinem Leben vielen Menschen.

Manche bleiben nur kurz, manche hinterlassen Spuren, und manche verändern alles.

Als ich Thomas begegnet bin, wusste ich noch nicht, dass mein Herz dabei war, etwas sehr Seltenes zu finden.

Unsere Geschichte begann auf eine ungewöhnliche Weise.

Ich habe ihn zuerst mit meinem Kopf gewählt, nicht mit meinem Herzen. Mein Herz war damals noch von meiner Vergangenheit berührt. Aber etwas in mir wusste, dass dieser Mann anders ist.

Thomas ist ein Mann mit einer seltenen emotionalen Reife.

Er urteilt nicht.

Er hört zu.

Er versucht zu verstehen.

In einer Welt, in der viele Menschen schnell urteilen oder sich hinter Masken verstecken, war er einfach er selbst – ehrlich, verletzlich und authentisch.

Und vielleicht war es genau das, was mein Herz langsam geöffnet hat.

Mit ihm musste ich nie weniger sein, um geliebt zu werden.

Ich musste nie Angst haben, zu viel zu sein.

Er hat jede Facette von mir angenommen.

Meine Stärke.

Meine Sensibilität.

Sogar die dunkleren Teile meiner Geschichte.

Mit ihm kann ich alles sagen.

Ohne Angst.

Ohne Urteil.

Selbst die Sprachbarriere konnte uns nie wirklich trennen.

Denn das Wichtigste zwischen uns geschieht nicht nur durch Worte.

Es geschieht durch seine Blicke.

Durch seine Umarmungen.

Durch die Art, wie er mich ansieht, als wäre ich etwas Kostbares.

Thomas hat nie versucht, mich zu verändern.

Er hat mich gesehen. Wirklich gesehen.

Und vielleicht ist das eine der seltensten Formen von Liebe.

Wir sind nicht zwei Menschen, die versuchen, eine Beziehung zu retten oder zu reparieren.

Wir sind zwei Menschen, die sich entschieden haben, gemeinsam zu wachsen.

Wir sprechen über alles.

Auch über schwierige Dinge.

Auch über unsere Ängste.

Und selbst wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, verliert unsere Liebe niemals ihren Platz.

Wir sind Partner.

Ein Team.

Er stellt mich nicht in den Schatten.

Er stellt mich an seine Seite.

Und jeden Tag zeigt er mir, dass er mich wählt.

Nicht aus Gewohnheit.

Nicht aus Angst vor Einsamkeit.

Sondern aus Liebe.

Es gibt viele kleine Momente zwischen uns:

wenn wir zusammen lachen,

wenn wir zusammen kochen,

wenn ich meinen Kopf auf seine Brust lege und er wartet, bis ich eingeschlafen bin.

Oder wenn wir selbst aus der Ferne zusammen einschlafen – durch einen Bildschirm – nur um zu wissen, dass der andere da ist.

Diese Momente sind einfach.

Aber genau darin liegt ihre Schönheit.

Und vielleicht beschreibt ein einziges Wort unsere Geschichte am besten.

Ein Wort, das eigentlich gar nicht existiert.

Am Anfang wollte ich „natürlich“ schreiben.

Aber ich habe mich vertippt und „naturalisch“ geschrieben.

Thomas hat gelacht und gesagt:

„Eigentlich ist dieses Wort perfekt für uns.“

Und er hatte recht.

Denn unsere Liebe ist genau das.

Naturalisch.

Und vielleicht beschreibt dieses Wort schon sehr vieles.

Naturalisch.

Ein Wort, das eigentlich nicht existiert,

und doch gehört es uns.

Denn mit dir fühlt sich alles natürlich an.

Alles selbstverständlich.

Alles richtig.

Aber wenn ich erklären müsste, warum ich mich in dich verliebt habe, würde ich wahrscheinlich bei etwas ganz Einfachem anfangen.

Bei deiner Art zu sein.

Bei deiner emotionalen Reife.

Als wir über meine Vergangenheit gesprochen haben, hast du mich nie beurteilt. Du hast nie versucht, mir zu sagen, was ich fühlen oder denken sollte.

Du wolltest einfach verstehen.

Und genau das hat für mich alles verändert.

Ich habe mich in deine Sensibilität verliebt.

In deine Verletzlichkeit.

In diese Momente, in denen deine Augen mehr sagen als Worte.

In einer Welt, in der viele Menschen Masken tragen, hast du nie eine getragen.

Ich habe mich in die Sicherheit verliebt, die ich mit dir fühle.

Mit dir kann ich alles sagen.

Auch das Unbequeme.

Auch das Schwierige.

Und nicht ein einziges Mal hat deine Liebe zu mir deswegen gewankt.

Mit dir musste ich nie weniger sein, um geliebt zu werden.

Und ich musste nie Angst haben, zu viel zu sein.

Ich habe mich in die Art verliebt, wie du meine Gefühle respektierst.

Du minimierst sie nicht.

Du stellst sie nicht in Frage.

Du versuchst immer, sie zu verstehen.

Ich habe mich auch in die kleinen Dinge verliebt.

In deine spontanen Umarmungen.

In die Küsse auf meine Wange, wenn ich koche.

In die kleinen Gesten, die zeigen, dass du an mich denkst.

Für manche mögen das Kleinigkeiten sein.

Für mich bedeuten sie alles.

Ich habe mich in deinen Blick verliebt.

In dieses Funkeln in deinen Augen, wenn du mich ansiehst.

In diese Momente, in denen du mich ansiehst, als wäre ich die einzige Frau auf dieser Welt.

Ich habe mich in die Art verliebt, wie du mich ganz annimmst.

Alle meine Facetten.

Meine Sensibilität.

Meine Stärke.

Auch meine Schatten.

Du bist der erste Mensch, der die Hand meines inneren Kindes genommen hat.

Und dieses kleine, unsichtbare Geste hat etwas sehr Tiefes in mir geöffnet.

Ich erinnere mich an einen ganz einfachen Moment.

Du saßt auf deinem Bett und hast Last War gespielt.

Du hast nichts Besonderes gemacht.

Und trotzdem habe ich dich angesehen…

und plötzlich hat etwas in meinem Kopf Klick gemacht.

In diesem Moment wusste ich:

Ich möchte mein Leben mit dir aufbauen.

Heute weiß ich auch warum.

Weil mit dir alles einfach ist.

Alles ehrlich ist.

Alles selbstverständlich ist.

Naturalisch.

Laurie

Topic Liebe und Beziehungen

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