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Vom Loslassen, Lernen und Aktzepieren…

Loslassen ist das größte Geschenk,

…denn wenn man alles unvollkommene losgelassen hat, bleibt ja nur die eigene Vollkommenheit übrig…

Eine wundervolle Wahrheit.

Aber:

“Wenn loslassen doch nur nicht so schwer wäre…”

Es ist nicht das “Loslassen” was einem schwer fällt, denn loslassen ist ganz einfach.

Es ist die “Akzeptanz”.

Vom Loslassen, Lernen und Akzeptieren…

“Thomas,

du,

du alleine,

hast durch deine Liebe und deine Art zu lieben, die meisten deiner Beziehungen besonders gemacht!”

Das ist einer von 3 sehr wertvollen Impulsen,

die mir eine Lebensabschnittgefährtin vermittelt hat.

  • Ein Mensch,

  • ein Außenstehender,

  • und ein Freund zugleich…(zumindest glaubte ich das zu diesem Zeitpunkt)

der mir gezeigt hat,

dass ich eine rosa Brille getragen habe…

Leider tat dieser “Freund” dies 2 mal…

Ja,

das stimmt.

Ich habe nicht nur eine rosa Brille getragen,

ich trug auch die Beziehung mit meiner Liebe.

und es war sehr schmerzhaft einzusehen,

dass all das,

  • woran ich glaubte,

  • wofür ich lebte,

  • was ich liebte,

  • und wofür ich all meine Energie gab…

…einseitig war.

Ich habe mich immer gefragt,

warum ich in diese Situationen immer

und immer wieder zurückgekehrt bin..

Warum kehrte ich also zurück,

  • immer…

  • nach jedem Streit,

  • nach jeder Ungerechtigkeit,

  • nach jedem toxischen Schlag,

  • auch wenn ich nicht der Schuldige war,

nur um die Harmonie wieder herzustellen?

Um den folgenden Kontext zu verstehen ist es wichtig zu wissen,

dass ich eine Suchtgeschichte habe,

die ich nach über 25 Jahren Konsum,

und Abhängigkeit harter Drogen bewältigt habe.

Ich bin seit 12 Jahren trocken

und seit 9 Jahren Clean!

“Thomas,

es ist doch ganz klar warum du immer wieder zurück gehst!”

Ach ja?

Warum?

Du bist auf Entzug!

  • Jedes Mal…

  • Jedes Mal, wenn du dich von der Situation distanzierst,

fühlst du dich miserabel,

quasi entzügig,

  • entzügig von der Harmonie, die du so brauchst.

  • entzügig von der Sicherheit, die keine ist.

Aber du würdest alles tun um diesem Gefühl zu entkommen.

Es ist einfach ein Muster deiner Suchtgeschichte…

WoW,

Das hatte ich so noch nie gesehen,

Glaubensätze sind transparent,

ebenso wie rosa Brillen…

Das war der zweite Wertvolle Impuls…

In den vergangenen Wochen ist mir immer öfter bewusst geworden, dass jedes Mal, wenn ich eine Idee, einen Gedanken, einen Erfolg, oder Misserfolg hatte, ich den Kontakt zu meinem Umfeld gesucht habe, um mich mitzuteilen.

Es ist so,

als würde man einen Samen einpflanzen wollen,

und jedes mal,

  • wenn du davon sprichst,

  • es mit jemandem teilst,

wird der Samen wieder ausgegraben…

Du teilst eine zum Beispiel eine Entscheidung mit,

  • ein Ziel,

  • eine Idee…

Jetzt starten die Ausgrabungen des Samens:

Es wird zerlegt,

bewertet,

diskutiert.

Hatte ich nicht eigentlich eine Entscheidung mitgeteilt,

und nicht um eine offene Diskuusion

oder gar um Brainstorming gebeten?

Abgesehen davon,

dass du nun auch noch Schaufeln mitgeliefert hast,

um später mit Freunden und Familie,

ohne dich natürlich,

den Samen,

durch Diskussionen,

Bewertungen und Missverständnis,

oder gar Missgunst und Neid,

wieder auszugraben…

Und weil das Ausgraben nicht mal negativ motiviert sein muss,

denn jedes Mal,

  • ob positiv oder negativ,

  • wird an deiner Idee,

  • oder an deiner Entscheidung mitgewirkt,

  • ohne dass ich je darum gebeten hätte.

Das beeinflusst meine Realität und meine emotionale Welt.

Und weil ich genau das nicht möchte,

habe ich aufgehört,

  • mich aktiv mitzuteilen,

  • mich einseitig zu melden.

Und siehe da…

Es wurde ruhig, sehr ruhig….

Aber es wurde nur ruhig in der direkten,

privaten Kommunikation…

Nicht um die Kommunikation rund um mich herum…

Es wurde laut hinter meinem Rücken,

eine Telenovela,

die nicht mehr überschaubar war…

Aber hey,

  • warum kommt denn niemand mehr zu mir und fragt ?

  • Nicht mal eine Frage nach dem Wohlbefinden?

  • geschweige denn, die Frage nach meiner Sicht der Dinge , die so lebhaft diskutiert werden und anhand dessen ihr euch extern eine Meinung gebildet habt ?

“Du hast dich leider sehr zum Negativen verändert Thomas!”

Und zwar :

  • Seit du mit Laurie zusammen bist!

  • Sie tut dir nicht gut!

  • Du hast dein Mojo verloren!

Ist das wirklich so?

Nur weil ich keine kostenlose Energiequelle mehr bin?

Nur weil ich ruhiger in der persönlichen Kommunikation bin?

Nein!,

Ich strahle,

  • ich polarisiere,

  • ich liebe,

  • ich vertraue,

  • und das,

weil ich mich endlich vollkommen fühle,

  • ganz natürlich,

  • ganz selbstverständlich…

und das nur, weil Laurie mich vollendet!

Zuerst war es schmerzhaft zu erkennen,

dass ich die selbe Person, und ihre “Freunschaft”,

die mir einst meine damalige “rosa Brille” bewusst machte,

ebenfalls durch eine rosa Brille betrachtet hatte..

Das war der dritte wertvolle Impuls…

Am Ende bin ich dankbar für jeden Menschen von dem ich lernen durfte.

  • Ob sie nun bleiben, oder nicht,

  • ob sie nun dankbar sind oder nicht,

  • ob sie mich erkannt haben oder nicht,

  • ob sie mich positiv oder negativ bewertet haben,

Jeder war und ist nur mein Spiegel und ich der Seinige !

Und wenn du das akzeptierst, ist “loslassen” gar nicht mehr so schwer…

Thomas 21.03.2026

Gedankenchaos/Schreibtherapie

Dies ein ein Einblick, in eine Stunde, ganz alleine mit meinen Gedanken…

Unbearbeitet und etwas chaotisch, aber ich wollte mal aufzeigen wie es aussehen kann, wenn man die Emotionen und Gedanken einfach fließen lässt.

Topic Schreibtherapie

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